ist das normal?

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Gestern war wieder einer dieser Tage, die so extrem erfüllend und ermutigend sind. Ich zweifel daran, dass ich solche Tage erleben würde, wenn ich Jesus nicht kennen würde. Es sind diese kleinen Dinge, die dir widerfahren und dich einfach nur staunen lassen wie alltagsnah Gott ist. Denn du weißt genau, dass das alles passiert, weil du unterwegs mit Jesus bist. Und ich kriege Gänsehaut, weil ich verstehe, dass da draußen ein Gott ist, der nicht nur der Schöpfer des Universum ist, sondern der auch gleichzeitig ein persönlicher Gott ist.

Wenn wieder jemand an der Tür klingelt und mich mit einer leckeren Gabe überrascht, versteh ich das als ein Gruß Gottes, der mir sagen soll: Lena, ich will dich einfach segnen! Ich brauche beide Hände, um die kleinen Geschenke der letzten Woche zu zählen. Da war plötzlich diese Whatsapp Nachricht: Lena, soll ich dir beim Dekorieren für den Kindergeburtstag helfen? Ich komm gleich vorbei. Dann diese wahnsinnig leckere selbsteingekochte Tomaten-Paprika Soße im Glas, die mir eine schwangere Freundin vorbei brachte. Ganz zu schweigen von den eingelegten Gurken, die plötzlich vor der Haustür lagen. Dann dieses Paket, das von einer Omi, die wir auf einer Reise mal kennen gelernt haben, mit lauter kleinen Geschenken für meine Kids und dann die Nachbarin, die mir eine große Tüte voll Mirabellen bringt. Dann die ermutigende Nachricht einer Freundin, das leckere Eis von den Asylanten, dann der unerwartete Besuch gestern Abend, der mir kiloweise Pflaumen und Trauben vorbei bringt…. Ist das alles nicht VERRÜCKT????

Und obwohl ich diese Erfahrungen so häufig mit Jesus mache, bin ich immer wieder aufs Neue geflasht und sprachlos.

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fast fashion

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Am Wochenende habe ich die Zeit genutzt die nicht mehr auswaschbaren Schmutzstellen auf einigen Shirts mit selbstgenähten Applikationen zu überdecken. Ich liebe solche schnellen Näharbeiten: ratz-fatz und man hat quasi ein neues Kleidungsstück. So musste ich die Oberteile nicht gleich wegschmeißen und konnte sie dazu noch aufpeppen.

Mir macht es Spaß Kleidungsstücke zu nähen. Es ist viel Arbeit, die Geduld braucht und mit Recht ihren Preis hat. Durch die Näherei habe ich einen großen Respekt vor Handwerk bzw. Handarbeiten bekommen. Dies bringt mich allerdings auch dazu die Zustände in den Nähfabriken zu hinterfragen, in der unsere Kleidung hergestellt wird. Heutzutage sind Kleidungsstücke in gewissen Läden so billig zu haben, dass man sich fragt, ob die Näherinnen überhaupt noch was bei dieser Produktion verdient haben. An welchen Dingen wird gespart, damit man diese Klamotten so billig verkaufen kann? Doch nicht etwa an Schutzmaßnahmen, Lohn und Gesundheit? Das Thema ist ziemlich heiß, ich weiß, aber ich frage mich dennoch, ob wir als Konsumenten und vor allem als christliche Konsumenten da nicht eine gewisse Verantwortung haben.

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Zeitgeschenke

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In der Vorbereitung zum letzten Weihnachtsfest beschlossen wir in der Großfamilie beim Wichteln, dass es dieses Jahr ausschließlich Zeitgeschenke geben würde. Geschenke, die nicht einfach im Geschäft gekauft werden konnten, sondern Geschenke, die in Form von Zeit und Kreativität zum Ausdruck gebracht werden sollten. Der Grund dafür war die Herausforderung unsere Konsumgewohnheiten zu reflektieren und uns die Möglichkeit zu geben auf kreative Weise in Beziehungen intensiver zu investieren. Mein Mann und ich wichtelten meinen Bruder und seine Frau und wir überreichten ihnen an unserem traditionellen Weihnachtsfest den Gutschein für einen gemeinsamen Zoobesuch. Heute verbrachten wir einen sehr schönen Tag gemeinsam im Tierpark und hatten somit viel Zeit für den gegenseitigen Austausch.

Es gibt viele Möglichkeiten für individuelle Zeitgeschenke. Hier sind meine Vorschläge:

– ein gemeinsames Essen. Dabei kann man ausgehen oder zuhause zusammen was Leckeres kochen.

– nach einem schönen Spaziergang auf einer Wiese zu picknicken.

– ein Besuch im Zoo, Freizeitpark oder Schwimmbad.

–  ein Theather-, Konzert-, oder Zirkusbesuch

– je nach Interesse, ein Näh- oder Bastelabend

– ein Gutschein fürs Babysitten der jeweiligen Kinder oder möglicherweise die Betreuung von Angehörigen, um die Beschenkten zu entlasten

Fallen dir noch welche ein?

 

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stolze mami

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Das Königskind feiert Geburtstag und wir sind unendlich dankbar für unseren Sohn. Meine Rolle als Mutter genieße ich total und ich freue mich über die Verantwortung, die ich für meine Kids trage. Es ist schön für sie da zu sein, sie zu bekochen, mit ihnen zu spielen und sie zu prägen.

Ich empfinde es als Privileg in der heutigen Gesellschaft mein Mutter-Dasein voller Stolz auszuleben und nicht meine Identität primär durch mein Aufgabenbereich in der Wirtschaft zu definieren. Ich freue mich sehr über meine Aufgaben in der Uni aber sie sind nichts im Vergleich zu meiner Rolle als Mum.

 

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Love is in the air

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Zwei wundervolle Menschen haben am Samstag geheiratet und wir durften ein Teil dieser Hochzeit sein. Obwohl beide noch ziemlich jung sind, haben sie sich entschieden die Zukunft gemeinsam zu verbringen und mit ihrer Ehe Jesus groß zu machen. Mich begeistert das, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen, klare Schritte gehen und die Zukunft mit Gott ganz konkret gestalten. Nur leider geht der Trend dahin Beziehungen mit Autos zu vergleichen, die man Probe fahren muss, um gegebenenfalls diese dann wieder zurück zu stellen und profitablere Modelle zu checken. Äh bitte? Geht man so mit Töchtern und Söhnen Gottes um? Nein, wir behandeln einander wie Geschwister (1. Tim 5): respektvoll und ehrlich. Das heißt für ein Pärchen die Beziehung so anzugehen, dass eine mögliche Ehe daraus entstehen könnte. Alle anderen Beweggründe für eine Beziehung sind leider reiner Egoismus.

Will man gerne eine Beziehung eingehen, finde ich folgende 3 Tipps sinnvoll:

1. Bete nicht für einen gläubigen Partner, sondern für einen, der Jesus liebt. Das ist ein extrem großer Unterschied. Glauben kann jeder. Aber Jesus nachzufolgen hat totalen Einfluss auf alle Bereiche des Lebens.

2. Mach dir keine Liste von den Punkten, die dein Partner erfüllen soll. Mach dir lieber eine Liste von den Eigenschaften, die dich auszeichnen sollen. Sei du der Partner, den du dir wünscht. Sei dir bewusst wieviele Macken du hast und in welchen Bereichen du dazu lernen möchtest.

3. Engagiere dich für Gott und genieße deine Single Zeit. Schau, was deine Gaben sind und wo du mit anpacken kannst. „Trachte zuerst nach dem Reich Gottes“ ist hier das Motto „und dann werden dir alle Dinge zufallen“ (Matt. 6,33).

 

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