halt, es wird kalt!

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Wieder mal liegt ein erfülltes und gleichzeitig volles Wochenende hinter uns. Wir haben viele liebe Freunde getroffen, waren zum Frühstück eingeladen, haben bei einem Jugendgottesdienst mitgewirkt und verbrachten eine schöne Zeit mit der Familie.

Trotzdem wollte ich am Wochenende mir aber auch etwas Zeit zum Nähen nehmen. Denn draußen wird es allmählich frischer und die Ohren und der Hals der kleinen Königstochter müssen gewärmt werden. Also lief ich zu meiner Freundin und kaufte schnell diesen wunderschönen Sternen-Jersey und das Ringelbündchen in rot/rosa. Die Zipfelmütze habe ich nochmal mit dem selben Jersey gefüttert. Für das Halstuch habe ich ein eigenes Schnittmuster erstellt. Das ging ganz einfach und war schnell gemacht. Damit der Hals auch schön warm bleibt, habe ich den Jersey mit einem beigen Baumwoll-Molton-Stoff vernäht. Dieser fühlt sich ziemlich flauschig an.

So und weil in meinem Freundeskreis gefühlte Hundert Kinder auf die Welt kommen, rattert die Nähmaschine weiter :)

 

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Kürbissuppe- oder wie ich damit Andere beschenke

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Am Wochenende hat sich eine Dame aus dem Bekanntenkreis die Hand verstaucht. Da dachte ich mir, dass es vielleicht hilfreich wäre für sie mitzukochen. Als ich für meine Familie einen großen Topf Kürbissuppe kochte, nahm ich davon einiges zur Seite, um diese Frau zu beschenken. Ein ganz einfaches Glas aus dem Vorrat wurde mit einem Stück Stoff verziert und mit den Buchstaben-Stempeln hatte ich auf die Schnelle einen Anhänger gebastelt. Diese Aktion hat mir keinen großen Aufwand bereitet und gleichzeitig war es doch eine nette Überraschung.

Da ich nach Gefühl das Essen zubereite, kann ich im Folgenden leider nur ungefähre Angaben machen. Aber ich finde, dass das Kochen einfach spannender und individueller macht.

Kürbissuppe á la Lena für mind. 5 Portionen:

– ein Hokkaido-Kürbis, mittelgroß, gewaschen, nicht geschält

– 3 Kartoffeln

– 1 Zwiebel

–  Schlagsahne oder Kokosmilch, je nach Geschmack etwa 125ml plus minus

– ein bisschen Ingwer je nach Geschmack

– 2 Löffel Gemüsebrühe

– Salz und Pfeffer

– Petersilie als Deko

Im Wasserkocher etwa 1,5 Liter Wasser aufkochen. Dieses dann in einen großen Topf füllen, etwas Gemüsebrühe hinein. Den nicht geschälten Kürbis halbieren, entkernen und in mittelgroße Stücke schneiden. Kartoffel schälen und in Stücke schneiden. Kürbis und Kartoffeln bei mittlerer Hitze im Topf weich kochen. Etwa 15-20 min. Zum Ende geb ich noch eine Zwiebel hinein und lass sie kurz mitkochen. Danach püriere ich das Ganze und mach je nach Geschmack Schlagsahne oder Kokosmilch rein. Für eine vegane Variante nehme ich Kokosmilch.  Diese ist sehr lecker und gibt dem Ganzen einen exotischen Geschmack. Danach wird die Suppe gewürzt. Bei dem Ingwer bin ich aufgrund der Kinder etwas sparsamer. Diese Suppe ist sehr lecker, kalorienarm, sättigend, gesund und ein Genuss.

Viel Spaß beim Nachkochen und andere Menschen Beschenken!

 

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Herbstzeit ist Kürbiszeit

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Das hat Gott schon extrem genial geschaffen, dass uns saisonales Gemüse mit genau den Nährstoffen versorgt, die wir zu der jeweiligen Jahreszeit brauchen, um ein gestärktes Immunsystem zu haben. Jetzt wo es wieder kälter und früher dunkler wird sind Erkältungen, Grippen und Müdigkeit vorprogrammiert. Also brauchen wir Nahrungsmittel, die uns gesund durch den Herbst bringen. Der Kürbis ist einfach perfekt dafür. Seine vielen Mineralien und Vitamine bringen unsere Abwehrkräfte in Schwung. Nebenbei ist er sehr kalorienarm und besitzt gleichzeitig wichtige Inhaltsstoffe, wie Antioxidantien, Vitamine, Kalium, Balaststoffe usw. Kein Wunder, dass der Kürbis schon seit jeher als Arzenei Gemüse verstanden wurde.

Meine Kids löffeln wahnsinnig gern die Kürbissuppe, ich liebe gebackenen Kürbis und mein Mann ist von der Couscous-Kürbis Pfanne begeistert. Alle Gerichte sind sehr schnell zubereitet und echt lecker.

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Dekoration inmitten einer brennenden Welt

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Ich mag diese kleinen Nähprojekte, die nicht lange dauern und doch eine große Wirkung haben. Zu solchen Lieblingsstücken gehört die Wimpelkette. Dafür schneide ich viele kleine Wimpeln zurecht, nähe sie links auf links zusammen und schneide mit der Zackenschere die Seiten nochmal leicht ab. Zuletzt fasse ich die Wimpeln mit einem Schrägband zusammen. Fertig ist das Unikat und über gebliebene Stoffreste haben noch Verwendung gefunden.

Es ist schon irgendwie verrückt zu hause zu sitzen, die Wohnung zu dekorieren, Kleinigkeiten zu nähen und zu basteln, während da draußen die Welt brennt: So viele Menschen auf der Flucht, Armut und Krankheit, Terror und Seuchen, Krieg und Überschwemmungen. Und ich sitze hier in meinem Wohlstand, meiner friedlichen Umgebung und nehme mir die Zeit für Hobbies.

Und obwohl ich nicht vor Ort bin und gezielt helfen kann, weiß ich, dass es die Möglichkeit gibt so im Alltag zu leben, dass ich auch meiner Verantwortung gerecht werde und einen positiven Beitrag zu all diesem Chaos leisten kann. Vor meiner Haustür geht es nämlich schon los: Da sind die Flüchtlinge, die keinen Deutschkurs bekommen, solange sich nicht ihr Status ändert. Da sind die alleinerziehenden Mütter, die volltags arbeiten müssen um über die Runden zu kommen, da sind die einsamen Senioren, die Selbstgespräche führen und und und. So viele Möglichkeiten sich zu engagieren und einen kleinen Beitrag zu leisten.

Und ja, es ist nicht immer leicht! Gerade diese Woche war extrem herausfordernd. Wenn dein Handy mehrmals am Tag klingelt und im Asylheim Hilfe benötigt wird, du auf fünf Kinder innerhalb von drei Tagen aufpasst, obwohl es sich in deinem Heim nicht um eine Kita handelt, wenn du ständig Besuch hast, weil es Menschen gibt, die sich austauschen wollen, und du bei all dem noch deine Familie und Aufgaben in der Uni hast, dann kommt man auch mal an seine Grenzen und muss schauen, dass man möglicherweise die Zeiten besser einteilt, um sich nicht zu überfordern.

Bei all dem ist die gesunde Balance natürlich wichtig. Und es ist ein Prozess für mich, diese zu finden. Nur was sind diese kleinen Herausforderungen in meinem Alltag im Gegensatz zu den Problemen meiner Mitmenschen in der Ukraine, im Irak, Syrien und Westafrika? Bei mir geht es um Zeitmanagment, bei denen ums Überleben. Bei mir geht es um gesellschaftliches Engagement, bei denen um die Enthauptungen viele Familienmitglieder. Bei mir geht es um Freizeitbeschäftigungen, bei denen um Bomben, die ihre Häuser zerstören. Bei mir geht es um meine Familie, bei denen geht es um ihre Hinterbliebenen.

 

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Ich weiß, wer´s war!

PicMonkey CollageIch liebe es draußen in der Natur zu sein und wunderschöne Schätze aus der Schöpfung nach hause mit zu nehmen. Nicht nur, dass man damit schöne Dekorationen machen kann, sondern weil meine Kids gerne mit den Materialien spielen. Zapfen, Walnüsse, Haselnüsse, Hagebutten- die Vielfalt ist im Moment wiedermal unglaublich. Ich bin mächtig stolz auf die Kreativität meines Schöpfers. Nicht nur bei den Menschen hat er eine Glanzleistung vollbracht, sondern sich auch bis ins tiefste Detail mit der Natur auseinandergesetzt und Wunderschönes erschaffen.

Das ist mein Gott!

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