Picknick im Schnee

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Ich liebe es mit meinen Kindern zu picknicken. Wir packen uns eine Kleinigkeit ein und gehen raus in die Natur. Aber auch wenn das Wetter nicht mitmacht, picknicken wir: im Kinderzimmer, im Wohnzimmer unterm Tisch oder auf dem Balkon. Da sind viele Möglichkeiten und meine Kinder finden das immer wieder sehr spannend und aufregend (und schlechte Launen verfliegen so im Nu). Wir suchen uns dann gemeinsam aus was in die Tasche gepackt wird, wenn es nach draußen geht oder was auf das Tablett kommt, wenn wir zu hause bleiben.

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Heute hatten wir die Idee draußen im Schnee ein Picknick zu machen. Außer ein paar Kleinigkeiten zum Naschen, haben wir auch noch ein Teelicht und eine Stoffserviette als Tischtuch eingepackt. Als wir draußen den Schnee genossen haben, hielten wir Ausschau nach einer schönen Stelle für unsere Pause. Dort wurde unser Schlitten zum Tisch und dieser wurde von meinen Kindern dekoriert. In der Thermoskanne war ein leckerer warmer Wintertee und zusätzlich zu den Tomaten und Paprika, hatten wir noch Haferplätzchen und Walnüsse. Auf einer kleinen Picknickdecke nahmen wir Platz und wärmten uns mit dem Tee auf.

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Obwohl meine Kinder erst 4 und 1 sind, kann man so eine kleine Aktion sehr gut mit ihnen machen. Als es wieder nach hause ging, bedankte sich mein Sohn für unser Picknick und sagte mir, dass es ihm viel Spaß bereitet hatte.

Ich merke, dass sich Kinder durch solche bewussten Auszeiten sehr ernst genommen fühlen und diese spontanen und außerplanmäßigen Ausflüge sehr genießen. Dass das Essen mal an einem anderen Ort eingenommen wird, auf einer Decke im Kinderzimmer oder auf einem Schlitten draußen in der verschneiten Natur, ist für die Kinder, genauso wie für uns Erwachsene interessant und abwechslungsreich. Es bereitet ein Gefühl der Geborgenheit, des Vertrautseins und der Zusammengehörigkeit.

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Weiß wie Schnee

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Wir haben wunderschöne und intensive Weihnachten gehabt- mit toller Gemeinschaft, wunderbaren Begegnungen und leckerem Essen. Meinem Mann und mir ist diese Weihnachten ganz wichtig gewesen nicht nur ein schönes Fest für uns zu gestalten, sondern vor allem ein Blick für den Anderen zu haben. Also haben wir kurzerhand eine Weihnachtsfeier für die Asylanten in unserer Umgebung organisiert. Und was soll ich sagen? Wir waren extrem sprachlos, wie positiv die Resonanz war. Wir hatten Gäste aus Syrien, Nigeria, Russland, Albanien und vielen weiteren Ländern und viele von denen haben ihr erstes Weihnachtsfest erlebt. Wir haben zusammen gegessen, gesungen, gequatscht und die Kinder beschenkt. Freunde von uns kamen, um uns zu unterstützen und hatten Geschenke mitgebracht, Kirchenmitglieder haben in der Küche mitgeholfen und später dann auch beim Abbau. Ich war so begeistert von dieser Unterstützung und habe wieder einmal staunen müssen wie toll es ist Menschen zu kennen, die den selben Glauben an Jesus teilen.

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Nachdem wir die Feier für die Asylanten durchgeführt hatten, fühlten wir uns sehr erfüllt und waren dankbar für diese Erfahrung. Wir hatten den Endruck, dass genau das Weihnachten ist: Nicht eine kuschelige Atmosphäre, in der es nur um uns und die Geschenke geht, sondern ganz im Gegenteil: Jesus, den König, groß zu machen! Wir stellten uns die Frage, wie es für Jesus sein würde, wenn er uns an Weihnachten besuchen würde. Würde ihm das gefallen, wie wir seinen Geburtstag feiern?

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Nach der Asylantenfeier und unserer kleinen Familienfeier am 24. konnten wir das Zusammensein mit unseren Familien sehr genießen. So hatten wir ein schönes Zusammensein mit den Fremden in unserer Umgebung und konnten auch in unsere Familien investieren. Ich bin immer wieder sehr dankbar dafür, dass ich Geschwister habe, die begeistert sind für Jesus. Wenn wir zusammen kommen, quatschen wir ganz natürlich über Gott und die Welt. Ist es nicht cool, wenn Gott nicht nur ein Thema im Sonntagsgottedienst ist, sondern von ihm ganz natürlich am Mittagstisch die Rede ist, während man sich  außerdem noch über Politik und Fußball unterhält?

P1130506 Auf dem Weg zum Gottesdienst habe ich heute Morgen ein paar Bilder von dem Schnee gemacht. Ich weiß nicht wie es euch geht aber wenn ich Schnee sehe,  fällt mir häufig folgender Vers ein:

Der HERR sagt: „Eure Sünden sind rot wie Blut, und doch könnten sie weiß werden wie Schnee. Sie sind rot wie Purpur, und doch können sie weiß werden wie reine Wolle.“ Jesaja 1,18 (Gute Nachricht Bibel)

Eine Wahnsinns-Verheißung, oder? :)

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Darf ich vorstellen?!

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Na, wer liegt denn da so gemütlich in seinem Bettchen?

Meine erste selbst genähte Puppe :)

Ich bin so froh, dass ich pünktlich zum Weihnachtsfest sie fertig genäht habe. Und während meine kleine Tochter gerade ein Mittagschläfchen hält, musste ich einfach ein paar Bilder von der Puppe machen.

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Ich freu mich schon sehr darauf sie morgen Abend unter den Weihnachtsbaum zu legen. Schon vor einem Jahr wollte ich gerne eine Puppe nähen, habe es jedoch immer aufgeschoben. Nun, ist sie also fertig und ich frag mich, warum ich mit diesem Projekt solange gewartet habe.

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Die Materialien der Puppe sind wirklich sehr hochwertig. Das Innenleben besteht aus reiner Schafswolle, die wunderbar natürlich riecht und sehr angenehm anzufassen ist. Das Haar sind Mohair-Fäden, die aus dem Haar der Angoraziege gewonnen werden. So fühlen sie sich sehr flauschig an. Ich hab extra blonde Haare gewählt, da meine Tochter auch blond ist. Ich wollte sie auch gerne lang haben, damit sie sie später schön flechten kann.

Ich finde es schön, dass diese Puppe aufgrund der Wolle ziemlich biegsam ist und dadurch sehr vielseitig zu bespielen ist. Ich denke sie wird auch gut im Bett meine Tochter mitschlafen können, weil sie sehr weich und kuschelig ist.

P1130239 Das Kleidchen für die Puppe habe ich aus Stoffresten genäht, die ich noch vorrätig hatte. Da ich leider kein Schnittmuster hatte, brauchte ich etwas länger dafür. Insgesamt saß ich ich mehrere Abende and dieser Puppe, allerdings hat sich diese Arbeit sehr gelohnt. Denn so konnte ich eine Puppe herstellen, die aus tollen natürlichen Materialien besteht.

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Zusammen Weihnachtskarten gestalten

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Gestern haben wir unsere diesjährigen Weihnachtskarten gebastelt. Wichtig war mir dabei, dass die Gestaltung für meine Kids nicht zu schwer ist und dass sie schnell gemacht sind. Ich hatte auch keine richtige Idee aber nach und nach hat sich etwas ergeben :)

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Also berereitete ich die Kartoffelstempel mit den davor ausgewählten Plätzchenausstecher vor und wir nahmen Wasserfarben und einige leere weiße Blätter. Schon ging es los und meine Kinder (4,1) stempelten drauf los. So entstanden kleine Weihnachtsbäume und zahlreiche Sterne. Nachdem die Blätter getrocknet waren, schnitt ich kleine Blättchen aus und klebte sie auf schwarzes Tonpapier, das ich noch vorrätig hatte. Dadurch, dass die bestempelten Blättchen kleiner sind als das Tonpapier, erhielten wir einen schönen Rahmen für die Karte.

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Fertig waren unsere Weihnachtskarten, die heute noch beschrieben werden müssen. Ich war froh, dass wir sie als Familie zusammen gestalten konnten und dass ich keine Materialien extra besorgen musste. Ich find es auch schön, dass sie nicht perfekt und makellos sind, sondern ganz im Gegenteil die Fingerabdrücke meiner Familie tragen. So wird das Ganze noch persönlicher, authentischer und natürlicher.

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