Eine blumige Mitbringsel-Idee

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„Blumen sind das schönste Lächeln der Erde.“

Hallo, ihr Lieben!

Das Wochenende steht an und damit auch möglicherweise ein Besuch bei lieben Freunden oder Familienmitgliedern. Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich hab es gerne eine Kleinigkeit mitzubringen, wenn ich eingeladen werde.

Ich liebe es Blumen zu verschenken. Kein großer gebundener Strauß, sondern einfach ein paar schlichte Blumen. Diese kann man auch schön in den nächsten Monaten am Wegesrand pflücken aber momentan ist es leider noch etwas schwierig.

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Wie wäre es also mit ein paar Blumen für den anstehenden Besuch? Ihr könnt die gekauften Blumen von der Folie befreien und die Stiele mit den Seiten eines alten Buches umwickeln (für solche Zwecke steht hier extra ein Buch bereit. Dieses wurde auch schon dafür und dafür verwendet). An einem schönen Band oder einer einfachen Schnur kann eine Notiz angehängt werden, die nette Worte enthält. Und fertig ist ein ganz individuelles, kleines, blumiges Mitbringsel :) .

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Ich wünsche Euch allen ein ganz tolles und gesegnetes Wochenende!

Eure Lena

„Seht die Vögel unter dem Himmel…“

P1140446„Erzähl es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun und ich werde es können.“ Konfuzius

Hallo, ihr Lieben!

Gestern wurde es wieder bunt in unserem Wohnzimmer. Nicht, dass aus mir noch eine Ornithologin wird, denn seit der Malaktion kann ich nun endlich mehr als 8 Vogelarten ganz klar voneinander unterscheiden :) Ja, für mich eine persönliche Glanzleistung. Nun brauche ich nicht mehr ständig den Sammelbegriff „Vogel“ zu nutzen, sondern kann auf einzelne Blaumeisen, Amseln, Rotkehlchen, Gartenrotschwänze etc. aufmerksam machen. “ Schau mal da – ein Vogel ein Spatz!“ Haben wir letztens noch ganz planlos einige Vögel angemalt, so haben wir gestern ganz bewusst die heimischen Gartenvögel nachgemalt.

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Dafür habe ich in unserem Blumenladen (Oh , wie ich diesen Laden liebe!!!) einige Holzvögel (pro Stück 77 Cent) gekauft. Mit den Acrylfarben ausgestattet, ging es dann los. In der aktuellen LandKind gibt es einen tollen Artikel über das Vogelkonzert, dass uns nun im Frühling erwartet. Daraus haben wir die Bilder ausgeschnitten und die Kinder haben sich an die Arbeit gemacht.

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Mein Sohn hat sich zunächst einmal für die Amsel und den Grünfink, auch Grünling genannt, entschieden. Seine Wahl hat er von den schönen Namen dieser Vögel abhängig gemacht. :)

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Die männliche Amsel war auch ein guter Start. Da sie nur zwei Farben hat: Schwarz und gelb. Die Weibchen sind eher braun. Nicht dass diese Farbkombination für mich als Bayern Fan eine schöne Farbwahl ist, aber gut hier ging es um andere Dinge ;) . So malte mein Sohn fast den ganzen Körper schwarz, bis auf den gelben Schnabel. Und prompt setzte sich auch schon eine Amsel auf unseren Balkon und nun war der Name dieses Vogels aus dem Gedächtnis der Kinder nicht mehr auszulöschen.

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Meine Tochter entschied sich für den Star. Da war ich ziemlich erleichtert, denn hier musste sie auch den ganzen Vogel schwarz anmalen und später einfach weiße Punkte drauf setzten. Natürlich wollte sich auch gerne die vielen bunten Farben benutzen, was ich auch in einem anderen Fall vollkommen gut geheißen hätte. Aber diesmal sollte es ja um das Nachmalen einzelner Vögel gehen und so legte ich ihr nur diese Farben heraus. Später malte sie noch einen Spatz und sagte immer Schatz dazu :)

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Es ist total interessant, wie die Kinder die unterschiedlichen Arten auch gerne differenziert benennen wollen. Meine Tochter zeigte immer auf die Bilder und wollte wissen wie die alle heißen. Durch meine Kinder lerne ich nun bewusster Gottes Schöpfung kennen und ich bin so dankbar für diese Erfahrung.

P1140470Der Grünfink, die Blaumeise und das Rotkehlchen waren da schon etwas schwieriger. Mein Sohn machte es richtig gut und ich konnte miterleben, wie er immer wieder sich die einzelnen Vorlagen genauer anschauen musste. Es ist unglaublich, wie hochkonzentriert Kinder in diesem Alter schon „arbeiten“ können. Ich saß natürlich am Tisch dabei und malte auch mit und gab immer wieder Hilfestellungen. Ich war ziemlich erstaunt, wie schnell die Zeit verging und es allmählich zu dämmern begann.

P1140478Heute Morgen wurde der „Vogelschwarm“ immer wieder umgestellt, die einzelnen Vögel bespielt und auf sämtlichen Fensterbänken unserer Wohnung plaziert.

Es war echt schön das Vogelzwitschern heute Morgen bewusster zu lauschen. Um 6.20 Uhr hörte ich genau das Singen von zwei Vögeln. Aber welche genau das waren , kann ich leider nicht sagen. Wusstet ihr, dass es eine ganz genaue Reihenfolge der einzelnen Vogelgesänge gibt. Nicht alle Vögel zwitschern zu selben Zeit. Je nach Dämmerung oder Helligkeit beginnen sie ihr Konzert. Beispielsweise beginnt der Gartenrotschwanz am 21. März (am Frühlingsbeginn sind Tag und Nacht gleich lang und daher kann man die Uhrzeiten so genau sagen) den Gesang um 4.30 Uhr, das Rotkehlchen stimmt um 4.40 Uhr ein, die Kohlmeise beginnt um 5.10 Uhr, der Zilpzalp um 5.20 Uhr usw. Daher kann man als Experte auch die Uhrzeit ungefähr nach der jeweiligen Vogelstimme bestimmen. Wahnsinn, oder!

Und wer steckt hinter all dem? MEIN Gott!

Reblogging nur nach vorheriger Absprache

Motto der Woche

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Ihr Lieben!

Habt ihr nicht auch Lust darauf euch einen Vers aus der Bibel zum Motto für die neue Woche zu nehmen? Einen, der euch begleitet, stärkt, ermutigt oder tröstet.

Für mich ist es folgender:

Mein Haus und ich, wir wollen dem Herrn dienen

aus Josua 24, 15.

Wenn du auch einen Leitspruch für diese Woche ausgesucht hast, kannst du ihn gerne in der Kommentarfunktion mitteilen. Ich freu mich drauf.

Einen schönen Start euch in die neue Woche,

eure Lena

Bye, Bye Wochenende

Hallo, ihr Lieben!

Wie war euer Wochenende? Für mich verging das Wochenende schneller, als ich erwartet hatte. Denn mein Liebster war über die Tage verreist und so verbrachten wir das sonnenreiche Wochenende weitgehend allein. Am Samstag verabredeten wir uns noch mit ganz lieben Freunden und gingen zusammen zum Spielplatz. Heute morgen waren wir im Gottesdienst und ich durfte alle Kinder zu einem Lied motivieren, das wir vor der Gemeinde gemeinsam sangen. Spontan waren wir dann heute mit einer neuen Familie aus der Nachbarschaft im Wald. Und so verging mein Wochenende doch wie im Fluge. Die Kids haben wirklich super mitgemacht und nachdem wir eben gemeinsam im Wohnzimmer getanzt haben (1 Stunde! Für sie war das Tanzen, für mich war das Workout :) ), sind sie ziemlich schnell und erschöpft eingeschlafen.

Hier kommen ein paar kurze Ausschnitte. Da ich naturgemäß nicht überall die Kamera mit habe, sind dies nur einige Momentaufnahmen.

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genossen: Das leckere Mittagessen. Quinoa mit gedünsteten Möhren und Kohlrabi auf Salat. Unsere Kinder essen sehr gerne Quinoa. Ich achte vor dem Kochen darauf, dass er gut gewaschen ist, da er sonst leicht bitter schmecken kann.

P1140335geschmunzelt: über dieses Treibholz, das in der Wohnzimmerecke anlehnt.

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rausgestellt: Meine Küchenkräuter auf den Balkon. Sie sind in letzter Zeit offensichtlich etwas vernachlässigt worden (uups..).

P1140344 erfreut: an den blühenden Kirschbaumzweigen. P1140405

durchforstet: Den Wald mit ganz lieben Freunden.

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gezählt: Das Alter der Bäume.

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eingeatmet: bewusst die frische Luft und die langsam untergehende Sonne beobachtet.

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stolz gewesen: auf die Kinder, die so unbekümmert gespielt haben und teilweise neue Herausforderungen wahnsinnig gut meisterten.

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mich verkleiden lassen: von den Kindern, während ich versuchte zu sticken. Mit der Nadel dabei ganz gezielt zu arbeiten, war kaum möglich.

P1140393gestärkt: durch das Frühstück in den Tag gestartet. Haferflocken, Milch, Banane, Leinsamen und Madeln standen diesmal an.

Ich wünsche euch eine gesegnete Woche!

Eure Lena

Reblogging nur nach vorheriger Absprache

Wenn Kreativität viel mehr ist

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„Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr!“ Albert Einstein

Hallo, ihr Lieben!

Das Wochenende steht an und ich freu mich auf ein paar ruhige Stunden in den nächsten Tagen. Ich will diese Zeit vor allem für mein neues Interesse nutzen: dem Sticken. Dieses Handwerk hat mich schon sehr lange interessiert. Anders als bei meinen Näharbeiten, kann ich das Material dafür auch unterwegs verwenden und sowohl in der Bahn, als auch im Wartezimmer damit loslegen. Das ist auf jeden Fall mein Wunschdenken :)

Ich hab leider nie das Stickwerk erlernt und bin daher absolute Anfängerin. Daher schau ich mir ein paar Anleitungen im Internet an, um die verschiedenen Stickereien kennen zu lernen und mich inspirieren zu lassen. Auch wenn der Start erstmal holprig ist, will ich mich dadurch nicht entmutigen lassen.

P1140299Erst einmal habe ich mir zwei Stickrahmen gekauft, Stickgarn, passende Nadeln und ein Stoff, der gern für Schüler verwendet wird. Denn ich ich hab es immer gern, dass meine Kinder bei vorhandenem Interesse direkt das Material zur Verfügung haben, wenn sie mit mir gemeinsam handwerken wollen.

P1140301Häufig werde ich gefragt, woher ich die Zeit für meine kreativen Aktionen nehme. Denn mit zwei kleinen Kindern, einem Haushalt, dem kirchlichen und gesellschaftlichen Engagement und den Herausforderungen in der Uni ist die Zeit sicherlich knapp bemessen. Auf der Suche nach einer passenden Antwort, wurde mir klar, dass die Kreativität einfach eine Priorität in meinem Leben hat. Wenn meine Kinder und ich kreativ sind, ist die Wohnung meist nicht aufgeräumt und die Wäsche nicht erledigt. Häufig stelle ich die Haushaltsdinge hinten an, um mit meinen Kindern draußen Äste zu sammeln, mit Wasserfarben zu malen oder zu filzen. Und aufgrund dieser Prioritätensetzung hab ich die Zeit dafür. Denn für mich ist Kreativität nicht etwas, was als Sahnehäubchen gesehen werden kann. Als etwas, das ich mache, wenn alles andere fertig ist und die Kinder erst im Bettchen liegen. Für mich ist Kreativität ein Lebensstil. Zusammen mit der Familie gestalten wir den Alltag so, dass wir uns bewusste Zeiten zum Herstellen von Dingen nehmen. Unsere Kinder beispielsweise haben nicht zu viele Spielsachen, dafür aber spielende Eltern. Wir machen Dinge zusammen, erkunden den Wald, entdecken die Vogelwelt und lernen Gottes Schöpfung bewusst kennen, in dem wir die Blumen und Bäumen unserer Umgebung identifizieren und beim Namen benennen. Wir wollen mit den unterschiedlichen Materialien arbeiten und schöne Dinge draus machen.

Warum? Weil Kreativität so viel mehr beinhaltet und auslöst. Hier liste ich mal ein paar Gedanken auf, was ein kreatives Leben für uns als Familie bedeutet:

– Gott ist der Schöpfer/Creator des Universums und nach seinem Ebenbild wurden wir geschaffen. Deswegen sind wir auch gerne schöpferisch aktiv, natürlich auf einem ganz anderen Level.

– Wir wollen einfach die Schönheit der Kunst genießen und bewundern. Allein aufgrund ihrer Schönheit und nicht ihrem Nutzen, welches ein schöner Nebeneffekt ist.

– Wir lieben Musik und singen gerne Lieder. Lobpreis hat einen hohen Stellenwert und wir begegnen Gott dadurch auf einer besonderen Art und Weise…

– Durch das Handwerk erlerne ich das Basiswissen zur Herstellung von Textilien. Dies ermöglicht mir selber Kleidung herzustellen. Im Moment noch einfach zur Freude meiner Kinder. Sollte unsere Wirtschaft irgendwann zusammen brechen, ist man auch handwerklich in der Lage die Familie einzukleiden.

– Wir lesen gerne gemeinsam Bücher und tauchen in spannende Geschichten ein. Dies fördert nicht nur die Vorstellungskraft, sondern auch das Miteinander.

– Die Entdeckung der Natur (bspw. beim Schnitzen, Tipis bauen und Klettern auf den Bäumen) lässt uns die Größe Gottes klar werden und die Umwelt wertschätzen.

– Kreativität ermöglicht uns die Welt bunt, vielseitig, individuell und intensiv zu sehen. Man schult den Blick für das Besondere und Einzigartige.

– Im „Entertainment- Zeitalter“ (so nenn ich unsere technische und digitale Welt jetzt einfach mal :) ) eine wunderbare Möglichkeit zurück zur Echtzeit zurückzukehren und sich und die Familie selber zu unterhalten.

– Das Ideenreichtum der Kinder zu fördern und dieses durch kreatives Spielen auszudrücken.

– Die Zeit im hektischen Alltag anzuhalten. Kreatives Arbeiten entschleunigt unser schnelles Leben.

– In einer Gesellschaft, die von Massenwaren lebt, wieder die Möglichkeit zu schaffen, Individuelles anzufertigen

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Es gibt so viele Hintergedanken, die auch noch angeführt werden müssten. Aber fürs Erste belasse ich es mal hierbei. Ich hoffe, ihr Lieben, ich konnte Euch entwas inspirieren und wer weiß, vielleicht sitzt die eine oder andere von Euch am kommenden Wochenende auf einer Parkbank und malt ein Bild, schnitzt mit den größeren Kindern eine Figur oder töpfert kleine Behälter, bastelt langsam die Osterdekoration oder beobachtet mit dem Partner die ersten Frühlingsblumen am Wegesrand.

Ein wunderschönes kreatives Wochenende Euch,

eure Lena

Reblogging nur nach vorheriger Absprache