Vorhang auf für die kindliche Kreativität

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Hallo, ihr Lieben!

Über zu wenig kulturelles Programm, kann ich mich hier nicht beschweren. Wie häufig sitze ich auf einem bequemen Theatersessel und lausche den spannenden Geschichten meiner Kinder. Von dem Schäfchen, das seine Ohren verloren hat, von dem Häschen, das Motorrad fährt und von der kleinen Puppe, die das Tischgebet aufsagt.

Als Zuschauer darf ich nur beobachten, zuhören, lauschen. Und ich erlebe auf dieser Art und Weise, was meine Kinder beschäftigt und bewegt. Ich genieße diese kreativen Augenblicke sehr und bin immer wieder erstaunt über die Phantasie der Kinder. Diese Momente sind kostbar.

Für das Bühnenbild brauchen die Akteure lediglich zwei Stühle und eine Decke. Dahinter tümmeln sich dann die Kuscheltiere, die zum Einsatz kommen sollen. Das war´s. Keine zusätzlichen Requisiten, kein Drehbuch, keine Hintergrundmusik. In dieser Einfachheit behalten die Kleinen den Überblick und können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Ich liebe unseren einfachen Lebensstil. Er lässt so viel Raum für eigene Kreationen, die nicht vorgegeben sind. Dadurch sind die Szenen immer wieder wandelbar und vielseitig. Und das wichtigste dabei ist, dass die Kinder nicht viel TamTam brauchen, um sich zu beschäftigen. Durch ein paar Bausteine, Kissen, Decken und Kuscheltiere entwickeln sie eigene Spielsituationen, die einzigartig sind. So wird die kindliche Kreativität durch eine überschauliche Menge der Spielsachen angeregt und gefördert.

In dem Sinne, Bühne frei für unsere Kinder,

eure Lena

Aus Gottes Perspektive

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 Ich, der Herr, habe alles geprüft und weiß alles über dich.

Wenn du sitzt oder wenn du aufstehst, so weiß ich es. Ich kenne alle deine Gedanken.

Wenn du gehst oder wenn du ausruhst, ich sehe es, und bin mit allem vertraut was du tust.

Und ich, der Herr, weiß was du sagen möchtest, noch bevor du es aussprichst. Ich bin vor dir und lege meine schützende Hand auf dich.

Dieses Wissen ist zu wunderbar für dich, zu groß, als dass du es begreifen könntest.

Wohin solltest du fliehen vor meinem Geist und wo könntest du meiner Gegenwart entrinnen.

Flögest du hinauf in den Himmel, so wäre ich auch da

und stiegest du hinab ins Totenreich, so wäre ich auch da.

Nähmest du Flügel der Morgenröte und wohntest am äußersten Meer,

so würde meine Hand dich auch führen und mein starker Arm dich halten.

Bätest du die Finsternis dich zu verbergen und das Licht um dich her, Nacht zu werden,

könntest du dich dennoch nicht von mir verstecken; denn die Nacht leuchtet so hell wie der Tag und die Finsternis wie das Licht.

Ich habe alles in dir geschaffen und habe dich im Leib deiner Mutter geformt.

Danke mir, dass ich dich so herrlich und ausgezeichnet gemacht habe.

Wunderbar sind meine Werke, das weißt du wohl.

Ich habe zugesehen wie du im Verborgenen gestaltet wurdest,

wie du gebildet wurdest, im Dunkel des Mutterleibes.

Ich habe dich gesehen, bevor du geboren wurdest.

Jeder Tag deines Lebens ist in meinem Buch geschrieben.

Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.

Wie kostbar sind meine Gedanken für dich. Es sind unendlich viele.

Wolltest du sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand.

Und wenn du am Morgen erwachst, bin ich immer noch bei dir.

Nach dem Psalm 139

Ihr Lieben, diese Worte bewegen mich tief. Schon immer habe ich den Psalm 139 geliebt. Ich weiß noch, wie ich mit etwa 12 Jahren ihn im Sonntagmorgengottesdienst ganz aufgeregt vorgetragen habe. Ich wollte ihn unbedingt auswendig lernen und das habe ich dann auch gemacht. So begleiten mich diese Verse durch mein Leben und erinnern mich immer wieder an meine wunderbare Identität, die ich in Gott habe.

Letzte Woche habe ich den Psalm 139 in die Sicht Gottes umgeschrieben. Aus der 2. Person, wurde die 1. Person. Es ist unglaublich interessant den Inhalt dieses kostbaren Psalmes aus dieser Perspektive zu lesen. Dieser Psalm ist ein Liebesbrief Gottes an jeden Einzelnen von uns. Und wenn der Schöpfer des Universums jeden Einzelnen von uns wunderbar und einzigartig geschaffen hat, dann sollten wir es ihm glauben.

Wir Frauen haben alle unsere Komplexe, Ängste, Zweifeln. Bei jeder von uns sind diese unterschiedlich ausgeprägt. Einige sind optisch total zufrieden mit sich, leiden aber unter Leistungsdruck oder Selbstzweifel. Die anderen trauen sich nicht ungeschminkt aus dem Haus und fühlen sich nur schön, wenn sie hungern.

Egal, wie wir uns sehen, Gott hat eine ganz andere Perspektive.

Er sagt:

Danke mir, dass ich dich so herrlich und ausgezeichnet gemacht habe. Wunderbar sind meine Werke, das weißt du wohl.

Zugegeben uns ist es nicht immer bewusst. Was ist aber, wenn wir anfangen uns durch den Spiegel Gottes zu betrachten und seine Worte in unsere Herzen sprechen zu lassen?

Nicht wie die Modeschöpfer dieser Welt uns sehen, sollte uns wichtig sein,

sondern ganz allein, wie der Schöpfer des Universums uns sieht.

Wir müssen uns so sehen, wie Gott uns sieht.

Seid ihr dabei?

Eure Lena

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Vollkorn Focaccia

P1140918Ihr Lieben,

vielleicht habt ihr ja am Wochenende Zeit etwas Neues in der Küche auszuprobieren. Dann würde ich euch wärmstens das folgende Rezept von der Rosmarin-Zwiebel-Foccacia empfehlen.

Als Beilage zu einer Bulgurpfanne oder einem leckeren Salat, ist nämlich das italienische Fladenbrot extrem lecker. Auf einer Grillparty, würde es sicherlich auch super ankommen. Frisch aus dem Ofen, ist die Focaccia sehr köstlich und der Duft vom frisch gebackenem Brot, überströmt das Zuhause.

Ich finde es klasse, dass dieses Rezept vollwertig ist und mit seinem Geschmack überzeugt: würzig, aromatisch und durch die Zwiebeln etwas süßlich. Übrigens mögen meine Kinder das Brot ebenfalls und haben am nächsten Tag dieses gerne in die Gemüsesuppe getunkt.

P1140917Viel Spaß beim Nachbacken,

eure Lena

Genuss

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Zurück zu den Banalitäten den Alltags, ihr Lieben!

Heute gebe ich euch ein ganz kurzes Rezept weiter, das wir zu hause ziemlich häufig genießen: Bärlauchbutter! Dieser Aufstrich ist ganz schnell gemacht und schmeckt einfach super. Momentan hat der Bärlauch Hochsaison und versorgt seine Genießer mit reichlich Vitamin C. Er ist außerdem super bei Magen und Darmproblemen, senkt den Blutdruck und stärkt die Abwehrkräfte. Also insgesamt ein tolles und wahnsinnig gesundes Kraut.

Man kann den Bärlauch im Kräuterquark, als Pesto aber auch einfach im Salat genießen. Obwohl er nach Knoblauch riecht, muss man nicht tagelang mit Kaugummis durch die Gegend laufen. Der Geruch ist ziemlich schnell weg und das macht den Bärlauch ziemlich sympathisch, wie ich finde:)

Also, ran an den Mixer und einfach etwas Butter mit einer Prise Salz und einer handvoll Bärlauch miteinander verrühren. Und schon erhält ihr eine ganz leckere Bärlauchbutter. Ich mach die Mengenangaben immer nach Geschmack, deshalb bin ich hier gerade etwas ungenau.

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Am einfachsten ist es, wenn die zimmerwarme Butter in Flocken vermengt wird. Neben dem Salz, kann auch etwas Pfeffer und Zitrone rein, muss aber nicht sein. Da meine Kinder die Bärlauchbutter auch essen, bin ich mit den Gewürzen etwas sparsamer.

Und fertig ist der leckere, saisonale Aufstrich :) Wenn man dann noch ein selbstgebackenes, warmes Vollkornbrot zur Hand hat, ist der Genuss perfekt :)

Mhhh… und ab in den Mund…

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Lasst es euch schmecken, eure Lena