Bananenkuchen

P1150388Hallo, ihr Lieben!

Heute verrate ich euch ein Lieblingsrezept von mir. Meine Familie liebt nämlich diesen Bananenkuchen sehr, so dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten will ;) Der Kuchen ist einfach, lecker und gesund. Also genau so, wie ich es mir in Bezug auf unsere Ernährung im Familienalltag wünsche.

Die Zutaten sind lediglich:

2-3 reife, mit der Gabel zerdrückte Bananen

50 gr Nüsse

80 gr Haferflocken

125gr Vollkornmehl (ich nehme gern Dinkel)

100 ml Sonnenblumenöl

1 Prise Salz

je nach Geschmack noch ein paar Datteln, oder kleine Schokostückchen hinzufügen

Wenn alle Zutaten vermengt werden, kommt die Masse in eine Kastenform und der Kuchen wird etwa 30 Minuten bei 165 Grad gebacken.

 Er ist so einfach zu machen, so dass Kinder schon super mithelfen können. Sie müssen keine Eier zertrennen und beim Vorbereiten, kann schon lecker genascht werden. Bananen, Walnüsse und Datteln sind tolle Nährstoffe für Groß und Klein.

Viel Spaß beim Nachbacken,

eure Lena

Ezri me’im Adonai – Meine Hilfe kommt vom Herrn

P1150602Hallo, ihr Lieben!

Ich hab diese Woche einer Familie, die gerade durch schwere Zeiten geht, folgende Verse gewünscht:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.

Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt vom HERRN,

der Himmel und Erde gemacht hat.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,

und der dich behütet, schläft nicht.

Siehe, der Hüter Israels

schläft und schlummert nicht.

 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand…“

Psalm 121

Wenn jemand von Euch gerade auch Ermutigung und Trost braucht, dann nehmt euch die Bibel in die Hand und lasst Gottes Verheißung auf euch wirken. Diese Worte berühren mich immer wieder und beeinflussen meine Perspektive.

Ein gesegnetes Wochenende,

eure Lena

Aus dem Familienalltag

P1150540Hallo, ihr Lieben!

Heute zeige ich euch ein paar kleine Szenen aus unserem Familienalltag. Bei uns zu hause ist es recht laut und bunt und die Kinder halten uns auf Trab. Hier wird gelacht, gestritten, geweint und versöhnt. Wem erzähl ich das, die Eltern unter euch kennen das.

Ich bin immer wieder erstaunt wie viel die Kinder in diesem Kleinkindalter verstehen. Vorhin hatten wir so eine Situation. Mein Mann ist mit den Kindern ins Asylheim gefahren, denn drei neue Flüchtlinge sind angekommen und meine Familie wollte sie willkommen heißen. Mein Mann hatte viele Klamotten eingepackt, weil diese Neuankömmlinge nichts, außer das was sie gerade trugen, besaßen. Später erzählte mir mein Sohn davon und sagte einfach: Jesus hätte das ja auch gemacht, Mama!

Was meinen Glauben angeht, kann ich ne Menge von meinen Kindern lernen. Die haben da eine ganz einfache und völlig entspannte Sicht darauf. Sie glauben an Jesus, obwohl sie ihn nicht sehen. Und doch ist er für sie präsent.

So, jetzt aber genug von mir, hier kommen ein paar Bilder aus dem Alltag mit den Kiddis.

P1150388zusammen gebacken: einen himmlisch leckeren Bananen-Müsli-Kuchen. Datteln inklusive.

P1150522genossen: den Anblick der Blumen und mich gefreut, dass sie noch nicht welken. Mein Liebster bringt mir fast jeden Freitagabend zum Familienfestessen Blumen mit, ist das nicht der Hammer :)

P1150545 gekocht: Basmati-Vollkornreis mit Erdnusssauße und an unsere Zeit in Afrika gedacht

P1150535bespielt: die Puppe mit meiner kleinen Maus. Die Puppentrage hat nur 1,50  Euro im Secondhandladen gekostet

P1150530genascht: leckeres Obst, das meine Kids selber klein geschnitten haben. Natürlich hab ich da vor allem bei der Maus besonders aufgepasst

P1150561gelobt: das Trockenfilzen vom Sohn. Er macht das schon richtig gut und die Nadeln brechen nicht mehr so häufig ab ;)

P1150559bewundert: das kleine Bienchen. Es ist für die Kinder schon sehr spannend selber Spielzeug herzustellen.

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ermutigt: ein Schmetterling zu filzen. Das hat ihm noch mehr Spaß gemacht, weil die Flächen größer sind.

Und schon sind die kleinen Einblicke zu Ende.

Alles Liebe

eure Lena

Ich lese gerade….

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Hallo, ihr Lieben!

Bei uns regnet es seit Tagen und die Pflanzenwelt freut sich natürlich darüber. Für mich ist es eine wunderbare Gelegenheit in freien Minuten in meinen Büchern zu schmökern. Denn es sind wieder einige Lektüren auf meinem Nachttisch, die von mir verschlungen werden.

Die Bücher sind wiedermal sehr vielseitig, wie ihr seht. Aber genau das mag ich so sehr daran. Ich bekomme einen Zugang zu unterschiedlichen Themen, die mich inspirieren. Ich lese verschiedene Kochbücher immer auf der Suche nach tollen und abwechslungsreichen Gerichten, dann hab ich hier einen Erziehungsratgeber, ein wunderschönes Nähbuch und ein tolles christliches Bildband. Eine Konstante bleibt jedoch und das ist die Bibel. Sie wird mal mehr, mal weniger gelesen aber sie ist immer da und gibt mir unheimlich viel Kraft.

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„2850 Kilometer“ von Miriam Faßbender ist ein unglaublich interessantes Buch für die Leser, die sich über das Schicksal tausender junger Afrikaner informieren wollen. Faßbender hat diese Jungs auf ihrer Flucht nach Europa begleitet und schildert ihre einzelnen Beweggründe und ihre schwierige Lebenssituation auf der Flucht.

Ich konnte ganz viel Neues aus dem Buch erfahren, so weiß ich nun wie sie sich die Flucht finanzieren und wo die Subsaharier in dieser, meist sehr langen Phase, leben. Es ist furchtbar zu erfahren, welchem Rassismus sie in Europa begegnen und wie erschreckend viele bei dieser Flucht sterben. In diesem Buch erfährt man den Unterschied zwischen Ressourcenflüchtlinge, Klimamigranten, Umweltflüchtlinge und Politische Flüchtlinge.

Für mich ist das Buch sehr spannend, da mein Mann und ich uns hier in unserer Gegend für die Asylanten einsetzen. Heute war er beispielsweise mit 2 neuen Familien beim Arzt und gibt morgen kostenlosen Sprachunterricht. Momentan fiebern wir mit einem Flüchtling mit, der abgeschoben werden soll und das macht uns total traurig. Denn mit der Zeit entwickeln sich Freundschaften. Für uns sind viele von denen schon lange keine Fremde mehr, sondern Freunde und nette Bekannte.

_DSC0467Asylanten persönlich zu kennen, ist eine wunderbare Möglichkeit Nächstenliebe ganz praktisch im Alltag zu leben. Denn einfach mal mit ihnen eine Tasse süßen Minzetee mit Zimt zu trinken und Zeit miteinander zu verbringen, ist schon eine große Message: Wir interessieren uns für euch!

Persönliche Verbindungen schaffen Nähe und die Lebensgeschichten Einzelner gehen unter die Haut. Wir haben hier einige, die aus den gerade umkämpften Kriegsregionen kommen. Wenn man die Nachrichten sieht und hört, ist man häufig vom Elend und der Brutalität geschockt und fragt sich wie man helfen kann. Ich denke in fast jeder Stadt gibt es heutzutage Flüchtlingsheime. Eine wunderbare Möglichkeit um direkt anzupacken.

Eure Lena

PS: Danke Valerie für die Fotos