Wenn die Form wichtiger wird als der Inhalt

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Hallo, ihr Lieben!

Wir Menschen neigen ja häufig zu Extremen. Irgendwie fallen wir meist von der anderen Seite des Pferdes runter. Es ist zwar gut gemeint, doch werden häufig gute Dinge zu Ersatzreligionen, die einen vollkommen einnehmen. Und das absurde ist, wenn der lebendige Glaube an Jesus zu einer Religion wird. Ich hoffe ich bring euch jetzt mit dieser Aussage nicht durcheinander. Ihr kennt mich. Ich bin begeistert für Jesus und will, dass der Glaube an meinen Retter sichtbar wird und mein Umfeld prägt. Ich liebe Jesus und will ihn immer mehr kennen lernen.

Was mir dabei aber total wichtig ist, ist die Tatsache, dass mein Glaube auf Jesus beruht und nicht auf bestimmte Leistungen. Kein bestimmter Lebensweg kann mich näher zu Jesus führen. Es ist nicht Jesus plus. Oder Jesus und. Nein nur: Jesus. Es ist alles Gnade und nur durch Jesus bin ich errettet. Das heißt für mich, dass ich dem nichts hinzufügen kann. Ich brauche keine Uniform zu tragen oder eine Maske aufzusetzen. Gleichzeitig will ich diese Gnade schätzen und heilig halten und mich davor hüten sie auszunutzen.

Ich will uns heute sensibel machen begeistert nachzufolgen. Lasst uns nicht nach Fehlern anderer Ausschau halten. Selbsternannte Regeln und Gebote sind fatal, auch wenn sie scheinbar Sicherheit geben, denn das Einhalten einer bestimmten Form bringt eine kollektive Ordnung, die messbar ist. Dies mag dann zeitweise gut gehen, doch sobald Menschen anderer Gewohnheiten, Altersgruppen oder Kulturen hinzukommen, wird es kritisch. Es ist wirklich auffällig, wie wenig Kontakte einige Menschen zu den Leuten da draußen suchen, um sich zu schüzuen und nicht mit der „Welt“ in Berührung zu kommen. Wirklich? Ist das unser Glaube? Jetzt, wo wir mit Jesus unterwegs sind, sollen wir die gute Nachricht für uns behalten? Okay, vielleicht geben wir sie weiter, wenn dann jemand zu uns kommt und uns explizit fragt. Aber gehen wir raus? Suchen wir ganz bewusst Kontakte zu unseren Mitmenschen, um ihre Nöte kennen zu lernen?

Lasst uns den Inhalt unseres Glaubens festhalten, hochhalten und dran klammern. Aber gleichzeitig in der Form flexibel sein. Wenn uns die Form wichtiger wird, als der Inhalt, dann bekommen wir ganz schnell ein Problem. Wir verlieren die Perspektive und widmen unsere Kraft und Aufmerksamkeit Themen, die uns so einnehmen können, dass wir mehr über Lebensstil, Kleidung, Musik etc. diskutieren als über JESUS. Wir teilen dann Gemeinden, anstatt uns zusammen zu mobilisieren und die Liebe Gottes raus zu tragen.

Also, ihr Lieben, lasst uns Jesus-Nachfolger sein,

die praktisch das leben, was sie glauben

die ein Herz für ihre Mitmenschen haben

die einander ermutigen, und nicht verurteilen

die das Evangelium weiter tragen, anstatt eine eigene Suppe zu kochen

und die auf Jesus fokussiert sind und nicht auf die Form.

Eure Lena

immer und ewig

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„Der Mensch – seine Lebenstage sind so vergänglich wie das Gras. Er gleicht einer Blume auf dem Feld, die aufblüht,
wenn aber ein starker Wind über sie hinwegfegt, dann ist sie nicht mehr da. Dort, wo sie einmal blühte, gibt es keine Spur mehr von ihr.
 Doch die Gnade des Herrn ist immer und ewig über denen, die ihm in Ehrfurcht dienen. Und noch an ihren Kindern und Enkeln erweist er seine Treue.“
Psalm 103

Dankbar für die schöne herbstliche Natur

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Hallo, ihr Lieben!

Der Goldene Oktober neigt sich allmählich dem Ende zu. Noch liegt auf den Seitenstraßen das trockene Laub, bevor der November bald kalte und nasse Tage bringt. Und wir genießen diese Zeit sehr. Das Wetter ist traumhaft und es zieht uns einfach raus. Bei den Spaziergängen, übersehen die Kinder kein Laubhaufen. Sie laufen geradewegs drauf zu, springen und tanzen und bewerfen sich mit den schönen Herbstblättern. Ich könnte ihnen ein extra gekauftes und schönes Bällebad zu hause aufstellen, sie würden doch den Laubhaufen in der Natur wählen.

Ich bin so dankbar, wie Gott uns mit seiner Schöpfung verwöhnt. Es ist nicht immer leicht die Kinder anzuziehen und nach draußen zu gehen. Gummistiefel, Mütze, Schal und hin und wieder Handschuhe, Trinkflasche und und und.  Aber wenn ich mich dann überwunden habe, bin ich jedes Mal unglaublich froh, dass wir draußen sind. Die Feldwege, der Wald, die Pfützen, der Laubhaufen. Hier sind die schönsten Spielplätze für die Kinder. Es sind Orte, an denen wir zur Ruhe kommen und auftanken können. Ich liebe es, wenn die Kinder sich so richtig austoben können und ihnen keine Grenzen gesetzt sind. Und ich spüre, wie die frische Luft mein Kopf frei macht und ich einfach sein darf.

Wir Menschen versuchen ständig in unseren eigenen Wänden selber was Schönes zu schaffen. Wir kaufen vielleicht schicke Möbel, tolle Dekorationen und die pädagogisch sinnvollsten Kinderspielzeuge. Und wir schaffen uns Heime, die gemütlich und einladend sind. Ich zum Beispiel lege viel Liebe in unsere Einrichtung. Und doch ist es alles nur ein Artefakt. Wir müssen täglich die Fenster öffnen, um zu lüften. Wir müssen die Spielzeuge der Kinder in regelmäßigen Abständen wechseln, damit sie neue Impulse erhalten. Ungebetene Tiere, wie Fliegen und Spinnen wollen wir nicht haben. Wir benutzen Duftkerzen für angenehmere Gerüche und der Staubsauger muss regelmäßig dran, denn auch der Staub gehorcht- wenn auch langsam- dem Gesetz der Schwerkraft.

In der Natur Gottes brauchen wir das alles nicht. Hier haben wir frischen Sauerstoff, die tollsten Blumengestecke und viele geheimnisvolle Kleintiere, die nicht nur die Kinder interessieren. Alles erscheint in den trendigen Herbstfarben (wusstet ihr das Tannengrün in der Mode gerade echt in ist?) In jedem Moment ist etwas Schönes zu entdecken. Wir schmecken leckere Äpfel und knacken Nüsse, berühren Stöcke und Zweige, sehen Nebelschwaden und riechen Pilze und feuchte Erde. Alle unsere Sinne werden angesprochen, gefordert und geschärft. Und das alles unbewusst. Das Schönste für mich in der Natur ist, dass der Himmel offen steht. Einfach ein Blick nach oben und ich sehe Weite und Herrlichkeit.

Ich bin Gott so dankbar, dass ich beides genießen darf. Ein gemütliches, warmes Zuhause und eine wunderschöne, herbstliche Natur. Beides ist Gnade. Ein Riesen-Geschenk.

Liebste Grüße, eure Lena

Mit diesem Post mache ich bei Rebekkas Dankbarkeits-Challenge mit. Schaut doch mal bei ihr vorbei. http://gottnahegluecklich.blogspot.de/2015/10/sechs-wochen-dankbarkeit.html

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And the winner is….

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Liebe Judith,

herzlichen Glückwunsch, du hast die Verlosung gewonnen!

Ich schicke dir die 10 Schlunz-Cds zu und wünsche dir ganz viel Freude beim Verteilen.

(Ich merke gerade, dass nur 9 der Cds auf dem Foto abgebildet sind :) )

Schick mir bitte deine Adresse auf jesusnatuerlich@gmx.de zu und dann erhälst du in den kommenden Tagen die Post.

Den Anderen möchte ich ganz herzlich danken, dass ihr mitgemacht habt. Vielen Dank auch für die tollen und interessanten Kommentaren. Es ist immer interessant für mich zu lesen, was euch so bewegt.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und gesegnete Woche,

eure Lena!

Goldschätze

Der milde, warme Geruch von Bienenwachs durchströmt unser Wohnzimmer. Und auch die Wachsstellen auf unserem Tisch zeugen noch von unserem kreativen Schaffen. Denn vor ein paar Tagen haben wir mit den Kindern wunderschöne Herbstblätter in Bienenwachs getaucht, um sie haltbar zu machen. Das Ergebnis ist unglaublich schön geworden und die Blätter wirken nun, als wären sie mit Gold überzogen worden. Aus unseren Goldschätzen gestalteten wir eine Girlande, einen Herbststrauß und mit dem übrig gebliebenen Wachs zogen wir noch eine Kerze, die nun abends auf dem Esstisch leuchtet.

Mittlerweile sind meine Kinder in einem Alter, in dem es leichter ist mit ihnen zu werkeln. Ich kann sie auch mal zusammen spielen lassen und daneben ein gutes Buch lesen oder etwas an der Nähmaschine arbeiten. Ich weiß aber auch, dass es nicht immer so war. Daher möchte ich mich gerne an die jungen Mütter unter Euch wenden (nach einem Hinweis, möchte ich gerne betonen, dass ich nicht damit dein Alter meine, sondern einfach die Tatsache, du ein Säugling hast).

Wenn du eine frischgebackene Mami bist und eigentlich auch gern mehr kreativ sein möchtest, dann lass dich nicht entmutigen, wenn du in dieser Phase wenig Zeit dafür findest. Irgendwann kommt der Moment an dem es leichter fällt. Als meine Kinder Säuglinge waren und ich den ganzen Tag damit beschäftigt war, sie zu stillen, zu tragen und zu schmusen, fand ich nur wenige Augenblicke für kreatives Schaffen. Denn wie soll man auch basteln, nähen oder stricken, wenn das Baby weint, weil es Nähe braucht? Wenn ich dauermüde bin, weil ich nicht genug Schlaf bekomme? Wenn ich in den wenigen freien Zeitfenstern kaum den Haushalt schaffe?

Hin und wieder konnte ich an einer Decke oder an einer Windeltasche nähen aber diese Projekte haben ewig gedauert, weil ich häufig von meinen Mäusen unterbrochen wurde. Also, liebe Mami, wenn es dir heute so geht, dann denk daran: eine unglaublich wichtige Aufgabe nimmt dich gerade in Anspruch. Lass dich bitte nicht von all den tollen Bildern auf Pinterest oder Instagram verunsichern oder stressen. Von all den tollen Kochkünsten, Einrichtungsideen oder Basteleien, die stylisch präsentiert werden und von allen „geliket“ werden. Irgendwann wird es so weit sein, dass du mehr Zeit für kreative Dinge findest. Genieß jetzt einfach diese besondere Phase mit deinem goldigen Baby. Alles andere kann warten. Unsere Wohnung riecht heute nach Bienenwachs, dein Zuhause wird von süßem Babygeruch überströmt. Was für ein Privileg, dass du heute erleben darfst!

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