gesegnet

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Wenn du an einem bedrückendem Wochenende die Wohnungstür öffnest und das triste Februarwetter und die dazu passende Gefühlswelt plötzlich von wunderschönen an dich adressierten auf den Treppenstufen liegenden Blumen erhellt werden, dann kannst du nicht anders als Gott zu danken, dass du die große Gnade einer wunderbaren Freundschaft erleben darfst. P1200639

 

Auf Gott will ich hoffen

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„Sende mir dein Licht und deine Wahrheit,

sie sollen mich leiten und mich zu deinem heiligen Berg führen, zu dem Ort, an dem du wohnst. Dort will ich vor Gottes Altar treten, vor Gott, den Grund meiner Freude. Ich will dich mit meiner Harfe loben, mein Gott.

Warum bin ich so mutlos? Warum so traurig? Auf Gott will ich hoffen, denn eines Tages werde ich ihn wieder loben, meinen Retter und meinen Gott!“

Psalm 43, die Bibel

 

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Ausgebremst

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Das letzte Wochenende sollte eigentlich ganz schön werden. Ich hatte mich sehr auf die Gemeindefreizeit gefreut. Obwohl ich gerade im Lernstress bin, hatten wir aber bewusst mit der Familie diesen Termin freigehalten, um mit den Leuten aus unserer Gemeinde in einem netten Freizeitheim im Sauerland das Wochenende zu verbringen. Wer hätte aber gedacht, dass mich die Grippe sowas von erwischt. Samstagabend lag ich fröstelnd in unserem kleinen Zimmer, während ich den Lobpreis aus der Etage unter mir leise aber deutlich vernahm. Ich wollte so gern da unten sein aber das Fieber hatte mich gepackt. Ich lauschte meinem Lieblingslied „Das glaube Ich“ (s. Video unten) und schlummerte langsam und unruhig ein. Nach einer anstrengenden Nacht packten wir am Morgen unser Gepäck und verließen vorzeitig die Freizeit. Die lange Autofahrt stand ich noch einigermaßen durch und als wir zu hause ankamen, legte ich mich sofort wieder ins Bett. 2 Tage lang schlief ich fast durchgehend, was unter normalen Umständen mal zur Abwechslung eigentlich ganz nett wäre. Aber mit hohem Fieber und Kopfschmerzen, die ich so noch nicht kannte, war es eine bittere Erfahrung. Mein Liebster konnte sich Gott sei Dank zwei Sonder-Urlaubstage nehmen und so kümmerte er sich unglaublich liebevoll um mich. Am Montag dann wurde meine Befürchtung wahr und unser Sohn begann zu fiebern. Mein Mann hatte alle Hände voll zu tun. Er kochte literweise Tee für uns, wickelte die Waden, kümmerte sich um die kleine Maus und sorgte dafür, dass wir ruhen konnten. Während er mir ein paar Löffel von der Suppe zu essen gab, scherzte er wie er mich im Alter versorgen würde und dass es jetzt eine gute Übung wäre. Uns so sorgte er immer wieder für heitere Momente in unserem Krankenlager :). Immer mal wieder betete er um Heilung und das Gott uns allen die nötige Kraft schenken möge.

Seit ein paar Tagen geht es mir wieder besser und ich kann mich wieder richtig um meine Familie kümmern. Es ist gar nicht leicht, wenn man als Mutter so angeschlagen ist und selber auf Hilfe angewiesen ist. Am Dienstag war ich auch kurz in der Uni, weil ich einen Termin hatte. Ich war so schlecht vorbereitet, dass es mir selber peinlich war. Aber wie unwichtig, unbedeutend und klein werden diese Dinge, wenn die Gesundheit gefährdet ist oder wenn das Kind krank ist.

Was hat uns diese blöde Grippe aus der Bahn geworfen. Oh man…. Nun geht es aber wieder aufwärts und ich bin so dankbar für die Unterstützung meiner Schwägerin, die uns gerade eine große Hilfe ist!

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„Das glaube ich“

 

Eine kleine Geschenkidee

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Ich mag es herausgefordert, ermutigt und inspiriert zu werden. Und auf der Suche nach Geschenken für meinen Liebsten, schaue ich nach Dingen oder Erlebnissen, die diese Eigenschaften beinhalten.

Zum Valentinstag wollte ich ihm gerne eine Kleinigkeit schenken. War es letztes Jahr ein leckerer Kuchen, entschied ich mich in diesem Jahr für ein Hörbuch, das er bei den Autofahrten zur Arbeit hören kann. Denn die Texte der CD befassen sich mit Themen, die uns als Familie so wichtig sind: Gott & Alltag.

Als ich meinem Mann das verpackte Geschenk am letzten Sonntag mit einem kleinen Liebesbrief überreichte, war er anfangs etwas über den Inhalt überrascht, da ihm der Name des Poetry Slammer Marco Michalzik nicht direkt was sagte. Aber da Marco auch ein paar Zeilen in der „Koenige&Priester“ CD rappt, war mein Liebster wieder schnell im Bilde, um wen es hier handelt. Nun haben wir gestern meinem Bruder zum Geburtstag dieses Hörbuch auch geschenkt, weil wir die frische, moderne und herausfordernde Art der Slam Poems in „Der obdachlose Gott“ einfach klasse finden. Irgendwie sprechen uns die Texte im poetischen Stil auf einer ungewohnten Weise  an und berühren unser Herz.

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Ps: Das ist keine gesponserte Werbung, sondern nur ein kleiner Tipp von mir ;)

Wenn das Leben dazwischen kommt

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„Ein Mann bereitete ein großes Festessen vor, zu dem er viele Gäste einlud.
Als alles fertig war, schickte er seinen Boten zu den Eingeladenen: ‚Alles ist vorbereitet, kommt!‘ Aber niemand kam. Jeder hatte auf einmal Ausreden. Einer sagte: ‚Ich habe ein Grundstück gekauft, das muss ich unbedingt besichtigen. Bitte entschuldige mich!‘ Ein anderer: ‚Es geht leider nicht. Ich habe mir fünf Gespanne Ochsen angeschafft. Die muss ich jetzt ansehen!‘ Ein dritter entschuldigte sich: ‚Ich habe gerade geheiratet. Du wirst verstehen, dass ich nicht kommen kann.‘ Der Bote kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Der wurde sehr zornig: ‚Geh gleich auf die Straßen, auf alle Plätze der Stadt, und hole die Bettler, körperlich Beeinträchtigte, Gelähmten und Blinden herein!‘ Der Bote kam zurück und berichtete: ‚Es sind viele gekommen, aber noch immer sind Plätze frei!‘ ‚Geh auf die Landstraßen‘, befahl der Herr, ‚und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her! Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden. Aber von denen, die ich zuerst eingeladen habe, wird keiner auch nur einen einzigen Bissen bekommen.'“

Lukas 14, die Bibel