März-Collage

„Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.“

  1. Chron. 29, 13

In diesem Monat hat sich die Natur so unglaublich schön verändert. Die Pflanzenwelt blüht auf, öffnet die zarten Knospen und breitet ihre Blätter aus, als würde sie sich nach dem Winterschlaf recken und strecken wollen. Im März habe ich so viele kleine, unscheinbare und auffällige Frühlingsblüher entdeckt. Auf dem Weg zur Uni, zum Kindergarten oder auch einfach beim Spaziergang sind sie einfach da. Mal schüchtern hinter einem Baum, mal selbstbewusst im Frühlingsgarten oder einsam am Wegesrand. Eine bunte Farbpalette kommt dabei zum Vorschein. So viele pastellige Farbtöne, dann aber auch das intensive Gelb der Narzissen mitten in einer Vielfalt unterschiedlicher grüner Nuancen. Hier und dort die kleinen zarten weißen Schneeglöckchen, die sich im Wind wiegen. Und diese ganze Schönheit wird dazu noch von entspannendem Vogelgezwitscher begleitet.

Und wer hats gemacht?

Mein Gott!

Er ist der großartigste Künstler dieser Welt. Jeden Tag aufs Neue darf ich seine künstlerische Kreativität sehen, hören, fühlen, riechen und wie bei meinem Wildkräuter-Smoothie heute Morgen schmecken.

Ein wunderschöner Song über Gottes Schöpfung ist das nachfolgende Lied:

 

Sonnenaufgang

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Heute Morgen um kurz nach sieben. „Schatzi, schau mal aus dem Fenster“, flüstert mir mein Liebster zu. Schlaftrunken öffne ich meine müden Augen, um das zu sehen. Mich erfasst Gänsehaut, Bewunderung und Anbetung.

Mein Liebster ist sich sicher, dass der Himmel heute Morgen Gottes Traurigkeit widerspiegelt. Vielleicht ist es aber auch sein Zorn. Ich versteh nicht wovon mein Mann spricht und er erklärt mir in knappen Sätzen was gestern geschehen ist. Worte wie Bombenanschlg, Pakistan, feiernde Christen, viele Kinder, Spielplatz, unzählige Opfer dringen in mein Ohr.

Ich will meine Augen und Ohren wieder schließen, um nichts davon zu hören. Der Gedanke an dieses furchtbare Ereignis, das meinen Brüdern und Schwestern in der Ferne aufgrund ihres Glaubens passiert ist, bedrückt mich sehr.

Wir hatten gestern einen fröhlichen Tag. Die Kinder suchten begeistert ihre Osternestchen, das Festessen war lecker und der Gottesdienst wunderschön. Am Ende des Tages waren wir alle müde aber glücklich. Und dort? Dort mussten so viele Frauen und Kinder mit ihrem Leben bezahlen.

Ich liege noch eine Weile unter der warmen Decke. Und ich summe die Zeilen vom gestrigen Lobpreis, während ich auf den hell erleuchteten Morgenhimmel schaue: „Wir werden auferstehen und ewig leben, weil du (Jesus) für uns starbst.“ Hoffnung in mitten von Leid.

 

 

Frohe Ostern!

Beim Abendbrot frage ich meine Kinder, was wir denn überhaupt an Ostern feiern. Meine Tochter, die gerade an einem Sesambrötchen kaut, ruft: „Gott! Wir feiern Gott!“. „Und warum feiern wir Gott, Mausi?“, frage ich. „Weil er uns Essen schenkt“, antwortet meine drei-Jährige ganz sicher und greift nach dem nächsten Gurkenstück.

Ihr großer Bruder, weiß welche Antwort ich hören möchte und erzählt die Osterbotschaft kurz und knackig, wie ich sie gern an Ostersonntag von der Kanzel hören würde. „Wir feiern Jesus, weil er nicht tot ist, sondern weil er lebt, Mama!“.

Yes, Amen, mein Großer! Wenn ich auch schon ziemlich häufig in der Erziehung versagt habe, bin ich in diesem Moment erleichtert, dass meine Kids (vor allem der große Spatz) neben den ganzen tollen Sachen wie Eier färben und Häschen-Plätzchen-Backen verstehen, worum es geht.

Meine Kinder wissen, dass Jesus lebt. Sie haben ihn noch nie gesehen oder berührt. Aber sie wissen es. Ich weiß es und mein Liebster weiß es auch. Und ich wünsche mir so sehr für meine kleine Familie, dass uns diese einfache und lebenswichtige Message von Ostern immer präsent bleibt: JESUS LEBT. In dem Sinne, wünsche ich Euch allen ein wunderschönes und gesegnetes Osterfest!

Lena

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Die schönste Frühlingsdeko sind für mich immer noch die blühenden Sträucher mit ihren zarten Knospen. Daher hole ich gerne Zweige ins Haus und stelle sie vereinzelt auf die Fensterbank, den Nachttisch oder auf den Esstisch. Damit verbreiten sie auf einfachster Art und Weise Frühlingsatmosphäre in den eigenen 4 Wänden.

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Hamantaschen zu Purim. Gefüllt ist das traditionelle Gebäck aus der jüdischen Küche mit Mohn und in unserem Fall mit Schokolade. P1200992

Diese schöne Karte erinnert mich an der Bibelvers:

„Denn ihr wisst, dass Gott euch nicht mit vergänglichen Werten wie Silber oder Gold losgekauft hat von eurem früheren Leben. Er bezahlte für euch mit dem kostbaren Blut von Jesus Christus, der rein und ohne Sünde zum Opferlamm Gottes wurde!“ 1. Petrus 1,19

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Zum ersten Mal haben wir Eier mit Rotkohl gefärbt. Leider mussten wir ziemlich lange warten bis wir ein schönes Hellblau erhielten. Hierfür ist es wahrscheinlich besser die Eier über Nacht im Farbglas zu lassen.

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Mir Kurkuma kann man sehr schnell ein tolles Ergebnis erzielen. Nach 10 Minuten hatten wir ein wunderschönes helles Gelb.P1210005

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Für die roten Ostereier habe ich den Saft der Roten Beete genutzt. Und auch hier waren die Eier etwa 15 Minuten im Topf und schon hatten wir einen tollen Rotton. P1210013

Während die hartgekochten Eier in den Töpfen und Gläser  zum Färben lagen, bemalten und verzierten die Kinder nacheinander ein paar Eier mit einer praktischen Halterung. Das hat ihnnen viel Spaß gemacht und sie konnten das Ei immer mal zwischendurch drehen, um es ordentlich zu verschönern.P1210019P1210022P1210025P1210033P1210042

Diese Frühjahrsblüher gehören zu meinen Lieblingsbumen. Die Blütenköpfe der Ranunkeln sind herrlich romantisch und edel zugleich, oder?

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Ich benutze gern das braune Apothekerglas als Vase. Ich finde darin wirken die Blumen besonders schön und herrlich natürlich.P1210048

Das Ostergras von den Kindern will gar nicht aufhören zu sprießen. Jeden Tag schauen sie, wie hoch es gewachsen ist. Wenn es so weiter geht, sieht man die Hähne nicht mehr.  P1210050P1210053

Gleichzeitig dient das Ostergras auch als Deko in der Wohnung. Ich dekoriere sehr gerne mit Naturmaterialen. Die muss ich danach nicht mehr verstauen und kann mich im nächsten Jahr neu austoben. P1210054

#ichhoffeeuchfallendieseweißenfleckenanderwandnichtauftjahätteichdochnurdengleichen

weißtonbeimdrüberstreichenbenutzt…ähm…

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In diesem Vorratsglas lasse ich die Eier über Nacht noch im Rotkohlsaft liegen, damit wir morgen richtig blaue Ostereier zum Frühstück haben. Das Pastellblau sieht aber auch sehr schön aus.P1210070

Und endlich kam die Sonne für ein paar Stunden wieder zum Vorschein, nachdem es tagelang geregnet hatte. Ich hoffe, dass wir morgen bei der Osterkörbchen-Suche auch schönes Wetter haben.

Neuanfang

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Hallo, ihr Lieben!

Unser großer Spatz ist ein früher Vogel und daher beginnt der Morgen für uns auch an den Wochenenden ziemlich früh. Schon gestern hatte er den Wunsch geäußert, dass es bitte, bitte Pancakes am nächsten Morgen geben sollte. Also machten wir uns am  Sonntagmorgen in der Küche an die Arbeit. Noch vor 7.00 Uhr war das Frühstück fertig und die Maus und mein Liebster wurden vom herrlichen Geruch der Pancakes geweckt.

Am Frühstückstisch erzählen wir den Kindern, dass heute ein ganz besonderer Tag ist: Wir feiern nämlich den Frühlingsanfang und auch den Palmsonntag. Der Große freute sich so sehr, dass nun wirklich Frühling ist. Später auf dem Weg zur Kirche sang er dann die ganze Zeit „Kuckuck, Kuckkuck rufts aus dem Wald…“ und „Im Märzen der Bauer…“. Sein lauter und fröhlicher Gesang hat einigen Fußgängern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Für mich hat der Jahreszeitenwechsel auch eine ganz besondere Bedeutung. Ich freu mich immer, wenn der kalte Winter zu Ende geht und der Frühling einkehrt. Die Vögel zwitschern fröhlich am Morgen und Tulpen und Narzissen blühen am Wegesrand. Ganz langsam wird es ein wenig wärmer und das Versprechen eines Neuanfangs macht sich breit. Für mich wird dieser Neuanfang vor allem in der Osterzeit ziemlich präsent. Denn ich erinnere mich daran, dass Jesus für mich gestorben ist, damit ich leben kann. Sein Tod und seine Auferstehung ändern nämlich ALLES. Wisst ihr, diese Lebensreise mit Jesus ist das Beste, was mir je passieren konnte.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gesegnete und bewusste Karwoche,

Lena

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