Die besondere Babyparty

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Die Überraschung war uns geglückt- meine Freundin Lili ahnte nichts von ihrer Babyparty. Als wir sie gestern Nachmittag im Haus ihrer Schwester freudestrahlend begrüßten, war sie sichtlich erstaunt und gerührt uns alle zu sehen.

Die Babyparty war unglaublich liebevoll und kreativ von ihren Schwestern organisiert worden. Die Atmosphäre war wunderschön und ich habe jede Minute genossen. Denn es war eine Party, die alles Wichtige hatte: eine tolle Gemeinschaft, Jesus und leckeres Essen.

Während wir an unseren Ipanemas nippten und die köstlichen Obstspieße verspeisten, nahm ich meine Bibel und las den Psalm 22, 10-11 vor:

„Du hast mich sicher aus dem Mutterleib geholt und mich gelehrt dir zu vertrauen, als ich noch ein kleines Kind war. Seit meiner Geburt bist du mein einziger Halt und mein Gott seit Beginn meines Lebens“.

Ich habe höchstens 5 Minuten darüber geredet, welch großes Wunder und Geschenk ein Baby ist. Und dass es nicht nur etwas Süßes und Niedliches zum Kuscheln ist, sondern vor allem ein Geschöpf Gottes, welches zur seiner Ehre geschaffen wurde. In dieser kurzen Zeit wurde ich zwei Mal von meiner Maus unterbrochen, die gestürzt war und auf die Toilette musste.

Ausgelassen feiern, Tränen abwischen und ein paar Bibelworte: Genau das passt alles super zusammen. Denn das ist das Leben. Es ist voller Emotionen und immer dabei: Jesus. In egal welcher Situation.

Bevor wir Lätzchen bemalten und „Tabu mit Begriffen rund um Schwangerschaft und Geburt“ gemeinsam spielten, beteten wir für die anstehende Geburt. Die Hälfte des Gebets verbrachte ich zwar damit meine Tochter zu trösten aber es berührte mich sehr die Gebete von Lilis Mutter und ihren Schwestern zu hören. So viel Vertrauen und Liebe steckte in ihren Worten und ich glaube wir konnten meiner Freundin kein Größeres Geschenk mitgeben, als sie zu segnen.

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DIY: Einfache Schlüsselanhänger aus Leder

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Am Samstag findet der alljährliche Osterbasar im Kindergarten statt. Dafür werden wir Eltern gebeten uns kreativ auszulassen und etwas Handgefertigtes zum Verkauf anzubieten. In den letzten Jahren habe ich gerne diese Wollfilz-Schlüsselanhänger oder die praktischen „Helferlein“ beigesteuert. Diesmal sollte es auch etwas Einfaches und Schnelles sein aber ich war mir noch nicht sicher mit welchem Material ich arbeiten sollte.

Als ich gestern unseren Kleiderschrank ausmistete (ich bin voll im Frühlingsputz-Fieber) entdeckte ich eine kleine Kiste auf dem Schrank. Darin waren ganz viele Lederreste zu finden, die ich für die Lederpuschen meiner Kids verwendet habe. Ich brachte diese Kiste auf den Dachboden, um sie lieber dort zu verstauen.

5 Minuten später holte ich sie wieder runter. Denn mir kam eine Idee. Warum nicht einfach diese Lederreste für den Osterbasar verwenden? Also pinterestete ich ein wenig und schon fand ich diese tolle Inspiration: Tasselanhänger aus Leder.

Und so wird’s gemacht:

Man benötigt:

  • einen Rechteck aus Leder
  • einen starken Kleber (z.B Universalkleber/Sekundenkleber/Heißklebepistole)
  • Schere oder Rollschneider
  • Stift

1.

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Die Länge und Breite des Rechtecks können individuell nach Geschmack bestimmt werden. Ich habe unterschiedliche Größen gewählt.

2.

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Mit einem Stift zieht man auf dem oberen Teil des Rechtecks eine Markierung, die später nicht eingeschnitten werden darf. Bei mir ist sie 1,5 cm breit.

3.

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Eine kleine Schlaufe wird benötigt. Hierfür wird ein Stückchen vom Leder zugeschnitten. Die Länge ist wieder egal aber die Breite muss ungefähr so sein, wie die erste Franse vom Rechteck. Mit dem Kleber wird die Schlaufe angebracht.

4.

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Danach wird die obere Fläche bis zur Markierung beklebt und das Rechteck vorsichtig aufgerollt. Schließlich wird die Quaste etwas zusammengedrückt.

Das war`s auch schon! Das ging doch flott, oder? Ich finde die Tassel-Anhänger machen sie auch an Taschen oder Jacken sehr gut und sind absolute Hingucker.

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Viel Spaß beim Nachmachen!

PS: Bei youtube gibt es dieses hilfreiche Video dazu.

Das Wochenende in Bildern

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Mit meiner lieben Freundin genieße ich den Freitagabend und wir machen es uns mit den alkoholfreien Cocktails und Knabbereien gemütlich. Nachdem die liebe Elina mir hier auf dem Blog mal in einem Kommentar den Tipp gegegeben hat, die Zeit vor dem Baby für Verabredungen und Ausflüge zu nutzen, gehe ich vermehrt aus. Diese Woche war ich sogar an zwei Abenden mit meinen Freundinnen aus und an einem Tag ausgiebig shoppen. :)

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Am Samstagmorgen ist Daniel im Kindergarten beim Gartentag und ich nutze die Zeit den Essplan für die kommenden Tage zu erstellen. P1310771

Außerdem nähe ich ein paar kleine „Häschen-Säckchen“, die ich zu Ostern mit ein paar schönen Kleinigkeiten befüllen werde. P1310776

Bevor unsere Kids von ihrem Ausflug mit den Großeltern zurück kehren, backe ich einen Beerenkuchen und mache die Couscous-Bratlinge für den geplanten Grillnachmittag mit meiner Familie fertig.

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Am späten Nachmittag kommt die Familie meines Bruders zu Besuch und wir grillen im Garten meiner Eltern. Da es doch recht windig ist, decken wir den Tisch zu Hause.

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Wir verbringen einen sehr schönen Abend mit der Familie und die Kinder gehen spät ins Bett. Ich hege die Hoffnung, dass sie am nächsten Tag dafür länger schlafen werden, aber dem ist leider nicht so.

Völlig mies gelaunt, beginnt also unser Sonntagmorgen. Nach dem Frühstück kriegen wir uns ein und machen uns für den Gottesdienst fertig. Daniel war schon ab 8 Uhr unterwegs, weil seine Band noch für den Lobpreis proben musste.

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Nach der Kirche essen wir zu Mittag die Reste vom gestrigen Grillabend und zum Nachtisch gibt es eine Erdbeerspeise, die gerade die Kids sehr lieben. Dafür werden zuerst Haferkekse grob zerbröselt, darauf kommt eine Joghurt-Quark-Vanillezucker-Schicht und anschließend die Erdbeeren.

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Nach einer wohltuenden Mittagspause, fahren wir zum Freizeitpark und treffen uns dort mit einigen Freunden. Die Kinder mögen diesen Ort, die Sonne scheint und ich genieße die Gemeinschaft sehr. P1310816

Nun bin ich in der 26. Schwangerschaftswoche und wir reden tatsächlich vom 7. Monat! Der Bauch ist nicht mehr zu übersehen und der Kleine scheint so sportlich zu sein, wie sein Vater. Ich bin Gott so dankbar für das heranwachsende Baby und mittlerweile haben wir auch einen Namen für ihn. Der Kleine hat sogar schon für den September Flugtickets, ihr Lieben! Es ist verrückt! Hier stehen gerade so viele Veränderungen an und es scheint, dass dieses Jahr besonders spannend wird. God willing!

Ich wünsche euch eine schöne und gesegnete Woche,

eure Lena

PS: Mehr Wochenendbilder werden bei geborgen-wachsen.de gesammelt.

Gedanken zum Thema Kochen und Ernährung

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Jeden Tag essen wir mindestens drei Mahlzeiten. Eine davon warm. Für diese fühle ich mich verantwortlich. Daher koche ich viel und das auch meistens gerne. Obwohl wir eine Miniküche mit lediglich 2 funktionierenden Herdplatten und wenig Arbeitsfläche haben. Am Zustand der Küche kann meine Motivation zum Kochen also nicht liegen. Heute möchte ich ein paar wichtige Gedanken mit euch teilen, die mich aber stark ermutigen:

  1. Kochen ist eine geistliche Handlung

Wenn ich keine Lust zum Kochen habe, denke ich daran welch große Bedeutung eine Mahlzeit hat. Denn sie ist ein wichtiger Dienst für meinen Körper und dem meiner Lieben. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir Nahrung zum Überleben brauchen. Alle paar Stunden meldet sich der Hunger und wir benötigen Energie in Form von Nahrung. Diese regelmäßige Nahrungsaufnahme muss für Gott bei der Erschaffung des Menschen dementsprechend einen großen Stellenwert gehabt haben. Darüber hinaus schuf er mit den vielfältigen Köstlichkeiten aus der Natur die geeigneten Lebensmittel für unseren menschlichen Körper. So viel Aufwand nur um des Essens Willen! Das ist ziemlich auffällig, wie ich finde!

  1. Essen ist Anbetung

Eine Mahlzeit ermöglicht mir Gottes Gnade zu erleben. „Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist“, heißt es in der Bibel. Wenn ich in den leckeren Apfel beiße, den Quinoasalat genieße oder beim Grillen die Bratlinge verspeise, erlebe ich Gottes Gnade ganz deutlich in meinem Gaumen. Die einfache und alltägliche Handlung der Nahrungsaufnahme lässt mich Gottes Kreativität, Gnade und Freundlichkeit erleben und ich kann nicht anders, als ihm dafür zu danken. Im Umkehrschluss kann ich die Mahlzeit nutzen um Gott zu anbeten. Ja, das meine ich Ernst. Denn in der Bibel heißt es in  1. Kor. 10, 31: „Was immer ihr esst oder trinkt oder tut, das tut zur Ehre Gottes!“ Ich kann Gott durch mein Essen verherrlichen. Wenn ich für meine Lieben und mich eine Mahlzeit zubereite, ist es Gottesdienst. Gott wird groß gemacht und wir geben ihm die Ehre!

  1. Verwendung von Gottes Zutaten

Beim Kochen benutzen wir Gottes Geschenke der Schöpfung, um uns und unsere Lieben optimal zu versorgen. Jede gute Mahlzeit ist lebenswichtige Energie für den Körper. Mit Fastfood sättigen wir erstmal den Körper aber langfristig gesehen werden wir schlapp, antriebslos und müde. Daher sind Burger und Pommes, aufbackbare Pizzen und Ravioli aus der Dose Möglichkeiten ´den Hunger zu stillen aber auf langer Sicht Motorkiller. Sie machen den Tank voll aber lassen das Auto in der nächsten Kurve im Stich. Ein lebender Körper braucht lebende Nahrunsmittel. Babygläschen aus dem Supermarktregal sind für Notfälle eine super Lösung. Das war‘s aber auch schon. Denn gute und gesunde Lebensmittel haben eine geringe Haltbarkeit. Selbstgemachter Bananenbrei wird spätestens am Abend desselben Tages dunkel und unappetitlich. Ich weiß beim besten Willen nicht wie so was ohne Zugabe von Chemie für 2 Jahre essbar gemacht werden soll.

Durch das Kochen tue ich mir und den anderen was Gutes und ich achte auf die Bedürfnisse meines Körpers, den Gott mir geschaffen hat. Eine frische Mahlzeit ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Gottes Geschöpfen und Gottes Schöpfung. Die leckeren Zutaten sind für den Menschen geschaffen und der Mensch ist nicht nur abhängig von ihnen, sondern hat auch das Vorrecht sie zu genießen.

  1. Kochen ist praktische Nächstenliebe

Wenn ich einen Essensplan erstelle, Lebensmittel einkaufe und für meine hungrige Meute koche, ist das praktische Nächstenliebe. Ich bringe ihnen Liebe und Rücksicht entgegen, in dem ich auf ihre Bedürfnisse eingehen. Mein Großer hat am nächsten Tag ein Fußballspiel, also achte ich auf einen kohlenhydratreiche Ernährung in Form von Vollkorn. Meine Kleine hat Halsschmerzen, also koche ich eine wohltuende Suppe. Mein Liebster hat eine harte Woche, also koche ich sein Lieblingsessen. Mein ungeborenes Baby ist von meiner gesunden Ernährung abhängig, also achte ich darauf. Nächstenliebe in ihrer natürlichsten Form.

Aber um den Nächsten zu lieben, muss ich mich selber lieben können. Wenn mir meine Ernährung total egal ist, wird sie es im Hinblick auf meine Nächsten auch. Selbst wenn der Nächste mein geliebtes Kind oder mein wunderbarer Partner ist. Daher ist hier ein Umdenken total wichtig. Welche Nahrungsmittel braucht mein Körper? Was tut mir persönlich gut und was verursacht eher Unwohlsein? Das sind Fragen auf die man einmal eingehen sollte. Vielleicht mit einem Blatt und einem Stift an einem ruhigen Abend. Denn eine gesunde Ernährung ist Wellness für den Körper und den wollen wir doch eigentlich alle, oder?

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Wie gehts euch mit der Zubereitung von Nahrung? Und was motiviert euch dazu? Habt ihr gute Tipps für den Alltag zum Thema „Kochen“?

10 Dinge über mich

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  1. Ich habe diese Falte über meiner Nase, die schon seit Jahren auf Fotos von mir zu sehen ist, ich aber erst kürzlich entdeckt habe.
  2. In meiner grünen Handtasche (die ich seit 10 Jahren trage) finde ich immer ein Buch und einen roten Lippenstift.
  3. Mein Mann und ich teilen uns einen kleinen Kleiderschrank. In drei Fächern liegen meine Klamotten zerstreut, die man am zerknitterten Look gut erkennt.
  4. Gesunde Ernährung ist mir wichtig und deshalb vernasche ich gerne auch mal eine Toffifee-Packung.
  5. Seit bald drei Jahren blogge ich ohne zu wissen ob es nun der oder das Blog heißt.
  6. Ich habe meine Doktorarbeit mit einem Finger getippt. Gut, bei der Großschreibung, kam noch der linke Zeigefinger dazu.
  7. Ich wurde in Kasachstan geboren und bin mit einem Jahr in die Heimat meiner Vorfahren zurückgekehrt. Als Russlanddeutsche bin ich wie Helene Fischer mit Borschtsch und Schaschlik aufgewachsen. Dazu teile ich mit ihr denselben altertümlichen Namen.
  8. In meiner Kindheit trug ich dieselben Klamotten wie meine Brüder und kann bis heute nicht anständig auf High Heels laufen.
  9. Ich bin begeistert von Jesus und kann einfach nicht anders, als von meinen Erfahrungen mit ihm zu erzählen.
  10. Ich kaufe gerne Wand- und Taschenbuchkalender, obwohl sie in der Regel unbeschrieben bleiben.