Guten Appetit, An Guadn und lasst es euch schmecken!

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In den letzten Tagen ist mir etwas bewusst geworden. Eine Tatsache, die scheinbar so klar ist, jedoch mch ganz neu bewegt.

Mein Alltag ist busy und es gibt immer viele Dinge zu erledigen, die mich auf Trapp halten. Meine Bedürfnisse, die meines meines Mannes und die der Kinder, die Aufgaben im Haushalt und mein gesellschaftliches Engagement führen dazu, dass jeder Tag schnell zu Ende geht und ich mich frage, wo die Zeit nur geblieben ist. So viele Dinge, die dabei liegen bleiben und vernachlässigt werden. Aber wisst ihr was? Eine Sache schaffe ich immer. Egal wie beschäftigt ich bin, dafür nehme ich mir die Zeit: es ist das Essen! Die Nahrungsaufnahme ist mir so wichtig, dass ich alles liegen und stehen lasse, dass ich mir sogar extra die Zeit für Einkaufen und Kochen einräume, um für uns alle mindestens dreimal täglich eine Mahlzeit vorzubereiten. Darüber hinaus habe ich Freude daran und esse sogar  mehr, als nötig wäre (sagt mir zumindest die blöde Waage beim Frauenarzt).

Würden Daniel und ich nicht für die regelmäßige Nahrungsaufnahme sorgen, hätten wir als Familie ein großes Problem. Unsere Gesundheit würde leiden, der starke Hunger unsere Körper schwächen und der Tod würde zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Dieser Zusammenhang ist sonnenklar und auch für alle Nicht-Mediziner selbstverständlich. Und hier ist der Punkt: Genauso lebenswichtig wie die tägliche Nahrungsaufnahme durch das Essen, ist die tägliche Nahrungsaufnahme durch die Bibel. Ich kann mich einfach nicht geistlich gesund entwickeln, wenn ich nicht Gottes Wort lese. Spätestens nach einigen Tagen ohne Input, würde der Mangel sich bemerkbar machen. Die Dinge würden eine Zeit lang weiterlaufen, ich würde weiterhin an Gott glauben und sein Kind sein, aber meine Seele wäre leer, verunsichert und angreifbar. Als Ehefrau und Mutter würde ich nicht nur mein geistliches Leben aufs Spiel setzen, sondern auch dass meiner Lieben. Ich könnte sie nicht mehr geistlich unterstützen und fördern. Meine Worte würden kraftlos sein, mein Gebet für sie weniger werden und meine Beziehung zu Jesus an Authentizität verlieren.

Deshalb, will ich mir ganz neu die Wichtigkeit der Bibel vor Augen halten. Ich will nicht nur einen riesen Hunger auf Datteln, Quinoa und Schokolade haben, sondern vor allem auf Gottes Reden im Alltag durch sein Wort. Denn ich bin so abhängig vondieser Nahrung, die mir Leben schenkt. Ein Leben, das Sinn macht und mich auf die Ewigkeit vorbereitet. Auch wenn es mal harte Kost ist, meine Gewohnheiten herausfordert und ziemlich scharf gewürzt ist. Dann will ich diese Nahrung aufnehmen und mich dadurch für meinen Alltag stärken lassen.

Also, ihr Lieben, ich wünsche uns allen einen guten Appetit in der neuen Woche. Lasst uns Gottes Worte auf der Zunge zergehen und unsere Herzen verändern lassen.

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Die eine Seite

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Ich liebe es schöne Fotos zu sehen.

Und welche zu machen.

Daher habt ihr noch nie Bilder auf meinem Blog gesehen, die die Staubschicht auf den Fensterbänken, überfüllte Wäscheberge und den immer wieder kehrenden Chaos in der Küche zeigen.

Heute war ein sehr voller Tag. Am frühen Nachmittag waren die Betten immer noch nicht gemacht und im Wohnzimmer standen immer noch die schmutzigen Tassen vom gestrigen Hauskreisabend herum.  Nachdem ich schnell eine Brokkoli Quiche mit Hilfe von fertigem! Pizzateig vorbereitet habe und in der Küche über den vollen Einkaufskorb stolperte, musste ich schmunzeln. Meine Arbeitsfläche sah aus. Ich käme nie darauf diesen Anblick zu fotografieren. Er war einfach nicht instagram-würdig (das Resultat jedoch war köstlich. Die Quiche war lecker und ich konnte Daniel damit heute eine große Freude machen).

Da ich einen sehr ordentlichen Mann geheiratet habe und ich gerne reduziert lebe, ist es bei uns häufig sauber. Aber nicht immer. Und ich freue mich, dass es so ist. Wir leben hier und davon zeugen die Socken unterm Bett, die Fingerabdrücke an den Fenster und die bemalten Tische.

Wenn ich also hier auf dem Blog nur die sauberen Ecken unserer Wohnung fotografiere, dann möchte ich euch damit nicht zeigen, dass es hier makellos aussieht. Darum geht es mir nicht. Denn dies ist für mich persönlich kein Ideal, das erstrebenswert wäre. Ich mag einfach schöne Bilder, die ruhig und positiv wirken. Das ist der Grund.

Unser Zuhause ist bewusst sehr schlicht eingerichtet und ich miste regelmäßig aus. Die Fensterbänke und Tische dekoriere ich gerne mit kleinen hübschen Vasen und ich fühle mich sehr wohl dabei, wenn ich ästhetische Plätzchen in meinen 4 Wänden sehe. Sie prägen meine Stimmung und ich merke, dass mich Chaos unruhig macht. Ich bin dann gereizter. Irgendwie gibt es dort einen Zusammenhang.

In meiner Realität gibt es also das ganze Programm: Unordnung, Ordnung, Chaos und Ästhetik. Alle Aspekte wechseln sich regelmäßig ab und machen unser Heim zu dem, was es ist. Ein Ort der Liebe und der Herausforderungen. Familie eben. Auf meinem Blog seht ihr die ausgewählten Bilder. Weil ich persönlich diese Momentaufnahmen lieber teile. Gleichzeitig möchte ich euch aber mit diesem Post daran erinnern, dass es nur eine Seite ist. Eigentlich ist das klar aber trotzdem wollte ich es heute mal betonen. :)

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Immer. Einfach immer.

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Heute Morgen haben Daniel und ich unsere Bibeln aufgeschlagen und ein paar Verse abwechselnd gelesen. Draußen zwitscherten die Vögel und der Kaffee lief noch durch die Kaffeemaschine. Als ich an der Reihe war, las ich folgende Zeilen:

„Ich weiß, dass der Herr IMMER bei mir ist. Ich werde nicht mutlos, denn er ist an meiner Seite“ Ps. 16, 18

Gerade zu Beginn der neuen Woche, wollte Gott mich scheinbar besonders ermutigen. Mit Worten, die mich so tief berührten, dass ich mich heute mehrmals an sie erinnerte. Als ich an unseren Auslandsaufenthalt dachte, als ich im Garten im Kochbuch blätterte und als ich am Abend überdrehte Kinder ins Bett brachte, immer und immer wieder klang es in meinen Ohren: Ich weiß, dass der Herr IMMER bei mir ist. Ich werde nicht mutlos, denn er ist an meiner Seite“.

Diese Tatsache darf ich nicht nur fühlen und glauben, sondern für alle Zeiten wissen. Ob ich ich nun vor einer Herausforderung stehe, die mich verunsichert oder mich in einer schönen Lebensphase befinde, Gottes Versprechen gilt für alle Zeit:

Ich bleibe derselbe; ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet. Ich, der Herr, habe es bisher getan, und ich werde euch auch in Zukunft tragen und retten. Jesaja 46, 4

Mit dieser Perspektive will ich Dich heute ermutigen: Gott trägt dich und schenkt dir den Mut für deinen Alltag. Es ist Montag und dich erwartet in dieser Woche noch so vieles. To-Do`s, Termine und Treffen stehen an und einige davon bereiten dir vielleicht Bauchschmerzen. Gehe gestärkt in die neue Woche, denn kein Geringerer als der Schöpfer des Universums steht dir zur Seite. Im Vertrauen an Jesus kannst du mutig jeden neuen Tag begegnen, so ungewiss er auch scheinen mag. Denn du bist nicht allein. Gott ist immer da.

Das Wochenende in Bildern

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Bevor es zurück in den Schul- und Arbeitsalltag geht, machen wir am Freitag Vormittag einen Kurztrip in die wunderschöne Stadt Heidelberg.

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Das Wetter ist überraschenderweise richtig schön und wir besuchen liebe Freunde bei denen wir zu Mittag eingeladen sind. Obwohl wir uns nicht so gut kennen, fühlen wir uns durch Jesus sehr verbunden.

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Am Abend geht es dann zu unserem Trauzeugen und seiner Frau, bei denen wir übernachten. Ihre Wohnung ist unglaublich gemütlich und stilvoll und unsere Kids fühlen sich hier auch sehr wohl.P1320399

Wir genießen die Gemeinschaft sehr und freuen uns endlich mal wieder mehr Zeit miteinander verbringen zu können.P1320405

Am Samstag gehen wir zusammen in den Zoo. Auf dem Weg dahin, gehen wir am Neckar entlang und die Kids entdecken einen Skaterpark. Im Moment sind sie sehr gerne mit ihren Rollern unterwegs.P1320409

Heidelberg ist eine wunderschöne Stadt und ich freue mich für unsere Freundin, die hier Medizin studieren darf.P1320417

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Bei diesem Anblick schmilzt mein Mamaherz.

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Die arme Schildkröte konnte sich nicht von alleine drehen und musste von 4 Tierpflegern unterstützt werden.

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Am Abend besuchen wir Daniels Tante und ihre liebe Familie, bevor es wieder zurück in die Heimat geht. Der Ausstausch tut uns gut und wir sind so dankbar diese wundervollen Menschen zu kennen. P1320474

Am Sonntagmorgen mache ich uns allen einen Dinkelflocken Porridge zum Frühstück. Danach gehts zum Gottesdienst, in dem heute die Kinderstundengruppe der Maus vorträgt. Das Predigtthema lautet heute: „Verändertes Denken führt zu verändertem Handeln“. Eine spannende Predigt und der Pastor fordert uns heraus nicht nur danach zu fragen, wie Jesus in einer bestimmten Situation handeln würde. Es gehe vor allem darum wie Jesus denkt und fühlt. Nach Römer 12,2 heißt es: „Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ Die Denkweise prägt unser Handeln im Alltag. Sie prägt unsere Emotionen und unsere Prioritäten. Wenn ich beispielsweise nicht so viel von der Kirche halte, weil ich mit ihr nur Konflikte und Enttäuschungen assoziere, werde ich kaum am nächsten Sonntagmorgen sie besuchen wollen. Wenn ich aber in der Bibel entdecke, wie Jesus über die Gemeinde denkt, prägt dieses Denken meine praktischen Entscheidungen im Alltag enorm.

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Nach dem Gottesdienst kaufen wir uns etwas Leckeres zu Mittag, weil der Kühlschrank ziemlich leer ist. Leider produzieren diese Take Aways immer so viel Müll :(

Den Nachmittag verbringen wir bei einer lieber Familie aus der Gemeinde. Bei Kaffee und Kuchen reden wir über Hausbau und alte Häuser und ich frage mich, welche Wohn- Entscheidungen Daniel und ich in den nächsten Jahren treffen werden. In unserem Freundes- und Familienkreis wird fleißig gebaut oder gekauft und wir haben noch keine genauen Vorstellungen, was für uns das Passende wäre.

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Am Abend wird der Schulranzen gepackt, Stifte angespitzt und die Kleidung für den nächsten Schul- und Kindergartentag vorbereitet. P1320488

Währenddessen spielt unsere Tochter mit ihren Puppen und seit wir vor ein paar Tagen diesen Maxi Cosi gebraucht gekauft haben, steht er nur noch bei ihr im Kinderzimmer und dient als Kindersitz für ihre „Kinder“.

Damit wären wir auch schon beim Thema. Ich bin nun in der 30. Schwangerschaftswoche und empfinde diesen Wochenwechsel als großen Meilenstein.

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Es geht mir Gott sei Dank richtig gut aber ich merke auch, dass ich mich immer mehr zurück ziehen möchte und daher das Bloggen gerade ein wenig zu kurz kommt. Ich danke euch von Herzen für eure liebevollen und ermutigenden Kommentaren zum letzten Post.  Euer Verständnis und die Wertschätzung bedeuten mir viel.

Wir werden schauen, wie es hier in den nächsten Monaten weiter läuft, da mit der Geburt und dem Auslandsaufenthalt doch große Veränderungen anstehen. Aber wie so vieles in meinem Leben nehme ich sie Schritt für Schritt und ich bin gespannt, wie sie sich auf den Blog auswirken werden.

Gottes Segen euch, eure Lena!

Im Moment

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Im Moment fällt mir das Schreiben schwer. Und ich frage mich, ob die Luft hier auf dem Blog raus ist.

Mir fehlen die Worte meine Themen und Ideen zu erzählen und ich weiß nicht genau woran es gerade liegt.  Vielleicht hinterfrage ich zu häufig, wohin diese Blogreise gehen soll, was ich optimieren könnte und welche Texte überhaupt auf Interesse stoßen könnten.

Früher habe ich einfach drauf los getippt, wenn mir was auf dem Herzen lag. Heute geht es nicht mehr so einfach. Es lesen hier einfach mittlerweile mehr Leute mit und die Leichtigkeit meine Gedanken mit meinen Lesern zu teilen scheint mich immer mehr verlassen zu wollen.

Dabei liebe ich es hier zu posten, denn am meisten prägt es mich und meinen Alltag. Ich sensibilisiere auf diese Weise meinen Blick für die zahlreichen Segnungen im Alltag, für Gottes Präsenz und unseren einfachen Lebensstil. Wenn ich dadurch noch andere Frauen ermutigen kann, bin ich unglaublich dankbar.

An der Zeit, der Inspiration und an der Freude liegt es also nicht, dass mir das Bloggen schwer fällt. Deshalb denke ich, dass es gerade nur so eine Phase ist, die hoffentlich bald vergeht.

Danke euch fürs Zuhören bzw. Mitlesen, ihr Lieben!

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