MeinBaby // Sanfte Pflege mit Kokosöl

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Ich bin ein richtiger Kokosöl-Fan. Schon seit Jahren nutze ich Kokosöl als Make-Up Entferner, für Haarkuren und als Feuchtigkeitscreme. Auch in meinem selbstgemachten Deo findet es Verwendung und ich nutze es gerne nach dem Rasieren. Im Badezimmer steht daher immer ein Gläschen von diesem kostbaren Öl und unsere Familie gebraucht es täglich. Meine Kids nehmen es auch gerne bei Insektenstichen oder Schürfwunden und Daniel nach der Rasur. Seit wir Kokosöl verwenden, haben wir den Plastikmüll im Badezimmer erheblich reduziert und die Schränke sind nicht mehr mit zahlreichen Tuben vollgestellt.

Gerade bei Babys und Kindern ist mir eine sanfte Pflege ohne Chemie und zweifelhaften Zusatzstoffen ein Anliegen. Daher verwende ich sehr gerne Kokosöl bei geröteten Wangen, trockener Haut und wundem Babypo. Denn das Öl spendet auf natürlicher Weise Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Apropos Babypo: Zuhause säubere ich Babys Popo nur mit frischem Wasser. Damit habe ich ganz tolle Erfahrungen und unsere Kinder hatten so gut wie keine Probleme mit Rötungen oder Ausschlägen.

Babypflege kann so sanft und simple sein. Schon im Krankenhaus wird man aber nach der Geburt mit kleinen Probefläschchen von Hipp, Penaten und anderen großen Marken zugemüllt beschenkt. Egal wie natürlich sich die vielen Markenprodukte präsentieren, sind die Listen ihrer Inhaltsstoffe erschreckend lang. Bei den Drogerien gibt es zusätzlich regelmäßige Coupons, um kostengünstig Babyartikel kaufen zu können. Ja, die Verpackungen mögen süß und vertrauenswürdig aussehen und der Geruch ganz entzückend sein. Aber aus meiner Erfahrung als zweifache Mama sind sie total überflüssig und unnötig.

Hier sind meine bewährten Praxis-Tipps für den Alltag:

  • Habe immer ein Glas Kokosöl sowohl in der Küche als auch im Bad stehen.
  • Trage ein kleines Sprühfläschchen mit Kokosöl in der Wickeltasche mit dir.
  • Bei Milchschorf ganz sanft Babys Kopfhaut damit einmassieren. Am besten vor der Nacht und am nächsten Morgen mit Wasser ausspülen.
  • Beim Baden reicht das Wasser völlig aus. Wenn du aber gerade die Hautfalten am Hals und zwischen Armen und Beinchen besser reinigen möchtest, dann nutze hier ein wenig Kokosöl.
  • Für die Babymassage ist Kokosöl ebenso optimal geeignet und einfach perfekt für die zarte Haut.
  • Chemikalien in Feuchttüchern sind doof, daher kannst du dir aus Baumwollstoffen, Wasser und Kokosöl ganz einfach selber welche herstellen.
  • Da das Öl gegen Bakterien und Pilze schützt, verwende es für den Babypo.
  • Nutze die samtige und geschmeidige Eigenschaft des Kokosöls für trockene Hautstellen.

Vielleicht mögt ihr diese Liste noch ergänzen und eure Erfahrungen mitteilen. Das würde mich sehr freuen.

Das Wochenende in Bildern

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Das Wochenende verbringen wir hauptsächlich im Garten. An unserem Familienabend am Freitag grillen wir und die Kinder fallen später glücklich und müde ins Bett.

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Ich mache uns am Samstagmorgen Pancakes und wir tragen beim Frühstück in unser Familien- Dank-Heftchen ein, das schon recht voll ist.

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Am Vormittag geht Daniel einkaufen und füllt unsere Tabletts mit leckeren Früchten für die nächsten beiden Tagen.P1330163

Für das Mittagessen pflücke ich im Garten Sauerampfer. Ich mag ja den säuerlichen Geschmack sehr.

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Es gibt eine leckere Suppe aus Kartoffeln, Sauerampfer und Eiern. Den Sauerampfer püriere ich und füge ihn am Ende hinzu, ohne ihn mitzukochen. So bleibt die große Menge an Vitamin C enthalten.P1330178

Zum Nachtisch gibt es pürierte Erdbeeren mit Bananen mit Schokostreuseln drauf.P1330183

Am Nachmittag besucht uns die Familie meines Bruders. Dafür habe ich am Morgen noch schnell den Beerenkuchen und die Brownies gebacken. Wir haben so eine tolle Zeit zusammen und die Kids machen uns mit den Wasserbomben nass.P1330185

Leider entdecken sie aber auch ein totes Küken, das sie liebevoll beerdigen.P1330189

Bevor der schöne Tag zu Ende geht, grillen wir noch mit unseren lieben Gästen.

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Obst, Müsli und Joghurt gibt es am Sonntagmorgen und Daniel muss schon nach dem Frühstück früher zur Kirche, weil er heute den Lobpreis leitet.

In der Predigt geht es um das Thema „Zwischenzeiten“, in Anlehung an die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Für die Jünger Jesu war es keine leichte Zeit. Und doch verbrachten sie diese Zwischenzeit im Vertrauen auf Gott und dem Wissen, dass sie nicht alleine waren. Unser Pastor spricht darüber, dass auch jeder Zuhöhrer unter uns sich im Moment in einer Zwischenzeit befindet. Der Eine war möglicherweise beim Arzt und wartet jetzt auf die Diagnose, der Andere hat seine Ausbildung beendet und ist nun auf Jobsuche, möglicherweise ist jemand dabei ein Haus zu kaufen und noch auf der Suche und vielleicht steht gerade jemand vor der eigenen Hochzeit und damit einem neuen Lebensabschnitt.

Wir als Familie befinden uns auch in einer Zwischenzeit. Die Zeit vor der Ankunft unseres dritten Kindes und die Zeit bevor es für uns ins Ausland geht. Daher bleiben mir folgende Tipps aus der Predigt, die aus dem Bibeltext Apostelgeschichte 1, 15-26 entnommen wurden, heute besonders hängen:

  1. Du befindest dich in einer „unsicheren“ Zeit? Bleib im Gebet! Nutze die Zeit um alleine und mit anderen über deine Zukunft zu beten.
  2. Zwischenzeiten können frustrierend sein. Du siehts möglicherweise am Ende des Tunnels kein Licht und fühlst dich allein gelassen. Was machten die Jünger? Sie nutzen diese Zeit für ein intensives Bibelstudium. Also, lies die Bibel! Auch wenn vieles durcheinander scheint, gebrauche und schätze Gottes Wort weiterhin als Orientierung für deinen Alltag.
  3. (Aufgrund der Hitze im Gemeindesaal, habe ich den Rest der Predigt im Foyer verbracht. Daher habe ich diesen Punkt nur halb mitbekommen). Aber es ging um die Ermutigung  in Zwischenzeiten Schritte zu wagen und praktisch zu handeln. In Zeiten des Wartens und der Unsicherheit sollten wir Gott handeln lassen aber auch selber im Vertrauen an ihn handeln, in dem wir uns vorwärts bewegen und nicht passiv werden.

Nach dem Gottesdienstbesuch verbringen wir einen sehr ruhigen Tag als Familie. Irgendwie ist mein Kreislauf am Nachmittag aufgrund des schwülen Wetters etwas labil und wir gehen den Sonntag sehr langsam an. Nachdem ich frisch gepressten O-Saft trinke und die Beine etwas hochlege, geht es mir schon viel besser und wir machen am frühen Abend einen Spaziergang,

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Ich hoffe ihr konntet auch die sommerlichen Temperaturen an diesem Wochenende genießen,

einen gesegneten Start in die neue Woche!

PS: Mehr Wochenendbilder gibt es bei der Susanne  https://geborgen-wachsen.de/2017/05/28/wochenende-in-bildern-27-28-mai-2017/

Im Moment

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  • genießen wir die Fülle an Früchten und machen uns leckere Smoothies
  • bin ich so dankbar für die bisherige Schwangerschaft. Gesundheitlich geht’s mir Gott sei Dank richtig gut und unser Baby entwickelt sich prima. Es ist mittlerweile schwerer als die Norm und ich frage mich, ob es bei der Geburt mehr als 4 kg wiegen wird.
  • sind wir in totaler Vorfreude auf unser Kind. Die Kinder reden viel über die anstehende Geburt und Daniel und ich können es kaum glauben, dass wir in etwa 6 Wochen Eltern von 3 Kindern werden.
  • packe ich die Taschen für den Kreissaal und den Klinikaufenthalt.
  • ist der Große im Spinning-Fieber, wie auch der Rest seiner Klasse.
  • sind wir viel im Garten. Irgendwie sind die vielen Spaziergänge weniger geworden, dabei täten sie mir aber gut. Scheinbar werde ich mit meiner großen Kugel einfach bequemer.
  • frage ich mich, was mit meiner Bloggerei wird, wenn wir ab September (so Gott will) im Ausland sind.
  • freue ich mich so sehr, dass die Kinder wieder viel besser einschlafen. Die beiden teilen sich ja ein Zimmer und in den letzten Wochen wurde in den Betten so viel gekichert und gequatscht, so dass sie nicht in den Schlaf fanden.
  • bin ich einfach nur dankbar für meine Moms in Prayer Gruppe. Jedes Mal komme ich so ermutigt nach Hause, weil wir Gebetserhörungen erleben und das gemeinsame Gebet viel Kraft gibt.
  • freue ich mich über die Feiertage, die anstehen. Morgen ist Christi Himmelfahrt, am Freitag feiern wir Vatertag, bald ist auch schon Pfingsten…. Diese Tage bedeuten verlängerte Wochenenden für uns und viel Zeit für Familie und Freunde.
  • koche ich vermehrt orientalische Gerichte. Ach Leute, ich schätze, ihr wisst wohin es für uns bald geht, auch wenn ich es noch nicht verraten hab.
  • frag ich mich, warum ich erst letzte Woche! mein Stillkissen vom Dachboden geholt habe. Die Nächte sind so viel besser geworden, seit ich dieses wunderbare Kissen habe. Das ist so typisch für mich!
  • kann ich meine Füße kaum noch sehen.
  • bin ich immer wieder berührt, wie groß Gottes Gnade ist. Jeden Abend habe ich Grund für so viele schöne, ermutigende und interessante Dinge aus meinem Alltag zu beten.
  • wünschte ich, ich hätte ein paar Pflanzen im Garten gesäht. Alles was ich dieses Mal geschafft habe, sind die Blumen auf meinem Balkon. Aber auch hier hat mein lieber Opa mir geholfen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er bringt mir regelmäßig Zwiebellauch und Sauerrampfer vorbei, ist das nicht nett von ihm?
  • genießen wir das tolle Wetter. Es ist so schön, dass es endlich warm geworden ist und wir die Wintersachen verstauen können.

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Mit Jesus in die neue Woche

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Die Sonne scheint und Daniel und ich sitzen auf dem Balkon.  Noch ist es etwas frisch im T-Shirt und ich kuschel mich in meine Strickjacke. Während die Vögel ihre Melodien zwitschern, liest Daniel uns ein paar Verse aus der Apostelgeschichte vor. Anschließend beten für den Tag, für unsere Lieben und für Gottes Gegenwart an diesem Montag.

Wir sitzen nicht lange zusammen. Es sind höchstens 10 Minuten, die wir uns für diese Zeit der Stille nehmen. Und doch hat dieser Start in den neuen Tag eine ganz große Wirkung. Die Begegnung mit Gott, die Zeit des Aufatmens und des Gebets hat unser Herz und unseren Geist neu fokussiert. Wir starten in die neue Woche bewusst mit Gott, weil wir einen Alltag ohne ihn nicht wollen. Er soll uns leiten und begleiten, denn wie sollten wir anders gestärkt und ermutigt den neuen Tag begegnen?

Nun warten wieder unzählige Aufgaben auf uns. Daniel muss zur Schule, ich mache gleich die Wäsche und koche das Mittagessen, bevor die Kinder vom Kindergarten und der Schule nach Hause kommen. Später will ich noch den Korb mit den Stoffwindeln sortieren, meine liebe Oma besuchen und zur Post gehen. Was auch immer der Tag bereit hält an geplanten und spontanen Aktivitäten: wir verbringen ihn nicht allein. Jesus ist da und wir vertrauen auf seine Gegenwart.

Als Ermutigung für diese neue Woche will ich mit euch das wunderschöne Lied von den Koenigen & Priester teilen. Die neue Wohnzimmer Session meiner Cousins geht unter die Haut. Hört mal rein: „Was immer auch kommt, wohin ich auch geh, da ist niemand so wie du. Wo immer ich bin, ich trag dich in mir. Da ist niemand so wie du!

MeinBaby// DIY Feuchttücher

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Heute möchte ich gerne mit einer neuen Themenreihe beginnen. Ich nenne sie einfach „MeinBaby“. Denn es soll in dieser Kategorie um unser Baby gehen, das wir Anfang Juli erwarten. Mittlerweile bin ich in der 34. Schwangerschaftswoche und mitten im Nesttrieb. Dies bedeutet gerade nicht, dass ich die Möbel ständig verrücke und die Fenster poliere aber ich bereite einige Dinge für unser Baby vor. Dabei gehe ich die Sache ganz langsam und bedacht an. Was brauchen wir? Was ist überflüssig? Was habe ich schon?

Glaubt man den Babyfachmärkten, braucht man eine Menge für die Erstausstattung und die Zeit danach. Aber ist das wirklich so? Geht das nicht auch bewusster und nachhaltiger? Sind die Kosten für ein Baby wirklich so hoch und die Anforderungen so viel?

In dieser Reihe geht es darum, wie wir uns auf die Geburt unseres 3. Kindes vorbereiten. Es ist daher eine sehr persönliche Sicht und ein ganz individueller Weg. Denn jede Familie hat ihre Bedürfnisse und Vorstellungen, Geschmackrichtungen und Erziehungsweisen. Ich möchte einfach nur von uns berichten.

Habt ihr Lust darauf? Dann möchte ich gerne mit dem ersten kurzen Beitrag beginnen. Ich möchte euch gerne unsere Alternative zu Feuchttüchern vorstellen. Mit Babys und Kleinkinder gehören feuchte Tücher einfach zur Grundausstattung jeder Wickeltasche. Sie sind super praktisch für das Wickeln für unterwegs und um klebrige Stellen zu reinigen. Ich sage bewusst für unterwegs, da ich zu Hause gerne einfach mit lauwarmen Wasser sauber mache und hier auf Feuchttücher verzichte. Für die Konservierung der konventionellen Feuchttücher werden allerdings viele chemische Substanzen verwendet, die ich für sehr bedenklich halte. Gerade weil Feuchttücher im Alltag mit Baby häufig verwendet werden, ist daher abgesehen von dem Argument der Müllvermeidung eine hautfreundlichere Alternative eine gute Lösung.

Dafür braucht es lediglich Stoffzuschnitte aus Baumwolle (bspw. Molton oder Frottee), Wasser, Kokosöl und eine Box. Eine Lösung aus Wasser und Kokosöl wird auf die saugfähigen Lappen gegossen, die dann in einer Box etwa zwei Tage liegen können. Denn Kokosöl wirkt ja antibakteriell. Bei youtube gibt es eine Menge Videos und Erfahrungsberichten zu diesem Thema.

Ich habe mir bei Amazon eine kleine Skip Hop Box gekauft, aber man kann sich auch eine Tasche aus beschichteter Baumwolle nähen oder eine Brotdose verwenden.

Für die benutzten Tücher habe ich ein Wet Bag genäht, das ich euch demnächst vorstellen werden. Darin landen die schmutzigen Tücher und werden bei der nächsten Wäsche einfach mitgewaschen.

Diese Alternative ist doch wirklich schön, oder? Für die nächsten Einträge habe ich schon ein paar Ideen aber wenn ihr noch bestimmte Interessen zu diesem Thema habt, dann lasst sie mich wissen.