Mein Baby// das minimalistische Windeltäschchen

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Wie auch schon bei unseren beiden Großen, haben wir auch diesmal keine klassische Wickeltasche. Das liegt daran, dass wir sie meistens optisch nicht schön finden und sie für unsere Bedürfnisse viel zu groß und zu teuer sind. Daher habe ich in jeder Schwangerschaft ein kleines Täschchen genäht, das genug Platz für Windeln, Feuchttücher und Spucktücher hat. Eine Tasche, die überall ein Plätzchen findet und sowohl für Daniel als auch für mich einfach handlich im Alltag ist. Wir beide können das Täschchen einfach in unsere Rucksäcke oder Handtaschen stecken, in den Einkaufskorb legen oder – wenn wir einen Kinderwagen hätten- unten in dieses Ablagefach.

Das Windeltäschchen habe ich nach dieser kostenlosen Nähanleitung genäht und dafür einfach einen beigen Leinenstoff und einen grauen Baumwollstoff verwendet und beide wiederum mit Vlies verstärkt. Der Verschluss ist auch ganz einfach und mit dem schönen Holzknopf hat die Tasche einen schönen Hingucker, wie ich finde.

Häufig hat man den Eindruck man bräuchte total viel für ein Säugling. Aber nach meiner Erfahrung braucht es zumindest für ein Stillbaby eher wenig. Natürlich könnte man noch Spielzeuge, Taschentücher, Ersatzkleidung etc. einpacken. Aber ich habe es gerne sowohl unterwegs, als auch zu hause recht reduziert und daher übersichtlich. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass die minimalistische Tasche leichter ist.

Und das packe ich alles in das Täschchen rein:

  • eine Wetbag, die ich nach dieser Videoanleitung genäht habe. Diese Nasstasche ist super praktisch für gebrauchte Stoffwindeln und wiederverwendbare Feuchttücher. In diese Wetbag passen 3 Windeln und mindestens 6 Feuchttücher.
  • eine selbstgenähte Wickeltunterlage. Da der geometrische Stoff aus beschichtetet Baumwolle besteht, ist sie waschbar und optimal für unterwegs.
  • selbstgemachte Feuchttücher in der Skip Hop Box über die ich hier schon mal mehr geschrieben habe.
  • 3 Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln. Wir sind sehr begeistert von den gNappies, die wir auch schon bei unserer Tochter verwendet haben. Zur Geburt bekommen wir von unserer Großfamilie noch ein Set von diesen Stoffwindeln und ich glaube diesmal sind sie nicht rosa :) Diese Stoffwindeln tragen überhaupt nicht auf und sie sind sehr einfach in der Handhabung und Pflege.
  • ein Spucktuch. Diese Tücher sind ja so vielseitig und total praktisch beim Stillen, Bäuerchen machen, als Sonnenschutz etc.
  • ein Ersatzbody
  • 4 Stillpads. Ich benutze auch hier welche aus Stoff, die einfach gewaschen werden.
  • 1 kleines Desinfektionsmittel für unterwegs. Muss nicht sein aber ich hab das immer ganz gern in der Nähe.

Was kommt in eure Wickeltasche bzw. in euer Windeltäschchen? Wie handhabt ihr das unterwegs? Was muss mit und was ist absolut unnötig?

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5 Geschenkideen zur Einschulung

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Das 1. Schuljahr meines Sohnes neigt sich dem Ende zu und die großen Ferien warten schon auf uns. Vor einem Jahr war ich noch die leicht nervöse Mama eines Vorschulkindes. Wie wird mein Großer sich in der Schule einfinden? Ist der Schulranzen auch nicht zu schwer? Wird er nette Freunde kennen lernen? Einige dieser Fragen schwirrten in meinem Kopf herum, wie ihr hier nachlesen könnt. Heute ist die Schule gar nicht mehr von unserem Alltag weg zu denken und wir haben ein gutes Gefühl bei der Einrichtung. Aufgrund unserer Auslandspläne wird der Große nach den Sommerferien allerdings bis zu den Osterferien alternativ beschult- was mich daran erinnert, dass ich euch versprochen habe etwas ausführlicher über unsere Reisepläne zu berichten. Aber dazu ein ander Mal mehr (irgendwie drücke ich mich davor ;) ).

Heute möchte ich euch gerne ein paar Geschenketipps weitergeben, die ich für Erstklässler total schön und nützlich finde. Vor der Einschulung meines Sohnes hatte ich mich nämlich gefragt, was er gebrauchen könnte und womit wir die Schultüte füllen sollten. Wir gingen bei der Schultüte nach dem Prinzip „Weniger aber wertvoll“ und so war die Tüte recht minimalistisch, dafür aber mit hochwertigen und sinnvollen Geschenken gefüllt.

Hier sind also meine 5 Geschenkideen für die Einschulung:

1. Hörbuch „Lotta und Luis kommen in die Schule„. Meine Kinder lieben die Hörbücher von Lotta und Luis und so legten wir unserem Sohn diese CD in die Schultüte. Lotta und Luis sind Zwillinge, die Jesus lieben und ihn in ihrem Alltag einbeziehen. Wir mögen ihre Geschichten schon seit Kindergartenzeiten sehr.

2. Trinkflasche aus Edelstahl. Eine Trinkflasche ist ein absolutes Must-Have für den Schulranzen und da wir zu Hause versuchen auf Plastik zu verzichten, suchte ich für unseren Sohn eine aus Edelstahl, die einfach in der Handhabung ist, nicht ausläuft und gut aussieht. Für unseren Sohn, der in der Regel nur vier Schulstunden hat und ein Mal in der Woche fünf, ist diese Größe optimal. Wenn er jedoch in der Mittags- oder Nachmittagsbetreuung wäre, würde ich eine größere Flasche empfehlen. Seit einem Jahr nun nutzt unser Sohn diese Flasche täglich und wir nehmen sie auch gerne mit zum Fußballtraining oder zum Gottesdienst.

3. Brotdose aus Edelstahl. Ein weiterer täglicher Wegbegleiter ist die Brotdose. Und auch hier ist uns eine plastikfreie Variante wichtig. Da diese Dose etwas teuer in der Anschaffung war und meine Eltern eh in diesem Budget ein Geschenk zur Einschulung ihres Enkels machen wollten, übernahmen sie diese Investitition. Diese Brotdose ist total empfehlenswert und mein Sohn liebt sie. Er erzählt mir häufig, dass die Kinder in seiner Klasse bei ihm mitessen wollen, weil er in den drei Fächern immer leckeres Obst, Brote, Nüsse, Gemüse oder Obstriegel dabei hat. Die meisten seiner Klassenkameraden hätten in der Regel immer nur ein Brot dabei. Mein Mann hat übrigens diese Lunchbox 3 in 1 für seinen Schulalltag als Lehrer.

4. Personalisiertes Schulstarter- Set. Ein weiteres Geschenk, das mein Sohn in der Schultüte fand, waren die wunderschönen Aufkleber von Casa di Falcone. Er beklebte seine Schulmaterialien mit diesen individuell bedruckten Aufkleber und auch nach einem Jahr halten sie gut und es sind sogar noch einige übrig. Wir entschieden uns  damals für das Fußballmotiv, wobei es dort wirklich viele andere schöne Bilder gibt. Ich habe auch damals dort einige Dekoartikel für die Feier zur Einschulung gekauft (siehe Bild).

5. Frühstücksbrett 1×1 oder das Frühstücksbrett ABC. Dies sind die einzigen Produkte dieses Beitrags, die wir nicht zu Hause haben, da ich sie vorher nicht kannte. Ich finde sie so unglaublich cool und ich bin mir sicher jedem Ersti würden sie gefallen. Vielleicht macht das Brett mit dem ABC für den Anfang mehr Sinn, als das 1×1.

Ich hoffe diese Geschenketipps waren hilfreich und eine Inspiration für euch! Wer von euch hat denn ein Kind, dass dieses Jahr eingeschult wird?

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Der Gott, der dich sieht

Sie bereitet das Frühstück vor, macht die Betten, räumt das Haus auf, kocht das Mittagessen, kümmert sich um den Abwasch, sortiert die Wäsche, backt einen Kuchen, wischt Staub, erledigt die Einkäufe, deckt den Tisch und reinigt Fußböden, Toiletten und Fenster. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang immer dasselbe Lied. Sie erhält keine Belohnung. Sie arbeitet ohne Beachtung. Sie zweifelt an ihrer Bedeutung.

Ihr Name ist Hagar und sie ist eine Sklavin. Sie ist fremd, einsam und fühlt sich unsichtbar. Die Aufgaben sind viel, die Erwartungen hoch und das Hamsterrad schnell.
Doch irgendwann bleibt es abrupt stehen, denn nicht nur ihre Leistung wird gebraucht, sondern auch ihr Körper. Abram schläft mit ihr. Nicht aus Liebe, sondern aus Angst vor der Kinderlosigkeit…

Die Fortsetzung meines Montaggedankens für die Lydia findest du hier: http://www.lydia.net/home/montagsgedanken.html

Mein Baby// Gebrauchte Kleidung

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Heute möchte ich euch ein kleines Upcycle-Näh- Projekt von mir zeigen. Ich habe ja vor ein paar Wochen mal in einem Blogbeitrag geschrieben, dass ich auf der Suche nach einem Walkoverall für unser Baby wäre. Da hat doch tatsächlich die liebe Tabea auf diesen besagten Beitrag reagiert und mir den wunderschönen und hochwertigen Overall ihrer vier Jungs geschenkt. Sie hatte mir im Vorfeld geschrieben, dass er schon etwas in Mitleidenschaft geraten worden war. Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich über ihre liebe Post gefreut habe. Die Qualität von Walkkleidung weiß ich sehr zu schätzen und ich finde auch den Gedanken toll, dass schon einige andere Babys in diesem Anzug Schutz und Wärme gefunden haben. Überhaupt bin ich ein Fan von gebrauchter Kleidung, denn durch das häufigere Waschen werden bedenkliche Schadstoffe minimiert. Außerdem trägt man auf dieser Art und Weise ganz einfach zum Umweltschutz bei und spart auch noch Geld dabei.

Leider waren die Stulpen an den Füßen vom Overall etwas provisorisch geflickt und ich entschied mich einfach die Enden abzuschneiden und sie durch graues Ringelbündchen zu ersetzen. Das Bündchen musste ich nicht extra kaufen, da ich noch ein paar Reste vorrätig hatte. Die Stulpen an den Armen waren eigentlich einwandfrei aber für die Optik habe ich sie abgetrennt und das Bündchen auch hier angenäht.

Et voila, nach nur 15 Minuten hielt ich einen wunderschönen und neuwertigen Walkoverall in den Händen. Ich freue mich schon sehr darauf dieses Kleidungsstück unserem Baby im Herbst anzuziehen. Ich bin mir sicher der Kleine wird sich darin wohlfühlen und es schön warm haben.

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Liebe Tabea, ich bedanke mich noch einmal von Herzen für dieses kostbare Geschenk!


Und weil es gerade thematisch so gut passt, mache ich mit diesem Beitrag bei der EiNaB-Linkparty mit https://einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.de/

Bewusste Zeiten mit Gott

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Heute Morgen ließ ich die schmutzige Küche zurück und ignorierte die Wäscheberge. Ich wollte gerne vor der Hitze des Tages eine Runde spazieren gehen. Einfach nur gehen. Schritt für Schritt und dabei auftanken. Der Spaziergang dauerte höchstens 15 Minuten und ich habe dabei lediglich die zwei Worte gesagt: „Danke Gott!“ Den Rest der Zeit verbrachte ich in der Stille. Auch wenn ich dabei nicht die Bibel studierte oder gezielt betete, war ich mit Gott unterwegs. Und er veränderte mein Herz an diesem Dienstagmorgen.

Als Moses am Berg Sinai die 10 Gebote von Gott erhielt und wieder zu seinem Volk zurückging, bemerkten die Israeliten schnell, dass Moses sich verändert hatte. Die Haut seines Angesichtes strahlte (2.Mose 34). Wenn wir uns Gott nahen, verändert diese Begegnung nicht nur unser Herz und unser Denken. Gottes Gegenwart wird sogar in unserem Äußeren sichtbar. Wenn wir uns Gott nahen, so naht er sich uns (Jak. 4,8). Und diese Begegnung macht was mit Körper, Seele und Geist.

Dieser Gedanke bewegt mich sehr. Eine ganz liebe Mutter aus dem Kindergarten, die auch die Hebamme meines Sohnes war, ist eine unglaublich charismatische Frau. Mit ihrer Anwesenheit kommt so viel Leben und Sonnenschein in den Raum. Ihre Augen strahlen einfach und erwärmen das Herz des Gegenübers. Meine Ausstrahlung ist meilenweit davon entfernt und ich denke ab und zu meine markante Falte über der Nase hat was damit zu tun, dass ich mich häufig sorge und unzufrieden bin.  Aber ich merke immer wieder, wie ich mich verändere, wenn ich brewusst Zeit mit Gott verbracht habe. Ich starte positiver in den Tag, fühle mich von ihm getragen und gehe die Aufgaben motivierter an. Ein kurzer Spaziergang mit ihm, Bibelverse am Morgen oder Lobpreis beim Haushalt verändern meinen Blick auf den Alltag und schenken mir eine tiefe Gewissheit: Ich bin nicht allein. Gott hat einen Plan. Er ist da.

Diese Zeiten mit Gott könnten bei mir nicht vielseitiger sein. Mal begegne ich Gott durch sein Wort, dann in der Natur oder im Gespräch mit Daniel oder einer Freundin. Zeiten mit Gott müssen auch nicht immer in der Stille und Abgeschiedenheit des Alltags stattfinden. Gerade für mich als Mama sind sie auch im Trubel des Familienlebens zu finden: In der Versöhnung mit meinen Lieben, im Dank für das tägliche Brot und in der Hingabe für meinen Nächsten. Denn diese Werte versuche ich ja nicht zu leben, weil ich überzeugte Humanistin bin. Sie sind mir wichtig, weil sie Gott wichtig sind und er mich in diese Situation führt.

In der Gegenwart Gottes zu sein, verändert mich. Es macht was mit mir, wenn ich meinem Schöpfer begegne. Ich merke es an mir selber aber auch meine Liebsten spüren es. Nicht immer finden sie eine strahlende Lena vor. In der Realität ist sie häufig müde, besorgt oder genervt. Aber ihre regelmäßigen Zeiten mit Gott verändern sie. Stück für Stück.

Wie sieht es bei euch aus? Auf welcher Art und Weise begegnet ihr unseren Schöpfer im Alltag? Lasst uns einander ermutigen und inspirieren.