Im Moment

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  • fahren wir so häufig wie möglich an den Strand. Denn in einer Woche werden wir (so Gott will) wieder in der Wüste sein.
  • will der große Spatz jeden Morgen mit Daniel mehrere Kapitel aus der Bibel lesen. Unser Sohn stellt gerade so viele Fragen und er setzt sich intensiv mit Gott auseinander.
  • schreibe ich regelmäßig Tagebuch. Das tut mir so gut und auf diese Weise dokumentiere ich auch ein wenig die Entwicklung unserer Kinder.
  • beginnen wir allmählich mit dem Zufüttern, nachdem ich unseren Babysohn 6 Monate voll gestillt habe. Da ich hier aber keinen Pürierstab oder ähnliches habe, zerdrücke ich mal eine Avocado oder ein wenig von der Banane mit der Gabel. Das klappt auch ganz gut und unserem Sohn schmeckts.
  • ist das Heimweh von unserer Tochter, das sie über Weihnachten verspürte, komplett verflogen. Sie hat sich hier gut eingelebt und fragte heute noch, ob wir Amerika nochmal besuchen werden.
  • liest Daniel viele Bücher über Lobpreis und lernt hier sehr interessante Worship Pastors kennen. Das inspiriert ihn enorm und wir unterhalten uns oft über Anbetung aus biblischer Sicht.
  • essen wir viel zu viel Zucker. Aber warum schmecken mir Doughnuts in Deutschland absolut nicht und hier schon?
  • gehe ich zwei Mal die Woche laufen. Mit vielen Pausen, versteht sich. Eigentlich gehe ich spazieren und laufe zwischendurch. Mir tut das sehr gut und ich fühle mich danach immer ausgeglichener.
  • lernen wir in unseren letzten Wochen hier neue Freunde kennen, während der erste Monat noch recht einsam war. Erst heute habe ich eine wunderbare Mutter auf dem Spielplatz kennen gelernt. So schade, dass ich ihr nicht früher begegnet bin. Denn wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden.
  • genießen wir ein paar sonnige Tage, nachdem der Winter hier ungewöhnlich kalt war. Einmal hatten wir aufgrund der Kälte sogar einen Stromausfall auf unserer Straße.
  • und was den Shutdown angeht. Am Sonntag konnten wir deshalb nicht in ein Museum. Sachen gibts.

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Kinder und Karriere oder Gottes Wille für mein Leben

Ich stand an diesem kalten Januartag am Türrahmen zum kleinen Seminarraum und verabschiedete die Prüfungskommission. Noch immer zitterten meine Hände leicht und ich lächelte nervös. Jeder Einzelne der sechs Professoren gratulierte mir zur erfolgreich bestandenen Verteidigung meiner Doktorarbeit und verabschiedete sich mit ein paar netten Worten. Ein emeritierter Professor warnte mich freundlich davor, nun nach der Promotion nicht in ein dunkles Loch zu fallen. Vielen Doktoranden sei es schon so ergangen, nachdem die große Arbeit getan war. „Keine Sorge“, erwiderte ich. „Das kann mir nicht passieren. Ich habe zwei Kinder, die mich auf Trab halten. Und das kleine Baby im Bauch wird es sicher auch bald tun“.

Ich wurde immer mal wieder gefragt, wie ich Kinder und Karriere unter einen Hut bekomme. Und immer wieder lautet meine Antwort: Gnade. Denn es ist Gott, der mir diese Segnungen schenkt und allein ihm habe ich Familie und Studium zu verdanken. Deshalb habe ich auch bei der Promotionsfeier vor allen Professoren, Doktoranden und Familien nicht nur meinen Lieben für die Unterstützung gedankt, sondern auch Jesus.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Gott mit jedem Einzelnen von uns seinen besonderen Plan hat. In der Praxis sieht es dann so aus, dass er entweder Türen öffnet oder diese schließt. In meinem Fall hat er die Promotionstür geöffnet, ohne dass ich die Türklinke in die Hand genommen habe. Wenn der Professor nach dem Master vorschlägt die Arbeit zu erweitern und darin zu promovieren, ist das eine offene Tür. Nein, sogar eine sperrangelweit geöffnete Tür. Ich meine, bei meinen Voraussetzungen. Mein Abidurchschitt lag bei 3,0, meine Zwischenprüfung in Anglistik habe ich beim ersten Durchlauf nicht bestanden und als Russlanddeutsche kenne ich zwei Sprachen, doch keine davon perfekt. Häufig bewunderte ich meine Kommilitonen um ihre rhetorischen Fertigkeiten und ihren akademischen Backgrounds. Die universitären Abschlüsse lagen denen quasi in den Genen, während ich mich in der Uni gefühlt hatte, als wäre ich im Ausland. Ich fand es interessant dort aber ich habe mich unheimlich fremd gefühlt.

Jeder von uns hat also seinen persönlichen Weg, den er geht. Jede Familie ist individuell und hat ihre speziellen Umstände. Manchmal kommt man an Kreuzungen, an denen man nicht weiterweiß. Neue Entscheidungen müssen getroffen werden, neue Schritte gegangen werden. Soll der Beruf gewechselt werden? Ist es Zeit für ein Baby? Oder soll erst noch die Fortbildung gemacht werden? Fragen über Fragen. Was ist dabei Gottes Wille?

Ich möchte in diesem Blogpost meine drei Prinzipien mit euch teilen, die mir unendlich viel Frieden geben, wenn ich mich auf einer Kreuzung meines Lebenswegs befinde. Sie basieren auf den Psalm 25, der so viele gute Praxistipps für unseren Alltag hat.

  1.  Lass den Druck raus!

„Herr zeige die Wege, die ich gehen soll und weise mir die Pfade, die ich gehen soll. Führe mich und lehre mich nach deiner Wahrheit zu leben, denn du bist der Gott, der mich rettet. Auf dich hoffe ich zu jeder Zeit.“ Psalm 25, 4-5

Ich bin überzeugt davon, dass Gott für mich mehrere Wege vorbereitet hat. Es gibt nicht nur diesen einen Beruf für mich, den ich ausüben soll. Ich kann aber ich muss nicht, denn Gott hat mir unterschiedliche Interessen und Begabungen geschenkt und ich darf mich entfalten. Es gibt nicht nur diesen einen Wohnort für mich, an dem ich leben soll. Ich kann aber ich muss nicht. Vor der Hochzeit hätte ich auch theoretisch einen anderen Jesus begeisterten Mann heiraten können. Gott sei Dank, habe ich Daniel kennen gelernt. Und weil er der Einzige war, bei dessen Liebe ich keine Furcht spürte (1. Johannes 4,18), sagte ich Ja! Nun befinde ich mich auf diesem Eheweg mit Daniel und wir beten, dass Gott uns gemeinsam alt werden lässt.

  1. Lass dich leiten!

„Wie steht es mit dem Menschen, der den Herrn ernst nimmt? Der Herr wird ihm den Weg zeigen, den er gehen soll“. V. 10

Weil ich mit Jesus unterwegs bin, zeigt er mir seine Wege. Dies ist dann kein Versteckspiel, sondern eine deutliche Erfahrung. Als beispielsweise Daniel und ich in Afrika für mehrere Monate ein Urlaubssemester gemacht haben, verspürten wir einen klaren Kinderwunsch. Wir waren erst 1 ½ Jahre verheiratet und mitten im Studium. Aber die beruflichen Umstände empfanden wir nicht als Hindernis. Ganz im Gegenteil, Gott schenkte uns so viel Frieden und Vertrauen und ich flog schwanger zurück nach Deutschland. Immer wenn der Kinderwunsch bei uns aufkam, baten wir Gott für ein Wunder. Wir rechneten nicht nach, was es für uns finanziell hieß und wir machten uns auch kein Stress, ob unsere Karriere es zuließ. Denn eins war klar: Kein beruflicher Werdegang dieser Welt, wäre uns wichtiger als unsere Kinder.

Nach dem Abitur wusste ich gar nicht, ob ich eine Ausbildung machen sollte oder vielleicht doch studieren gehen wollte. Also hinterfragte ich meine Interessen und Fähigkeiten und schon bewarb ich mich an der Uni. Ich studierte Linguistik, Anglistik und Judaistik allein aus dem Grund, weil sie mich einfach interessierten. Ständig musste ich Freunden erklären, was man überhaupt mit diesen Fächern eines Tages machen kann. Und ehrlich gesagt, wusste ich es selber auch nicht so recht. Aber hey, sie interessierten mich einfach. Dass ich für diese Fächer ein Studienplatz erhielt, war für mich eine offene Tür von Gott. Also ging ich hindurch und studierte. Nicht immer mit Erfolg. Aber das war auch nie meine Devise. Schritt für Schritt wollte ich gehen. Und immer mit Gott im Blick.

  1.  Lass der Angst keine Chance!

„Ich vertraue auf dich“. V. 20

Wenn ich dann einen Weg einschlage, schaue ich nicht zurück. Es gibt dann kein „Ach-hätte-ich-die-Kinder-später-bekommen“ oder „Ach-hätte-ich-doch-jemand-anderes-geheiratet“. Nein, „Ich richte meine Augen stets auf den Herrn“ (V. 15) und ich vertraue ihm (V29). Weil ich wusste, dass Gott mir die Promotion ermöglicht hat, war ich mir seiner Hilfe sicher. Er hätte mich natürlich auch durchfallen lassen können und mir damit gleichzeitig einen anderen Weg eröffnet. Er ist souverän. Er darf das. Weil Gott mir Kinder anvertraut hat, weiß ich, dass ich den Mamaweg nicht alleine gehe. Was auch immer er in meinem Leben vorhat, ich bin nicht allein. Und diese Tatsache macht mir so viel Mut.

Wisst ihr, ich bin von Natur aus ein sehr ängstlicher Mensch. Aber wenn Gott mir eine Tür öffnet, nutze ich sie. Auch wenn ich dabei kreidebleich werde und meine Hände schwitzen. Als ich letzten Frühjahr überraschenderweise die Einladung zum Kanzleramt erhalten hatte, war ich nicht nur nervös. Ich hatte Angst. Sollte ich mich wirklich zu Beginn des 9. Schwangerschaftsmonats in den Flieger setzen? Wäre das nicht zu viel Stress für unser Ungeborenes? Aber ich flog nach Berlin und konnte mit unserer Kanzlerin an einem Tisch sitzen- Was für eine tolle Erfahrung.

Als wir die Möglichkeit bekamen unsere Elternzeit im Ausland zu verbringen, wurde ich ganz nervös. Mit einem Neugeborenen in die Wüste Israels? Nach Amerika mit drei kleinen Kindern? Und das obwohl das Gesundheitswesen dort so kompliziert sein soll? Und was ist mit den vielen Flügen? Werden wir vielleicht alle abstürzen? Fragen über Fragen. Sorgen über Sorgen.

Doch so stark sie auch waren und immer noch sind: Meine Hoffnung setze ich auf den Herrn (V. 21), den Schöpfer des Universums, mein Vater im Himmel, mein Gott, der mich rettet (V. 5). Auf ihn hoffe ich zu jeder Zeit (V. 5). Diese Kraft ist mächtiger, stärker und so viel wirklicher. Und deshalb gehe ich neue Wege, denn mir ist die Gegenwart Gottes gewiss in jeder Situation meines Lebens. Und wisst ihr was? Dieses Vertrauen in Gottes Hilfe ist so unglaublich bereichernd und befreiend. Es nimmt den Druck raus und macht den eigenen Lebensweg richtig spannend und gleichzeitig sehr besonders.

Nun bin ich eine Dr. Mama. Im Moment bin ich ausschließlich für meine Familie da und kümmere mich um ihre Bedürfnisse. Ich genieße diese intensive Familienzeit sehr und kann so viel von meinen Kindern lernen. Wenn ich aber den Eindruck habe, dass Gott mir eine weitere Tür öffnet, will ich darüber beten und Schritte wagen. Im Vertrauen darauf, dass er mich führt und wunderbar leitet, freue ich mich dann auf weitere Abenteuer.

Vegetarische Gerichte von Müttern empfohlen

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Ihr Lieben,

ich nehme immer mal gerne neue Rezepte in meiner Küche auf. Gesund und einfach sollen sie sein und wenn sie den Kindern schmecken, bin ich rundum glücklich. Auf der Suche nach neuer Inspiration, habe ich neulich auf instagram nach Kochideen anderer Mütter gefragt. Da kamen viele praxiserprobte, abwechslungsreiche und vor allem leckere Gerichte für die ganze Familie zusammen. Ich möchte sie heute gerne mit euch teilen, denn ich glaube für den Familienalltag ist so eine Auflistung mehr als praktisch. Und nach den Rezepten googlen wir einfach.

Pasta:

  • Vegetarische Lasagne (statt Hackfleisch Tofu/Möhren in die Soße)
  • Vegane Bolognese (mit Tofu)
  • Nudeln mit Tomatensauce, Spinat und Gorgonzola
  • Nudeln mit Pilzsoße
  • Spaghetti mit rotem Pesto
  • Spaghetti mit Basilikumpesto & Mozzarella & Tomaten
  • im Ofen gebackene Tomaten und Knoblauch zu Spaghetti
  • Nudelauflauf
  • Nudeln mit Spinat (gehackt) und Frischkäse (alles durcheinander gerührt, dann ist das so ähnlich wie Pesto)
  • Lasagne mit Linsen-Tomatensoße
  • Tortellini gefüllt mit Käse oder Gemüse
  • Käsespätzle mit angebratenen Zwiebeln
  • Nudelsalat

Kartoffeln:

  • Kartoffeln mit Kräuterquark
  • Süßkartoffelwedges mit Koriander
  • Schwedische Kartoffeln
  • Sesamkartoffeln aus dem Ofen
  • Gnocchi
  • Kartoffelomlett/Bauernfrühstück
  • 3erlei Kartoffelbrei (Kartoffelstampf mit roher roter Beete geraspelt- lila. Oder rohe Karotte feingeraspelt- orange. Salat/Spinat für grün).
  • Kartoffeln mit Spinat
  • Selbstgemachte Pommes mit Falafel
  • Kartoffelsalat

Reis:

  • Gemüsereis
  • Reis und Tofugyros mit Tzatziki
  • Pilzrisotto
  • Curry und Reis
  • Reisschnitten mit Tomatensoße und Feldsalat
  • Milchreis

(Pseudo-) Getreide/Hülsenfrüchte:

  • Couscous mit angebratenem Gemüse
  • Möhren-Couscous-Bratlinge
  • Linseneintopf
  • Hirsebrei mit Obst, Zimt und Nüssen
  • Quinoapfanne
  • Quinoabratlinge
  • Bulgursalat
  • Haferbrei mit Obst
  • Linsencurry
  • Falafel in Teigtaschen oder mit Gemüse und Dips
  • Buchweizen mit Brokkoli (der Tipp meiner Kids)

Mehlspeise (süß und herzhaft):

  • Gnocchiauflauf mit Zucchini und Mozzarella
  • Kaiserschmarrn
  • Dampfnudel mit Vanillesoße
  • Crepes
  • Waffeln
  • Pancakes mit Ahornsirup

Belegt / Gefüllt:

  • Tortillawraps gefüllt mit „Veggie-Fleisch“ (Valess), Salat + Sauce
  • Pitataschen gefüllt mit Feta, Gemüse und Creme fraiche
  • Pfannkuchen
  • Pide mit Spinat/Tofu/Feta Belag

Gemüse:

  • „Avocadonudeln“ mit Tomaten und Walnüssen
  • Gebratener Kürbis
  • Ofengemüse
  • Gemüsetorte, dazu Reis oder Nudeln
  • Gemüsequiche
  • Frischer Salat
  • Gemüsesticks mit Dip
  • Brokkoli und Blumenkohl
  • grüne Bohnen mit Walnüssen
  • Guacamole zu Kartoffeln

Pizza:

  • Pizzawaffeln
  • Pizza Margarita
  • Gemüsepizza
  • Pizzabrötchen

Suppen /Eintopf:

  • Kartoffel-Karotten-Eintopf mit gerösteten Brotwürfeln
  • Gemüsesuppe
  • Kartoffelsuppe
  • Lasagnesuppe
  • Linseneintopf
  • Kürbissuppe
  • Pürierte Lauch-Creme-Suppe
  • Möhrensuppe

 

Und? Habt ihr jetzt auch Hunger bekommen :)

Wenn ihr noch weitere vegetarische Lieblingsspeisen eurer Kids für mich habt, dann würde ich sie gerne hinzufügen!

Segensgrüße, Lena

Meine Motivation für 2018

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Was ich in meinem Familienalltag benötige? Bedingungslose Liebe!

Was ich für meine Ehe wünsche? Bedingungslose Liebe!

Was meine Gottesbeziehung ausmachen soll? Bedingungslose Liebe!

Daher lautet meine Motivation für dieses Jahr: Bedingungslose Liebe. Es soll keins dieser vielen Vorsätze sein, die zum Jahresanfang auf eine Serviette geschrieben werden und dann nach der Silvesterparty im Mülleimer verschwinden.

„Bedingungslose Liebe“ soll die Motivation meines Alltags sein, wenn ich nachts mehrmals zum Stillen wach werde, Daniel mich enttäuscht oder die Kinder mein Essen nicht schätzen. Ich will daran denken, wenn mir Gott fern scheint und ich mich selber nicht leiden kann. Ich will mich an diesen Leitgedanken orientieren, vor allem wenn ich wieder zum 100. Mal daran scheitern werde liebevoll zu sein. Denn sollte ich aufgrund meiner menschlichen Natur aufhören mir eine besondere Motivation zu formulieren? Eine, die sogar etwas größenwahnsinnig klingt? Da wäre ja schon eine Gewichtsabnahme von 20 kg in 20 Tagen realistischer.

Und trotzdem. Meinen Leitgedanke verstehe ich als ordentlichen Motivationsschub und als riesen Ansporn. Als tägliche Erinnerung daran, dass es dieses Konzept der Bedingungslosen Liebe gibt. Weil Gott Liebe ist, will ich mir jeden Tag eine große Portion Liebe von meinem himmlischen Vater geben lassen. Und weil Gott bedingungslos liebt, wird meine Liebe auch Funken dieser besonderen Liebe enthalten können.

Daniel meldet sich im Jahr für durchschnittlich drei Wettkämpfe an, an denen er laufen wird. Im März steht schon der nächste Marathon in Jerusalem an. Diese festen Termine motivieren ihn unter der Woche laufen zu gehen und an seiner Fitness zu arbeiten. Ziele müssen realisierbar sein, sagen die Experten. „Bedingungslose Liebe“ ist auf dem ersten Blick schwer messbar. Für mich ist aber jeder Abend eine Deadline. Ich will jeden Tag mit Liebe beenden. Kein Streit soll sich in unserer Bettwäsche gemütlich machen wollen. Wir werden dieses Jahr wieder viel diskutieren, weinen, meckern. Aber wir werden uns versöhnen, umarmen und küssen. Spätestens zum Sonnenuntergang. Und das ist ein ganz konkretes Ziel. Gottes Liebe wird das möglich machen können und von dieser Gnade will ich schöpfen.

2018 ist ein besonderes Jahr für Daniel und für mich. So Gott will, werden wir im Mai unseren 10. Hochzeitstag feiern. Und damit unsere Ehe und Familie noch weitere Jahrzehnte besteht, wollen wir beide Gott bedingungslos lieben, damit wir einander bedingungslos lieben können. Den Anderen annehmen, wie er ist. Wir werden nicht blind sein vor Liebe und gerade weil wir den anderen so schätzen, werden wir auf die Schwächen aufmerksam machen und einander ermutigen. Wir werden nicht die Fehler lieben. Nein, an denen werden wir arbeiten. Wenn Daniel und ich uns Gottes Liebe unterstellen, seiner Autorität und seinen Massstäben, dann darf ich voller Hoffnung auf unsere gemeinsame Zukunft schauen.

„Bedingungslose Liebe“. Menschlich unmöglich. Aber weil bei Gott nichts unmöglich ist, will ich von dieser Liebe lernen und sie zu meinem Leitgedanken für das Jahr 2018 wählen.

Segensgrüße,

Lena

PS: Habt ihr ein Motto, einen Vers oder eine Motivation für dieses neue Jahr? Mein Motto für 2016 war übrigens Mehr Gnade.

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Frohes Neues Jahr

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Ihr Lieben,

ich wünsche euch und Euren Familien ein gesegnetes und gutes neues Jahr! Möge 2018 ein erfülltes und schönes Jahr für uns alle werden, ein Jahr mit Jesus im Fokus und ganz viel Liebe und Gnade uns und unseren Mitmenschen gegenüber.

Das letzte Jahr war für unsere Familie unglaublich ereignisreich. Als ich gestern Abend so zurück geblickt habe, konnte ich nur über Gottes Wege staunen. Ich freue mich nun sehr auf 2018 und obwohl ich nicht weiß, wohin unsere Reise führt, bin ich ruhig und zuversichtlich. Gott wird sich um uns kümmern und uns führen.

Die liebsten Segensgrüße aus Florida,

Lena538A1864

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