Büchertipps für die ganze Familie

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Bücher sind bei uns zu hause so selbstverständlich, wie die Patscheabdrücke an der Balkontür. Sie sind da und allein der Anblick davon macht mich glücklich. Auf dem Sofa, in der Bude, unter der Bettdecke. Sie sind überall verteilt und ständig präsent. Wir mögen minimalistisch reisen und reduziert leben aber in unseren drei Koffern (mittlerweile bestimmt 5- uups) ist immer Platz für Pippi Langstrumpf, Bibel und Hörspiel-Cds.

Heute gebe ich euch einen kleinen Einblick in unsere momentane Bücherschatzkiste. Dieser Schatz ist kostbar, denn es enthält Eintrittskarten in wundervolle Abenteuer, Impulse und Gedanken. Es ist so ähnlich wie mit dem Verreisen, nur das man den Ort nicht wechseln braucht. Es sei denn, man wünscht sich das und baut tolle Lesebuden, wie unsere Kinder.

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Der große Spatz, 7 Jahre

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Robin Hood von Howard Pyle. Der Bücherbär: Klassiker für Erstleser.

Mein Sohn ist sowohl von dem Buch, als auch von dem Bücherbär-Lesezeichen begeistert. Und ich? Ich freue mich, dass die Bücher dieser Reihe schöne Illustrationen und Preise enthalten.

Asterix und Obelix – der Gallier ist das erste Comic, das unser Sohn gelesen hat. Und nun bekommt er nicht genug.  Ach, wie wir unsere Bücherei im Dorf vermissen.

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Die christlichen Zwillinge Lotta und Luis begleiten uns schon seit dem Kleinkindalter unseres Sohnes. Die Erstleser Geschichte „Lotta und Luis und der Gartenschreck“ von Kirsten Brünjes orientiert sich am Wortschatz für 6 bis 8-Jährige und die Bilder sind auch wunderschön.

Die Maus, 5 Jahre

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Unsere Maus ist ein Riesen Fan von Pippi Langstrumpf geworden. Sie hört so unglaublich gern die Geschichten von der wundervollen mutigen Pippi und fragt immer wieder, ob wir nicht vorlesen können. Pippi Langstrumpf vom Oetinger Verlag ist ein dickes Buch und trotzdem scheint es uns zu wenig Geschichten zu enthalten. Immer und immer wieder lesen wir die Kapitel und lachen aufs Neue über Art und Humor des stärksten Mädchens der Welt.

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Hörbücher sind einfach toll. Gerade wenn ich nachmittags ein Päuschen haben möchte oder das Babybärchen schlafen trage, hören unsere Kinder zurzeit die große Hörspielbox von den Kindern aus Bullerbü. Und anders als bei einem Film, macht es mir auch nichts, wenn sie eine zweite Cd hören.

Ich

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Ich lese das schöne Buch von Sally & Sarah Clarkson „The Life giving Home. Creating a place of Belonging & Becoming„. Hier finde ich viele neue Inspirationen für unser Familienleben. Es geht um Schönheit im Alltäglichen, geistliche Prinzipien und immer wieder die Ermutigung ein Hafen der Freude und Wärme für das Heim zu schaffen.

Daniel

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Daniel liest zwei Bücher gleichzeitig. Doxology & Theology von Matt Boswell erweitert sein theologisches Verständnis über Lobpreis, was ihn als Worship Leiter natürlich sehr ermutigt.

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Und Max Lucados Werk „Du bist reich beschenkt. Entdecke das Leben, nach dem du dich sehnst“ hat seine Schwester ihm geschenkt. Irgendwie passt es, dass er es gerade jetzt in Israel liest. Es geht um die biblische Geschichte von Josua und den Israeliten, wie sie die Wüste hinter sich lassen und in das Gelobte Land einziehen. Mein Mann ist bisher sehr begeistert davon, allerdings stört ihn das unpassende Layout und die Übersetzung des Titels.

Habt ihr noch ein paar Büchertipps für mich und meine Kinder? Wir kriegen jetzt im März häufiger Besuch und ich möchte gerne für Ostern jedem Familienmitglied ein neues Buch schenken. Für unser Baby suche ich auch noch ein schönes Papp,- oder Stoffbuch.

Babybärchen, 7 Monate :)

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Segensgrüße,

Lena

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Alltagsgeschichten

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Die Kampfjets fliegen heute wieder einige Übungen. Die asiatischen Gastarbeiter verteilen den Beton auf der Baustelle gegenüber unserem Haus. Und in unseren vier Wänden ist es gerade ungewöhnlich ruhig.

Der Spatz liest aus seinem „Lies mal!“ Heft, während die Maus mit einem Apfelstückchen in der Hand in ihrem Vorschulheft rechnet. Das Babybärchen schläft und ich schäle die Süßkartoffeln fürs Mittagessen, die wir gestern auf dem Markt gekauft haben.

Heute Nachmittag erwarten wir die Familie meines Bruders zum Kaffee. Sie wohnen eine halbe Stunde von uns entfernt und es tut gut hier in Israel Familie in der Nähe zu haben. Zum Kaffee werde ich gleich aus der Bäckerei einige Hamantaschen kaufen. Dieses dreieckige Gebäck mit Dattel-, Schoko-, oder Halvafüllung, das es traditionellerweise immer zu Purim gibt. Überall kann man zur Zeit Kostüme kaufen und immer mal wieder sehe ich verkleidete Kinder aus der Nachbarschaft. Nächste Woche wird dann in den Synagogen die Megilla, die biblische Geschichte von Esther gelesen und die Rettung des israelitischen Volkes vor dem Plan des persischen Ministers Haman gefeiert.

Die Waschmaschine erinnert mich mit der kurzen Melodie an die Wäsche. Ich werde sie gleich auf dem Balkon zum Trocknen aufhängen. Im Moment haben wir Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Und in den letzten Tagen hat es immer mal wieder geregnet. Ihr solltet mal die Wüste sehen! Ein frischer, grüner Rasenteppich liegt auf dem braunen Sand und viele Bäche verwandeln nun in der Winterzeit die sommerliche Dürre in eine erfrischende Oase für Mensch und Tier.

Mein Baby ist aufgewacht und quasselt vor sich hin. Ein gutes Zeichen: Es ist ausgeschlafen. Und sicher gleich hungrig. Denn Raupe Nimmersatt kriegt im Moment nicht genug von Muttermilch und Beikost. Seine großen Geschwister haben auch Hunger und so gibt es Süßkartoffelsuppe für alle. Erstaunlich wie innerhalb von Minuten aus Wasser und Süßkartoffeln eine unglaublich gesunde und vitaminreiche Mahlzeit für alle Familienmitglieder entsteht. Der große Spatz möchte noch gerne ein paar Frühlingszwiebeln und Brot dazu essen und ich würze für mich noch mit ein bisschen Salz und Pfeffer nach.

Mittlerweile ist Daniel wieder zurück. Er durfte heute die Schule besuchen, in der meine Freundin unterrichtet. Für ihn als Lehrer ist das eine sehr interessante Erfahrung. Gerade an diesem Vormittag heulten die Sirenen dort und die Klassen probten für den Ernstfall. Feueralarm? Nichts da. Raketenalarm! Die Kinder mussten für eine halbe Stunde in den Bunker der Schule gehen. Um sich an den Raum zu gewöhnen.

Wir freuen uns auf unseren Besuch am Nachmittag und bereiten eine Erdbeerspeise vor. Saisonale und regionale Erdbeeren- das ist Israel im Februar.

Segensgrüße,

Lena

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Farbkleckse der Wahrheit

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Ihr Lieben,

neuerdings gibt es bei uns zu Hause regelmäßig einen Wochenvers.

Damit wir uns den Bibelvers gut merken können, beschäftigen wir uns damit. Wir malen ein passendes Bild oder kneten eine Figur dazu. Dieses Kunstprojekt ist ganz schön simple und schnell aber es hilft und den jeweiligen Bibelvers zu visualisieren und besser zu merken.

Auf einfache Art und Weise füllen wir unser Herz mit Wahrheit. Das ist wichtig für mich. Für meine Kinder. Für unsere Familie.

Ich finde sich immer mal wieder künstlerisch mit einem Vers aus der Bibel auseinander zu setzen, ist eine gute Möglichkeit Gottes Wort vom Papier ins Herz sickern zu lassen.

Segensgrüße, Lena

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Eine Familienkultur der Anbetung

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Die Sonne lacht ins Zimmer und kitzelt uns mit ihren warmen Strahlen. Wir sind hellwach und freuen uns sehr über diesen besonderen Morgen. Vergessen ist die unruhige Jetlag geplagte Nacht, der hartnäckige Husten, das Fieber der letzten Tage.  Es ist der 5. Februar. Der große Tag.

Unsere Maus feiert ihren 5. Geburtstag. Die Pancakes riechen himmlisch und das erste Nutella-Glas seit 6 Monate wartet verführerisch darauf vernascht zu werden. Daniel öffnet die Bibel und wir lesen gemeinsam den Psalm 5. Es ist eine Tradition von uns an den Geburtstagen den jeweiligen Psalm zu lesen. Das Babybärchen zieht an der Tischdecke, der Spatz schmiert sich schon ungeduldig ein Brot und die Maus betrachtet ununterbrochen ihr hübsches neues Kleid, während Daniel folgende Verse liest: „Doch die bei dir Zuflucht suchen, sollen sich freuen, sie sollen Loblieder singen in alle Ewigkeit. Du beschützt sie, darum dürfen sich alle freuen, die deinen Namen lieben.“ Psalm 5, 12. Anschließend danken wir Gott für unsere Tochter, während sie schon ihren ersten Pancake verschlungen hat.

Daniel und ich könnten unterschiedlicher nicht sein. Nehmen wir das Thema Organisation. Mein Mann hat schon Termine für 2019 notiert, während ich noch nicht mal weiß, was ich morgen vorhabe. Und wo ist überhaupt mein Kalender? Aber in einem Punkt sind wir uns einig: Wir wollen Gott als Familie anbeten. Im Alltag, zwischen Schule und Arbeit, oder im Außergewöhnlichen, zwischen Geburtstag und Reisen.

Anbetung ist nämlich unsere Art Familie zu leben. So wie wir uns lieben, streiten, versöhnen und umarmen, anbeten wir auch. Und das Schöne ist: Gott zu ehren, bringt uns näher zueinander. Auf horizontaler Ebene unter den einzelnen Familienmitgliedern. Und auf vertikaler Ebene in der Begegnung mit unserem heiligen Gott. Und das geschieht an jedem Wochen- oder Feiertag. Ja natürlich, immer wieder kann man auch eine Vermisstenanzeige bei uns schalten. Anbetung, wo bist du geblieben? Aber lieber spät als nie, kommen wir wieder zurück dahin, dass wir Jesus brauchen. Und ihn anbeten wollen. Denn welches Lebensmodell wäre sinnvoller, erfüllender, segensreicher?

Wir wollen uns und unsere Kinder ermutigen Gott zu begegnen. Und dafür lesen wir die Bibel zusammen, singen Lobpreislieder, gehen zum Gottesdienst, helfen Bedürftigen, beten gemeinsam und dienen einander. Wisst ihr, Anbetung ist jegliche Haltung, die Gott Ehre macht. Zwischen Küchendienst und Kirchenbesuch- Anbetung geschieht in allen Lebensbereichen. Es ist eine Herzenshaltung. Unser Herzenswunsch.

Es gibt so viele Lifestyletrends. So viele Ratgeber für Familien. So viele Konzepte, die Glück versprechen. Das Must-Have für meine Familie ist kein Produkt, sondern eine Person. Jesus. Und ihn wollen wir gemeinsam anbeten. Ein toller Slogan für diese Art der Familienkultur, lautet „Wir wollen diese Wahrheiten unseren Kindern nicht vorenthalten, sondern der nächsten Generation von den wunderbaren Taten des Herrn erzählen, von seiner Macht und den großen Wundern, die er vollbrachte.“  Psalm 78,4.

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