Frohe Ostern!

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Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch heute erzählen, warum ich so begeistert bin von Gottes großer Liebe auf Golgatha. Ich wollte euch schreiben, dass für mich Jesu Tod und Auferstehung einfach alles ändert. Dass die Vergebung meinen Alltag zu etwas ganz Besonderem und Heiligem macht. Denn mitten in der Freude, dem Streit, der Ruhe und der Unruhe, ist Ostern das Zentrum meines Lobpreises.

Aber gerade jetzt, wo ich mit dem Schreiben beginnen möchte, ist mein Baby aufgewacht. Es quasselt im Bettchen vor sich hin und ich muss schnell meine Zeilen zu Ende bringen. Das Babybärchen hat es gerade nicht leicht. Warum muss das Zahnen auch so anstrengend sein? Unsere Nächte sind also extrem unruhig und wenn es anderen Mamis von Euch gerade auch so geht, dann denkt daran: Ihr seid nicht allein. Mir geht es genauso!

Für uns geht es Morgen nach Jerusalem, wo wir Ostern auf der Grundlage von Pessach feiern werden. Beide Feiertage finden dieses Jahr gleichzeitig statt und ich finde es könnte nicht passender sein.

Nun wünsche ich Euch allen schöne und gesegnete Ostern. Dies ist mein letzter Blogeintrag, den ich von Israel aus schreibe. Nächsten Dienstag fliegen wir zurück nach Deutschland und wir freuen uns sehr nach sieben Monaten wieder unsere Lieben zu sehen und zu drücken. Die Zeit verging schnell und gleichzeitig war sie unglaublich intensiv. Unsere Elternzeit in Amerika und Israel empfinden wir als großen Segen und wir danken Gott für diese unglaublich wertvolle Erfahrung.

Frohe Ostern

Lena

PS: Mehr Gedanken zu Ostern findet ihr Hier:

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Alltagsgeschichten und Auflösung

Die Runde heute Morgen tat gut. Mit Daniels T-Shirt vom Marathon und der Workout-Musik im Ohr lief ich die 25 Minuten recht motiviert in unserem Viertel. Noch nie habe ich eine andere Frau vormittags auf dieser Strecke joggen gesehen. Das war anders in Florida. Da habe ich zwar eine Menge sportlicher Frauen walken gesehen, dafür aber kaum spielende Kinder auf den Straßen.

Die israelischen Kinder freuen sich gerade über ihre Pessachferien und einige sind nun auch vormittags auf den zahlreichen Spielplätzen und Parkbänken zu sehen. Kinder, deren Eltern arbeiten müssen, können trotzdem die Schule besuchen, wo sie beaufsichtigt und bespielt werden.

Während ich noch mit den Großen ein paar Gymnastikübungen gemacht habe, ging Daniel einkaufen. Traubensaft, Wein, Challa und einige andere Produkte standen auf der Einkaufsliste. Denn heute Abend beginnt der Shabbat. Als er zurückkam, überreichte er mir einen Blumenstrauß. Und ich beschenkte ihn mit einem langen Kuss.

Vorhin habe ich einen großen Topf Curry fürs Abendessen gekocht. Wir erwarten heute Abend noch Freunde und dafür ist diese Mahlzeit bestens geeignet. Soll ich euch mein Lieblingsrezept verraten? Es vergeht im Moment kaum ein Tag an dem wir nicht verbredet oder unterwegs sind. Bevor also unsere Freunde mit uns heute den Shabbat beginnen, will ich noch die Gewinnerin der Verlosung bekannt geben:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Ingrid aus Garmisch Partenkirchen. Du erhälst die „Feiert Jesus – Er Lebt“ CD 😊 (Bitte schick mir auf jesusnatuerlich@gmx.de deine Kontaktdaten, ja)!

Vielen Dank euch, ihr Lieben, fürs Mitmachen und Kommentieren. Es war sehr interessant eure Gedanken und Pläne zum anstehenden Osterfest zu lesen.

Nun spielen der Spatz und die Maus so schön auf dem Spielplatz und das Babybärchen schläft in dem Reisebettchen. Ich werde gleich mein Buch „Women of the Word. How to study the Bible with both our hearts and our minds“ von Jen Wilkin lesen (Amazon-Partnerlink). Nur ein paar Seiten, bevor ich gleich den Nachmittagsbrei für mein Baby vorbereiten will. Dieses Buch ist so inspirierend und es motiviert die Bibel zu studieren. Wisst, ihr, es ist so wichtig, dass jede von uns die Bibel kennt. So richtig kennt. Denn wenn wir uns nicht sicher sind, was dort steht, kann uns jeder seine Meinung erzählen und wir werden total verunsichert. Denn wir denken dann möglicherweise, das wäre biblisch aber es ist eigentlich nur Wunschdenken anderer. Und das hat dann nichts mit dem Evangelium zu tun. Mädels, studiert die Bibel! Lernt die Verse auswendig! Und lasst euch nicht von persönlichen Geschmäckern und kulturell bedingten religiösen Wünsche anderer irritieren.

Shabbat Shalom,

Lena

Er lebt & Verlosung

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Ihr Lieben,

heute in zwei Wochen geht es für uns wieder nach Hause und allein der Gedanke daran sorgt für dieses wohlige Bauchkribbeln, das ich in den letzten Tagen häufig spüre. Mittlerweile vermisse ich unsere Wohnung, so wie die meisten von euch den Frühling. Die Vorfreude ist groß und ich kann es kaum erwarten gleich am ersten Tag den Blumenladen im Dorf leer zu kaufen und im Aldi die ganze Nachbarschaft zu treffen.

Wir werden leider zu Ostern noch nicht in Deutschland sein aber dafür werden wir die Auferstehung Jesu in Jerusalem feiern. Und diese Alternative hat doch auch was. Aber egal wo wir allein sein werden, wir werden den selben König feiern: Jesus Christus- meinen persönlichen Retter! Und ich muss euch sagen, ich freue mich so riesig darauf, dass wir am Gartengrab ein leeres Grab vorfinden werden. Ich war jetzt schon mehrere Male dort und immer wieder berührt mich die Aufschrift: „He is not here, for he is risen“.

Jesus lebt und diese Tatsache werden wir als Familie feiern. Die Freude darüber will ich mit Euch teilen und verlose die wundervolle CD „Feiert Jesus- Er lebt“. Der SCM Hänssler Verlag war so freundlich und hat die CD dafür zur Verfügung gestellt. Auf der CD findet ihr 12 Lieder, die das Herz berühren und über die Passion und Auferstehung Christi singen.

Die Verlosung endet am 22.03.2018 um 22.00 Uhr. Mitmachen können leider nur Leser aus Deutschland. Kommentiert unter diesem Beitrag und lasst mich wissen, was der Gedanke an Ostern bei euch auslöst oder wie ihr die Ostertage verbringen werdet.

Segensgrüße,

Lena

PS: Das ist unser Osterlied 2018. Daniel, die Kids und ich singen dieses Lied immer und immer wieder.

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Vom großen Lauf und dem tiefen Leid

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Daniel ist gestern in Jerusalem seinen ersten Marathon gelaufen. Die Atmosphäre war großartig in dieser historischen Stadt und die 42,2 Kilometer lange Strecke unglaublich schwer. Ein Hügel folgte dem Anderen und brachte die Sportler an ihre Grenzen.

Was sie einte, war die Motivation, der Teamgeist, die Freude. Und sie alle gaben ihr Bestes, teilten ihre Kraft ein und ermutigten sich gegenseitig. Die ersten 2 ½ Stunden empfand Daniel als angenehm, doch die letzte Stunde war hart. Die Knie schmerzten aber was noch schlimmer war, dass sich die letzten Kilometer hinzogen, wie die Koalitionsverhandlungen in den letzten Monaten.

Doch auch diese herausfordernde Etappe fand irgendwann ein Ende und Daniel überquerte freudestrahlend die Ziellinie. Er hatte es geschafft und dazu mit einer überdurchschnittlich guten Zeit.

Manchmal kommen wir an unsere Grenzen. Befinden uns in Situationen, die an unseren Kräften zerren und ein Ende scheint einfach nicht in Sicht. Wir stecken in Problemen, Herausforderungen und Phasen unseres Lebens, die einfach nur bergig sind und uns alle Kraft abverlangen. Letzte Woche besuchten uns unsere Freunde, die vor einem Jahr ihre beste Freundin verabschieden mussten. Eine junge lebensfrohe Mama hatte ihren Lauf vollendet und kehrte Heim. Zu Jesus und ihrem Mann, der auf sie im Himmel wartete. Zurück bleiben fünf Waisenkinder und die Frage nach dem „Warum“?

Daniels gestriger Marathon war nichts im Vergleich zu den leidvollen Erfahrungen, die einige von uns tragen müssen. Seine Herausforderung war nach 3 ½ Stunden vorbei. Doch für einige von uns, hört der Schmerz erst bei Jesus auf. Als Ermutigung möchte ich diese Gedanken von Ann Voskamp mit euch teilen:

„In der Erinnerung, mit den Jahren, wird Gott sichtbar. Wenn wir zurück schauen, sehen wir Gott von hinten. War es nicht auch bei Mose so? „Wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, werde ich dich in einen Felsspalt stellen und dich mit meiner Hand bedecken, bis ich vorüber bin. Dann werde ich meine Hand wegnehmen und du kannst mir nachschauen (2. Mose 33, 22-23).“ (…) Im Dunkeln geht der Herr an mir vorüber. Die Brücke und mein Leben werden erschüttert, nicht weil Gott mich verlassen hat, sondern weil er so nahe ist. Gott ist in dem Beben. Die Dunkelheit ist heiliger Boden, die Herrlichkeit zieht vorüber. Wenn es besonders dunkel ist, ist Gott besonders nahe (…).“

Leid ist ein schwieriges Thema für mich. Ich fühle mich überfordert und hilflos darüber zu schreiben. Doch vielleicht konnte ich jemanden von Euch ein bisschen mit diesem Beitrag berühren. Von Herzen wünsche ich Gottes übernatürliche Kraft und seine Nähe, vor allem wenn der Lauf unmöglich scheint und die Ziellinie unfassbar weit.

Segenregen,

Lena

 

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Hier und Hier habe ich schon mal über Daniels Läufe geschrieben

Segenregen im Familienalltag

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Herzberührende Augenblicke erfahre ich täglich. Es sind Momente, die auf meinen großen Gott hinweisen. Es sind seine Gaben, seine Segnungen, die auf mich regnen.

Und für diesen Segenregen möchte ich danken. Ich möchte ihn festhalten. Aussprechen und Aufschreiben.

Viele Segentropfen bewahre ich in meinem Herzen. Manche will ich mit euch teilen:

  • Der Blick auf den Kalender und ein tanzendes Herz bei dem Gedanke bald wieder zu Hause zu sein.
  • Der Moment, wenn aus unserer Familie ein Chor und Orchester mit Gitarre, Keyboard und Trommeln wird.
  • Die wertvolle Stunde zu Zweit mit Baby, als unsere Freunde mit den Großen draußen ihren Spaß hatten.
  • Als Mama zu sehen, wie der große Sohn von seinen Fußballfreunden auf der Spielplatzwiese gefeiert wird.
  • Die Stille in der Frühe. Mit Jesus im Herzen und Baby an der Brust.
  • Wenn dein Kind auf dich zu kommt und leise flüstert: „Mami, ich weiß gerade nicht warum ich das gemacht habe aber es tut mir leid“.
  • Geschmacksknospen, die Freudensprünge machen, wenn wir Fattoush genießen.
  • Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut.
  • Ein Babybärchen, das zum Sofa krabbelt, sich hochzieht und dabei ganz stolz lächelt.
  • Wenn die Maus einen wunderschönen Wildblumenstrauß bindet.
  • Wundervolle Gedanken von Ann Voskamp, die mich immer wieder neu ermutigen dankbar zu sein.
  • Zwei Kinder, die versuchen den Psalm 23 auswendig zu lernen.
  • Klatschende Babyhände, wenn wir singen.
  • Eine herzliche Wiedersehensumarmung mit dem Papa/Opa nach langer Zeit.

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