Debby und ihre Familie

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familyLiebe Debby, bitte stell deine Familie kurz vor (Anzahl, evtl. Alter und Beruf der Mitglieder)

Ja, gerne. Wobei wir alle mehrere Jobs haben. ;-

Simon (5): Bauarbeiter und Kapitän

Julian (7): Forscher und Kämpfer

Anna (9): Profisportlerin und Bastelkönigin

Lea (11): Tierpflegerin und Künstlerin

Erin (23): Au Pair – Mädchen und „große Schwester“

Debby (35): Traumfrau, (Pflege-)Supermama, Phytotherapeutin (Heilpflanzenkundige), Ernährungsberaterin i.A. und Bloggerin. https://familypower-blog.de

Markus (38): Traummann, (Pflege-)Superpapa, Inhaber einer besonderen Versicherungsagentur

Königskinder sind wir alle! ;-)

Welche 3 Eigenschaften sind typisch für Euch?

Der Familienalltag im Hause Cramer ist einfallsreich, intensiv, strukturiert und offenherzig.

Ups, das sind vier. Ja, so ist das: Wir machen unser eigenes Ding. Hehe.

Warum ist Jesus Euch so wichtig?

Jesus ist der Grund, warum wir leben (werden). Und er setzt noch eins oben drauf und macht Befreiung und Heilung möglich. Auch jetzt schon.

Jesus schenkt uns Halt und Orientierung, Leitung und Fokus. Es ist unser Freund.

Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

Vor allem in Gesprächen, Gebeten und Liedern über den Tag verteilt. Sei es bei Tisch, beim zu Bett gehen oder im Auto.

Jesus kriegt alles mit. Den gesamten Cocktail aus Gedanken und Emotionen. Den Streit, den Stress und die Sorgen. Aber auch die Freude, die Dankbarkeit und die vielen Wünsche.

Und wie in jeder anderen Beziehung auch, sind manche Themen für eine Zeit lang wichtiger als andere:

  • Gespräche über Identität, Gaben und Stärken, über den Tod, die Scheidung der Eltern einer Freundin,…
  • Gebete für den kranken Opa, die verschwundene Katze und für Pflegekinder,…
  • Und seit Ostern haben wir einen Ohrwurm: „Der Herr ist auferstanden! …“ Mal sehen, ob der sich bis Weihnachten hält.

Wie vermittelt ihr euren Kids Bibelwissen?

Uns geht es gar nicht in erster Linie um trockenes Sachwissen – damit sie bald alle Jesus-Geschichten der Bibel kennen.

Eigentlich mehr um „Beziehungs-Tipps.“

Jede Beziehung wird schlechter, wenn man nicht investiert. Was bedeutet es, in die Beziehung zu Gott zu investieren?

Dabei liegt unser Fokus nicht auf einem „tun müssen“, sondern auf dem Erleben einer besonderen Freundschaft:

Wie kann ich Zeit mit Gott gestalten? Wie können wir gemeinsam Probleme lösen? Wie klappt das, Sorgen abzugeben? Wie kann ich auf die mir geschenkten himmlischen Ressourcen zugreifen? Wie funktioniert ein Geben und Nehmen, ein Sprechen und Zuhören? Und was bedeutet das im Alltag?

Antworten auf diese Fragen finden wir hier:

Wir sind dankbar über die christlichen Schulen, die unsere Kinder besuchen können. Wir sind da in Gummersbach sehr gut aufgestellt. https://www.fcbg.de

Unsere Kinder gehen gerne in den KidsPlanet (Kindergottesdienst) und bringen einen Zettel mit nach Hause, was lief. Der dient uns schon mal als Gesprächs-Anzünder. Wir sind Teil der Kirche für Oberberg, einer lebendigen Freikirche. https://www.kirchefueroberberg.de

Zu Hause stehen Hörspiele, Zeitschriften und Bücher hoch im Kurs.

Drachen

Unsere Kinder lieben Hörspiele. Da es nach dem Mittagessen eine „Pause für alle“ gibt, bietet sich hier eine gute Möglichkeit, biblischen Input anzubieten.

Die Jüngeren hören

  • Flo, das kleine Feuerwehrauto (Gerth Medien)
  • BENNY BLAUFISCH (GerthMedien)
  • Piet SCHOLLE (GerthMedien)
  • Lotta und Luis (Bibellesebund)

Und für die Älteren sind es

– 5 Geschwister

  • Mia (francke)
  • Kuddel UND Muddel (francke)
  • Julia aus Haferkleen (Christliche Verlagsgesellschaft mbH)
  • Drachen haben Mundgeruch und Drachen mögen keine Kekse (GerthMedien)
  • Caro und Max (Bibellesebund)

Alle lesen begeistert die Zeitschrift Kläx und seit Oktober 2018 ja auch Fips (SCM Bundes-Verlag). https://bundes-verlag.net

Wir lassen uns immer wieder für eine Zeit lang durch Familien-Andachtsbücher begleiten: „Tierisch gute Zeiten mit Gott.“ Oder als Empfehlung für den Urlaub oder sonstige Familienzeiten: „Wenn Familien Beten: Gemeinsam Zeit verbringen – Gott begegnen“ (Anke Kallauch).

Um die Inhalte der Bibel zu entdecken, nutzen wir auch gerne diese Bücher:

  • Mein großes Bibel-Wimmelbuch (COPPENRATH)
  • Die Bibel-Detektive (HERDER)
  • Das große Buch der BIBEL FRAGEN (FRANCKE)
  • Und das sind auch vier wunderbare Büchlein, um zu verstehen, worauf es ankommt: Die Beziehung.

DEb Hörbücher

Unsere Kinder kommen jetzt ins Freizeit-Alter. Sie besuchen in den Sommerferien ein WDL-Sommercamp und in den Herbstferien eine  Kinderbibelwoche. Bei Spring https://meinspring.de sind wir dann alle gemeinsam. Das sind so die Highlights.

Wie machst du das mit der Stillen Zeit? Auf welcher Art tankst du auf?

Ich starte meinen Tag am liebsten mit einer kurzen Sporteinheit auf dem Bellicon-Trampolin und dann einem Date mit Gott. Bevor alle anderen wach sind. Das ist dann wirklich eine „stille“ Zeit.

Abgesehen davon, dass mir die Bewegung gut tut, kommt auch einfach mein Kreislauf in Schwung und ich werde wach.

Natürlich klappt das nicht immer. Aber dadurch, dass ich es bewusst einplane, zumindest öfter als nie.

Doch meistens habe ich mit Gott eher viele laute Zeiten als eine stille Zeit. Viele kleine Begegnungen in all dem Trubel.

Wie tanke ich auf?

Beim Schlafen und beim Duschen! Welche Mama kennt das nicht?

Außerdem tanke ich auf, wenn ich die Kräuter in unserem Garten rieche (oder verarbeite). Wenn ich Zeit habe, in Ruhe zu backen. Ein Spaziergang im Sonnenschein. Bei einem Telefonat mit einer Freundin oder einer Tasse Tee vorm Kamin.

Und als Paar? Hast du Tipps, wie man als Paar gemeinsam Gott im Alltag erleben kann?

Deb und Mann

Ohne Plan kein Date. Das ist unsere Erfahrung. (Unseren Artikel zu diesem Thema findest du in der Family 06/2017. Oder über meinen Blog, in der sidebar.)

Darum haben wir einige Termine, die uns helfen, Gott gemeinsam im Alltag zu erleben, fest im Kalender stehen:

Unseren Gebetsspaziergang, den Eheabend und das Treffen der Hauskirche.

Außerdem lenkt ein gemeinsamer Start in den Tag sowie ein gemeinsamer Tagesabschluss unseren Blick auf die Beziehungen untereinander und zu Gott.

Bei all dem ist es immer wieder herausfordernd und unbedingt empfehlenswert, das Handy beiseite zu legen. Ungeteilte Aufmerksamkeit ist der Schlüssel, um sein Gegenüber (Gott, Ehepartner, Kinder) intensiv zu erleben.

Aber ganz ehrlich – ich finde das sehr herausfordernd!

Was ist das Schönste und was ist das Stressigste im Familienleben?

Planänderungen sind oft ganz schön stressig. Ich liebe den Job als Managerin der Termine. Und ich mag auch irgendwie die Herausforderungen, wenn sich Pläne ändern: Fahrgemeinschaft fällt aus, einer kommt früher nach Hause, für den anderen muss noch dringend etwas besorgt werden,…

Auf der anderen Seite können sich solche Situationen zum anstrengenden Spagat entwickeln. Nochmal mehr, wenn wie bei uns ein Großfamilienbetrieb dran hängt.

Ich erlebe es als Stress, wenn das Ganze dann auf Kosten von meiner „Arbeitszeit“ geht. Das geht gar nicht!

Das Schönste im Familienleben sind die gemeinsamen Mahlzeiten, die haben bei uns einen ganz hohen Stellenwert. Markus ist in der Regel bei den drei Hauptmahlzeiten zu Hause und es wird viel angesprochen, berichtet und geteilt.

Und Strandtage, Waldausflüge und Samstage im Wohnzimmer sind auch immer wieder sehr schöne Zeiten.

Ganz besonders schön finde ich die Momente, in denen unsere Kinder als Geschwister zusammenhalten. Wenn sie sich verbünden gegen den Rest der Welt. Das ist stark!

Deb 1

Wie löst ihr Streit in eurer Familie und was sind deine Praxistipps für ein friedliches Miteinander.

Eltern-Tipps:

  1. Nicht einmischen: Solange „keiner stirbt“, versuchen wir, uns nicht einzumischen. Kinder finden Lösungen und Wege, wenn wir sie lassen. Sie können ihre Themen unter sich ausmachen. Sie melden sich, wenn sie Hilfe brauchen oder wollen. Und dann kann man immer noch sagen: „Möchtest du, dass ich dir sage, was ich machen würde?“
  2. Nicht bewahren: Solange „keiner stirbt“, ist es okay, wenn Kinder ihre Erfahrungen machen. Wir versuchen die natürlichen Konsequenzen zuzulassen oder uns zumindest logische Konsequenzen zu überlegen: „Okay. Du kannst das Zähneputzen sein lassen. Aber ich kann dir dann leider nichts mehr mit Zucker geben.“

Fragen für alle Familienmitglieder:

  1. Macht es den anderen Spaß mit mir?

Rücksicht will gelernt sein und ist einfacher, wenn man die Bedürfnisse der anderen versteht.

Darum möchten wir, dass unsere Kinder lernen zu äußern, was sie brauchen.

Nicht: „Du bist zu laut! Du störst mich.“ – Sondern: „Ich brauche mal Ruhe. Wie kriegen wir das hin?“

Nicht: „Du hast mein schönes Bild zerrissen! Du bist doof!“ – Sondern: „Das Bild ist für mich wichtig und wertvoll. Ich will, dass du meine Sachen achtest. Meinst du, das geht?“

Gewaltfreie Kommunikation ist nicht einfach. Aber sie trägt entscheidend zu einem friedlichen Miteinander bei. Wir möchten diesen Umgang untereinander erlernen und es gibt keinen besseren Ort dafür als die Familie. Aber einfach ist das nicht.

Dieses Buch ist klasse, um das Thema anzugehen: „Ich will anders, als du willst, Mama. Kinder dürfen ihren Willen haben – Eltern auch.“ von Britta Hahn.

  1. Ist das wahr?

Diese Frage ist unglaublich hilfreich! Denn jedem Gefühl geht ein Gedanke voraus. Und der stimmt oft nicht.

Wenn meine Tochter völlig aufgelöst zu mir kommt, sie dürfe nicht mitspielen bei den anderen, steckt vielleicht noch ein Gedanke mehr hinter ihren Gefühlen.

„Keiner mag mich.“ – ist ein typische Gedanke, hinter dem Gefühl der Ablehnung. Wobei es ja gar nicht wahr ist, dass sie keiner mag. Darum fragen wir uns öfter mal: Ist das wirklich wahr? Kannst du dir da sicher sein? Und wenn es nicht so wäre?

3. Brauche ich eine Auszeit?

Jeder tickt hier mal aus. Wenn man sich nicht mehr freundlich und fair verhalten kann, muss man sich vielleicht einfach mal beruhigen gehen. Raus aus der Situation, durchatmen und die Sache später klären.

Inzwischen verordnen sich unsere Kinder diese Zeit schon oft von alleine. Manchmal müssen wir sie aber auch darin begleiten.

Welchen Tipp würdest du einer jungen Mama geben?

Auch Mamas sind nur Menschen.

Lerne, dich bei deinen Kindern zu entschuldigen. Sei gnädig zu dir selber. Und gönn dir was.

Hör’ dir „Gönn Dir.“ von Johannes Hartl an. Podcast vom 17. September 2018. Mit 10 Ideen, wie du lernen kannst, gut für dich zu sorgen.

Zeit für mich

Und wenn du dir Gedanken um die Ernährung deiner Family machen möchtest, komm’ mich „online“ besuchen. ;-) https://www.familypower-blog.de


Liebe Debby, ich danke dir für das interessante Interview. Du hast uns einen tollen Einblick in euer Familienleben gegeben und deine vielen Anregungen und Tipps inkl. Bezugsquellen sind sehr inspirierend und hilfreich! Du sprühst nur so von Lebensfreude :)  Ich wünsche dir und deiner Familie Gottes reichen Segen!

Süßes und sonst noch Jesus!

Unsere Kids freuen sich schon sehr auf den morgigen Abend. Denn dann findet wieder das alljährliche Kinderfest in unserer Gemeinde statt. Es wird um die Musketiere gehen und die Kids werden sich dementsprechend verkleiden, gemeinsam singen und am Lagerfeuer knuspriges Stockbrot machen.

Die Freiheit in Jesus ermöglicht uns unterschiedliche Möglichkeiten, den 31. Oktober zu begehen. Doch ich freue mich, dass wir persönlich einen großen Bogen um Halloween machen und wir ein kreatives und wunderschönes Abendprogramm für die Kinder bieten, das frei von Grusel und Gespenstern ist.

Es gibt da diesen Vers in 1. Tim. 1, 7, den ich in und auswendig kenne: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Den nutze ich ständig in meinem Alltag und ich fände es jetzt komisch an einem Tag im Jahr aber ganz bewusst dem Geist der Furcht Raum zu lassen. Solange der aber im Zentrum der deutschen Interpretation von Halloween steht, bevorzugen wir das jährliche Lagerfeuer mit toller Gemeinschaft und Bibelgeschichten.

Und wenn an unserer Tür am Abend geklingelt wird, haben wir selbstverständlich wie jedes Jahr Süßes parat. In einem Körbchen werden wieder Naschzeug mit tollen Jesus- Botschaften zur Verfügung stehen. Und die Wohnung hell erleuchtet sein. Denn dunkle Feiertage brauchen große Lichtquellen.

Licht an in Haus und Herz!

Auf den Sofas liegen weiche Kuscheldecken, im Ofen backt das köstlich frische Brot und in der Luft liegt der Gestank von Streit und mieser Laune. Das passt doch irgendwie nicht zusammen.

Doch leider spüre ich Hier und Da immer wieder ein Hauch von solchen Atmosphären. Und ich bekomme Bauchschmerzen. Auf der einen Seite wird in so viel Schönes, Gemütliches und Behagliches investiert. Neue Dekoartikel werden gekauft, Nussecken gebacken, Laternen gebastelt und trendige Strickjacken in die Schränke gelegt. Und auf der anderen Seite ist in den gleichen vier Wänden manchmal so viel Unfrieden, Zank und Zerwürfnis, dass man nur noch das Weite suchen möchte.

Ich will Dich heute mit diesem Beitrag einfach ermutigen! Wenn Du dich gerade in so einer ambivalenten Situation befindest, dann ist es Zeit für Veränderung.

1. Beginne in deinem Herzen, wenn du für diese Atmosphäre verantwortlich bist. In Sprüche 14 Vers 1 heißt es: „Eine weise Frau baut ihr Haus; eine unvernünftige reißt es mit eigenen Händen nieder“. Es ist verrückt, wie unsere Laune das Klima Zuhause beeinflusst. Erst am Freitag hatte ich es wieder mal deutlich gemerkt. Ich hatte so extrem hohe Ansprüche an diesen Tag, dass meine Erwartungshaltung mich ganz kirre gemacht hat. Und natürlich habe ich diese auf meine Liebsten übertragen. Da hilft es nur Gottes Gnade in Anspruch zu nehmen und immer wieder neu zu beginnen. Mit Vergebung. Mit Liebe. Mit Hoffnung.

2. Lass das Licht an! Manchmal entscheiden sich Familienmitglieder für dunkle Wohnräume voll Unzufriedenheit und Streit. Ich kann jetzt nicht für jede Familie sprechen. Und häufig ist alles ziemlich kompliziert. Aber ich kann jede von euch, die Jesus als den Lichtschalter kennt, ermutigen: Lass es nicht zu. Mach das Licht wieder an! Immer und immer wieder und gewöhn dich nicht an die Dunkelheit. Jesus sagt in Johannes 8, 12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.« Wir können nicht die Herzen unserer Liebsten verändern aber wir können ihre Lebensweisen stützen oder nicht. Sei mutig und stark und lass den Ort, wo Du bist, leuchten! Hier bleibt der Lichtschalter an!

Natürlich gibt es in allen Familien gute und herausfordernden Phasen. Feier die Guten und arbeite an den Herausfordernden. Lass uns unsere Häuser bauen und nicht kaputt machen bzw. machen lassen. Das ist eine tägliche Entscheidung, so let´s do it! Nicht nur die Wohnräume sollten es in dieser Jahreszeit schön warm haben, sondern vor allem unsere Herzen.

Das Wochenende in Bildern

Das Wochenende war ein Fest!

Der Tisch war dekoriert mit wunderschöne Herbstfarben und gedeckt mit Erntedankatmosphäre. Mit alten Feunden, neuen Freunden und Unbekannten saßen wir an diesen Tagen zusammen und feierten die Güte Gottes und das Leben.

Wir bestaunten unzählige Kürbisse, schnitzten lustige Kübisgesichter, verspeisten köstliche Kuchen und genoßen die Gemeinschaft mit unseren Lieben. Wir zählten die vielen Gründe auf, wofür wir dankbar sind und wurden still und laut und gaben ihm alle Ehre.

Manche Wochenenden sind besonders schön und dieser gehört auf jeden Fall in diese Kategorie. Ich starte mit einem dankbaren Herzen in die neue Woche, auch wenn ich etwas Halsweh habe und ich gerade auf das Chaos in der Wohnung schaue, das ich gleich beseitigen werde.

In meinem Alltag reichen sich Schönes und Unschönes die Hand. Da gibt es Herbstglück und Halsschmerz, Lachen und Weinen, Motivation und Müdigkeit. Das Menschenherz kennt eben sein Leid und seine Freude (Sprüche 14,10) und beides gehört auf eine natürliche Art und Weise zusammen.

Auch wenn der Tisch meines Leben nicht nur mit Hoffnung gedeckt ist, sondern auch bittere Herauforderungen serviert, will ich mit keinem Geringeren als den Schöpfer des Universums speisen. Ich liebe es gerade in beiden Situation auf Gottes Nähe zu vertrauen. Denn ich will weder alleine leiden, noch alleine feiern.

Und Gründe zum Feiern gibt es im Moment en masse, findet ihr nicht auch?!

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Mehr Wochenendbilder sammelt Susanne hier.

Hallo, du wunderschöner Herbst

Ich bin definitiv ein Herbstkind. Und nachdem wir letztes Jahr in unserer Elternzeit in Israel keinen typischen Herbst hatten, genieße ich die kuschelige Jahreszeit umso mehr.

Wir basteln wieder häufiger, dekorieren unsere Wohnung mit Naturmaterialien und freuen uns an dem Kerzenschein in der Dunkelheit.

Am frühen Morgen, wenn hier noch die Kinder träumen, genieße ich den warmen Honigduft der Bienenwachskerze, während ich den Kaffee trinke und mit meinem Gott rede. Mittlerweile ist diese besondere Zeit zur Routine geworden und ich liebe sie.

Auf dem Esstisch haben wir seit einer Woche eine LED Kerze, da unser kleiner Bär überall herum klettert und mir diese Variante nun sicherer scheint. Im Moment ist hier einfach nichts vor ihm sicher und daher ist die bespielbare Deko (Kastanien und Waldtiere) recht praktisch.

Ich habe es gern uns ein gemütliches Heim zu schaffen. Dadurch fühle ich mich in unseren 4 Wänden wohl und verbringe gerne Zeit hier. Ich merke immer, wie meine Kids es lieben, wenn sie gemütliche Leseecken und ordentliche Spielbereiche haben. Und sogar der Kleinste erfreut sich an der Apfelgirlande über dem Tisch und dem Schafsfell in seinem kleinen Bereich im Wohnzimmer.

Ich wünsche euch auch gemütliche Stunden und besondere lichterfüllte Momente mit Gott in eurem Alltag!

Segensgrüße,

Lena