Unser Familienadventskalender

Psss…. nicht meinen großen Kids verraten!

Unser diesjährige Adventskalender besteht aus einer ganz geheimnisvollen Kiste, von der wir alle fünf was haben. Vom Bärchen bis zu meinem Schatzi. Denn hier steht vor allem gemeinsame Zeit im Fokus. An jedem Nachmittag wartet ein Buch, eine CD oder ein Lied auf uns, das wir gemeinsam singen wollen. Und natürlich gibt es auch Kakao und Kekse dazu. Aber erst müssen die Kids die Weihnachtskiste finden, weil sie an jedem Tag woanders versteckt sein wird!
Die Sachen habe ich übrigens in den letzten Jahren schon gekauft und dieses Jahr kamen noch zwei neue Bücher hinzu. Wegen unserer Elternzeit im Ausland, haben unsere Kids die Bücher und CDs jetzt schon zwei Jahre lange nicht gesehen bzw. gehört.

Am Frühstückstisch lesen wir übrigens ab dem 1. Dezember jeden Tag das Büchlein „Lotta und Luis entdecken Weihnachten“ von Kirsten Brünjes. Und die tollen „Feiert Jesus Kids- Weihnachten“ Cds (Amazon Partnerlink) kann ich euch nur empfehlen.

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Vollkorn- Honig Plätzchen

Die Kids haben heute fleißig Plätzchen gebacken und ich habe fleißig das Bärchen davon abgehalten den Teig zu essen.

Eigentlich wollte ich mit dem Spatz und der Maus backen, wenn der Junior schläft aber so ein Backerlebnis wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen. Versteh ich.

Der Honigduft der Plätzchen zog sich durch die Wohnung und ich spürte eine unglaublich große Vorfreude auf die Adventszeit. Und meinen Kindern ging es genauso.

Als der Fußboden so richtig schön klebte und auf den Stühlen das Mehl von unserer Weihnachtsbäckerei großzügig verteilt war, machten wir es uns mit Kakao und Kerzenschein gemütlich und vernaschten die Plätzchen. Ohne die süßen Verzierungen, sind die Kekse sogar gesund. Ich habe also auch einige für den Junior ganz schlicht gelassen.

Und hier kommt das Rezept für den Teig:

250gr Vollkornmehl mit

70gr gemahlene Mandeln oder Haselnüsse und

1 EL Backpulver und einem halben TL Zimt verrühren.

Dann

1 Ei, 60 gr Honig und 100 gr Butter hinzufügen. Alles gut vermischen und falls der Teig zu trocken ist, noch 1 oder 2 EL Milch hinzu geben.

Der Teig muss jetzt im Kühlschrank etwa 1 Stunde ruhen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Plätzchen etwa 7- 10 Minuten backen.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,

Segensgrüße, Lena

Müde Mama

Sicherlich schauen jetzt viele die Tagesschau.

Unsere Kinder schlafen, die Spülmaschine läuft und die Lichterketten sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Ich mache mir einen Kräutertee, setze mich aufs Sofa und muss an die Worte aus Jesaja 40 denken: „Er gibt den Müden Kraft“.

Ich denke an dieses Versprechen, während die heiße Tasse meine Hände wärmt. Und ich weiß es gilt heute mir.

Denn ich bin müde und erschöpft, obwohl ich heute keine größeren Termine hatte oder besondere Leistungen vollbracht habe. Gut, da war der Elternsprechtag aber das war’s auch schon. Und trotzdem. Die Beine fühlen sich schwer an, die Augen fallen zu und der Kopf kann kaum klar denken.

Manchmal sind die Tage für mich sehr kräftezerrend. Besonders dann, wenn unser Bärchen nur auf dem Arm sein möchte oder sich gerne mal die Vorratsdosen schnappt, während ich einen Moment wegschaue und Getreide und Müsli voller Freude in der Wohnung verteilt. Der Junior findet sich immer irgendwelche Beschäftigungen, die jedoch häufig viel Chaos verursachen. Wenn er sich dann mal seine Bücher alleine anschaut, kann ich mein Glück kaum fassen und muss es festhalten.

Gott verspricht mir eine große Portion Kraft. Er weiß, wie herausfordernd der Familienalltag sein kann. Wie viel Arbeit und Mühe jede Mama investiert und wie besonderes müde sie an einigen Tagen ist.

Für mich ist allein das Wissen, dass ich bei Gott müde sein darf Ermutigung genug. Und dass ich nicht aus eigener Kraft meinen Alltag alleine schmeißen muss. Denn die Worte „aus eigener Kraft“ und „allein“ gibt es mit Jesus nicht. Er ist da. Er hilft mir. Er gibt den Müden Kraft.

Daniel ist schon eingeschlafen. Auch er hat einen vollen Arbeitstag hinter sich. Dieser Montag war, wie die Eiseskälte heute Morgen, besonders ungemütlich. Ich trinke noch meinen Tee zu Ende und dann mache ich die Lichterketten in den Zimmern aus. Die frühe Nachtruhe und das Wissen um Gottes Hilfe sind meine Kraftquellen. Heute bin ich eine müde Mama, die am Ende des Tages auf ihren starken Gott schaut und ihr kurzes Abendgebet spricht:

„Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Er wird nicht zulassen, dass du stolperst und fällst; der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Israel behütet, wird nicht müde und schläft nicht. Der Herr selbst behütet dich!“ Psalm 121

Honigduft im Haus

Nach einer recht vollen Woche mit Laternenfest, Musicalprobe und Planungstreffen für die Weihnachtsfeier unserer Großfamilie, genieße ich die Ruhe an diesem Samstag.

Das Bärchen schläft, der große Spatz ist beim Fußball mit seinem Papa und die Maus und ich träumen schon von der Adventszeit.

Seit gestern zieht hier nämlich nach und nach die Winterdeko ein. Ich bringe Zweige und Lichterketten in jedes Zimmer an und kleine Holztannen stehen schon auf den Fensterbänken.

Nun haben sich auch kleine feine Glocken und Sterne und weitere Figuren aus Bienenwachs hinzu gesellt. Denn nach dem leckeren Frühstück, entdeckte die Maus die Wachsplatten in der Bastelschublade und hatte auf Anhieb auch die Ausstechformen zur Hand. Ihr Plan stand fest.

Mit dem Fön erwärmte sie die Wachsplatte und mit einem Frühstücksbrettchen, das sie gegen die Formen drückte, fiel das Ausstechen leichter. Nun haben wir einige hübsche Anhänger für die vielen Zweige im Haus. Sie verströmen einen wunderbaren süßen Duft und leuchten herrlich in der Sonne.

Ein gesegnetes Wochenende euch,

Lena

Mutig leuchten

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„Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht, rabimmel rabammel rabumm“, höre ich meine Tochter heute Morgen singen, während sie die Tagesdecke ausbreitet und ihre Kuscheltiere aufs Bett legt. Ich stelle die Müslischalen und die Milch auf den kleinen Küchentisch und muss augenblicklich an das wundervolle vom SCM- Bundesverlag organisierte Bloggertreffen am vergangenen Wochenende denken.

Dort ging es um dieses Licht, das wir alle in uns tragen. Veronika erinnerte uns daran, dass die biblischen Worte “Ihr seid das Licht der Welt“ als Feststellung formuliert sind. Unabhängig von der Bloggröße oder Reichweite, transportiert jede Bloggerin von uns das Licht auf ihrer eigenen Art und Weise weiter.

Und genau diese Botschaft hat das Bloggertreffen zu dem gemacht, was es war. Dieses Wochenende war eine erfrischende Ermutigungsdusche für uns alle. Denn es hatte unsere Identität in Jesus im Zentrum und nicht unsere Followerzahlen. Es ging um Gnade und nicht um Gewinn.

Für mich ähnelt das Bloggertreffen ein bisschen diesem Blätterkranz auf dem Foto. Es hat uns Bloggerinnen verbunden und vernetzt. Gleichzeitig ist, wie auf dem Bild erkennbar, eine Offenheit für viele weitere wunderschöne und einzigartige Bloggerinnen da, die ihr Licht hinaustragen. Hier ist Platz für uns alle, der Kranz wird immer größer und wir wollen einander unterstützen, segnen und voneinander lernen.

Ich möchte es meiner Tochter nachmachen. Ich will schon morgens in ihr Lied einsteigen und diese Zeile vor allem in Hinblick auf die Bloggerei hinausrufen: „Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht, rabimmel, rabammel, rabumm.“ Bum. Ich will keine Furcht vor der Inneren Kritik haben, die mich häufig entmutigt, der Blog sei nicht gut genug. Keine Furcht vor den Stimmen, die sagen das Bloggen sei lächerlich. Und vor allem keine Furcht davor mein Licht scheinen und meine Stimme gebrauchen zu lassen.

Wenn ihr mehr Eindrücke vom Wochenende bekommen wollt, schaut doch mal bei Sandra, Veronika, Christina, Sandra, Daniela, Sonja und Rebekka vorbei.

Segensgrüße Lena