Frohe Ostern, ihr Lieben!

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Die bunten Eier auf dem Tisch, der traditionelle Hefezopf zum Frühstück und der „Jesus ist auferstanden Gruß“ im Gottesdienst- ach, ich liebe das Osterfest! Und ich dachte, ich erzähl euch ein bisschen, wie wir heute gefeiert haben.

Wir haben sehr früh gefrühstückt, weil Daniel schon um 8.00 zur Probe mit der Lobpreisgruppe musste. Außerdem hatte er kurzfristig einen Orchester zusammengestellt und sang noch im Chor mit. Da ich aber schon am Vortag den Tisch festlich dekorierte und den Hefezopf im Ofen hatte, konnten wir gemütlich in den besonderen Tag starten.

Den Kindern haben wir wie jedes Jahr kleine Osterkörbchen vorbereitet, die sie in der Wohnung suchen mussten. Jesus hat uns nämlich durch seinen Tod das Leben geschenkt und mit diesem Fokus beschenken wir einander auch an Ostern. Vielleicht kennt ihr die „5 Sprachen der Liebe“ und dann sagt es euch was, wenn ich euch verrate, dass meine Liebessprache unter anderem Geschenke ist. Und die anderen vier eigentlich auch ;) Schenken gehört zu meiner Natur und ich liebe das einfach sehr.

Das Bärchen hat eine Mundharmonika und dieses Büchlein bekommen und sein großer Bruder hat ihm direkt ein paar Seiten vorgelesen.

Die Großen haben jeweils ein Schokohäschen, ein Schnitzmesser und diese Bücher bekommen, worüber sie sich sehr gefreut haben.

Im Gottesdienst gab es dann ein süßes Highlight. Ein Bauer aus dem Dorf hat uns ein Lämmchen für die Kindergeschichte zur Verfügung gestellt und die Kids waren alle total begeistert. Unser Junior ist direkt auf die Bühne gelaufen, was er sowieso auch gerne tut ;) Hat er natürlich nicht von mir! ;)

Nach dem Godi durften die Kinder auf dem Kirchengelände Ü-Eier suchen, was ihnen total viel Spaß gemacht hat.

Nach dem Godi traf sich unserer Großfamilie (meine Eltern und die Familien meiner Brüder) bei uns im Haus und wir feierten den ganzen Tag die Auferstehung bei schönstem Frühlingswetter. Ein weiterer Bruder von mir lebt ja mit seiner Familie in Israel und die vermissen wir auf unseren Familientreffen natürlich sehr.

Wir waren 10 Erwachsene und 12 Kinder und ihr könnt euch vorstellen, wie laut und lustig es hier zugeht. Wie schön, dass wir hauptsächlich im Garten waren und die Kids sich hier austoben konnten. Ich hätte mich ruhig auch sportlich betätigen können aber ich habe mich einfach zu sehr für das köstliche Buffet verantwortlich gefühlt 😊

Für die Tischdeko habe ich am Vortag ein paar Tulpen und etwas Moos in kleine Kästchen gesteckt und ich war sehr zufrieden mit dem simplen Ergebnis. Bis das Bärchen mir eine Tulpe rausriss. Ach ja, der abenteuerliche Alltag mit Kleinkindern. Wer von euch steckt auch in dieser Phase?

Hab ich euch übrigens erzählt, dass wir Anfang dieser Woche die Küchendecke und Fenster gestrichen haben? Ich bin soooo glücklich damit und frage mich, warum wir das nicht schon viel früher gemacht haben. Es ist ein unglaublich großer Unterschied und ich bin jetzt viel lieber in dieser kleinen aber hellen Küche.

So und nun genieße ich den Feierabend und wünsche euch frohe und gesegnete Ostern!

Eure Lena

Gemeinsam glauben

Nachdem wir letztes Jahr Ostern in Israel verbracht haben, ist das diesjährige Auferstehungsfest was ganz Besonderes.

Denn diesmal feiern wir wieder im Kreise der Familie, Freunde und Gemeinde. Wir laden einander ein, singen gemeinsam und fühlen uns besonders verbunden in diesen Tagen.

Denn gemeinsam zu glauben ist so kraftvoll. Ja sicher, es ist möglich alleine zu Hause Podcasts zu hören, Online Predigten runter zu laden und Lobpreislieder zu streamen. Doch auf Dauer würde mir die Gemeinschaft mit den anderen Menschen fehlen, die in Jesus meine Geschwister sind.

Deshalb ermutige ich dich heute: Investiere in diese Beziehungen! Öffne dein Haus für Gäste, trefft euch im Park oder macht Stockbrot im Garten. Es werden diese Begegnungen sein, die dir einen kleinen Vorgeschmack auf den Himmel geben werden. Da, wo wir gemeinsam Jesus, das Lamm Gottes, anbeten werden. Nicht jeder alleine für sich, sondern als Gemeinschaft, als Chor, als Einheit.

Lieber eine Backmischung, als keinen Besuch

Ach, ich fand das so sympathisch, ihr Lieben! Neulich besuchte ich eine ganz liebe Mama, die ich noch nicht so lange kenne. Unsere Mädchen verstehen sich prächtig und so verabredeten wir uns für einen Nachmittag.

Zum Kaffee gab es die köstlichsten Muffins und ich lobte ihre Backkünste. Die Muffins waren innen nämlich richtig schön fluffig und saftig. Natürlich brauchte ich unbedingt das Rezept und da sagte mir meine Freundin ganz selbstverständlich, sie hätte einfach eine Backmischung genutzt! Keine Entschuldigung, sie wäre ja in Eile gewesen oder hätte ausnahmsweise mal eine Packung gekauft. Ganz zufällig, weil sie im Angebot war. Nichts dergleichen. Und ich dachte mir: Wahnsinn, welche Freiheit sie vermittelte. Es hörte sich so entspannt an, so authentisch.

Ich liebe die vielen kreativen Instagramaccounts und Blogs, denen ich folge. Da sind tolle Basteleien und Rezepte dabei und Tausende Ideen zum Selbermachen. Und ich habe große Achtung davor. Aber sie suggerieren mir auch gleichzeitg, dass nur das Selbstgemachte Anerkennung verdient.

Vor einigen Jahren hatte ich zu einer Feier gekaufte Cookies mitgebracht. Mein Sohn war damals drei Wochen alt und es war der erste Ausflug mit ihm. Ich war überhaupt nicht in der Lage für das Event noch extra zu backen. Allein die Wickeltasche für den Tag zu packen, hatte mir damals viel Kraft gekostet. Als ich dann das verpackte Gebäck auf den Tisch legen wollte, wurde mir von einer Stimme unterschwellig davon abgeraten, denn es wäre ja eh reichlich da und naja, es war ja gekauft.

Wir erwarten heutzutage nur das Beste. Von uns selber und von unserem Gegenüber. Wir sind durch Pinterest und Co. gewohnt so viel Hochwertiges zu sehen, dass ein gewisser Anspruch in uns wächst.

Doch wozu führt das? Entstehen dadurch vielleicht Wettbewerbe und öffnen wir dadurch möglicherweise seltener unsere Häuser?

Als sich gestern spontan Besuch angekündigt hatte, war ich so froh, dass die Kinder bei ihrer Führung durch das große Museum in Bielefeld am Wochenende zwei Backmischungen erhalten haben und ich sie direkt verwenden konnte.

Ratzfatz hatte ich leckere Muffins da, der Besuch war glücklich und ich entspannt. Ohne die Erfahrung bei meiner Freundin, hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt, allein schon wegen der Zusatzstoffe. Aber ich durfte bei ihr eine wichtige Lektion lernen:

Lieber eine Backmischung, als keinen Besuch.

Denn ich will auch im Alltag einladen. Dann, wenn die Küche wie ein Schlachtfeld aussieht und der Flur einem Sandkasten gleicht. Und dann wenn der Kühlschrank sich von der minimalistischen Seite zeigt, ich aber was Leckeres auf den Tisch stellen möchte.

Wie gut, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um Liebe. Und die kann unterschiedlich aussehen. Mal in Form einer wunderschönen selbstgemachten Torte und mal in Form von gekauften Cookies oder köstlichen Muffins aus der Backmischung.

Segensgrüße, Lena

Ostergärtchen DIY: mit Kindern über die Auferstehung reden

Unsere Kinder freuen sich schon sehr auf Ostern. Denn letztes Jahr haben wir das Auferstehungsfest noch in Israel gefeiert. Es war was ganz besonderes im Gartengrab in Jerusalem um fünf Uhr früh den Sonnenaufgang zu erleben und mit Hunderten von Menschen zu feiern, dass das Grab Jesu leer ist. Diese Erinnerung bleibt für immer in unseren Herzen.

Ich liebe es unsere Wohnung für die Festtage vorzubereiten. Mit Kränzen und Sträuchern dekoriere ich am liebsten und demnächst wollen wir wieder mithilfe von Lebensmitteln auf natürlicher Weise Eier färben. Aber was wir vor allem seit Jahren zu Ostern gestalten, ist das Ostergärtchen.

Aus Naturmaterialien und Blumen, die das Leben repräsentieren, wird eine kleine besondere Landschaft mit großer Bedeutung. Während wir kreativ sind, hören wir ein passendes Hörbuch, eine CD mit Osterliedern oder reden über das, was Jesus für uns am Kreuz getan hat. Es fallen wunderschöne Worte, wie Hoffnung, Liebe und Vergebung, die sich für die Kinder wie eine innige Umarmung anfühlen.

Aus einem Marmeladenglas und einer kleinen Holzscheibe oder einem Stein entsteht die Höhle und aus den Stöcken ein kleines Kreuz. Aber auch da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und der Garten darf ganz frei gestaltet werden.

Diese Idee ist auch wunderbar für Kinderstunden in der Kirche. Statt Moos kann natürlich auch Weizengrass gesäht werden, so wird das Wachstum sehr spannend für die Kinder und der Garten verändert sich mit jedem Tag.

Auch für Besucher ist dieses DIY ein absoluter Hingucker und es entstehen interessante Gespräche. So wird die Message von Ostern wieder auf einer ganz einfachen Art und Weise in den Mittelpunkt gerückt und kleine Schokohäschen bleiben eine leckere Nebensache.

Hier sind noch ein paar Tipps für den Ostergarten:

– gehe mit den Kindern in den Wald oder auf die Felder und halte die Augen nach Stöckchen und Steinen aus.

– suche nach einem kleinen Tablett, einer Schale oder einer Kiste.

– lege eine Folie auf deine Unterlage aus, falls du Blumen oder Grass gießen musst.

– macht ein österliches Hörbuch an, lese die Ostergeschichte aus der Bibel vor oder redet einfach über Golgatha, während ihr kreativ werdet.

– falls du mehrere Kinder hast, lass jedes Kind was eigenes gestalten. Unseren großen Kindern war das letztes Jahr sehr wichtig.

– lege auch eine Schere und Faden für das Kreuz bereit.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und ich würde mich freuen, wenn ihr erzählt, wie es euch und euren Kids gefallen hat.

Ein wunderschönes Wochenende, eure Lena

Was mir am Wochenende wieder wichtig wurde

Ach, was war das für ein wunderschönes Wochenende! Neulich hatte ich ja von den kleinen Oasen im Alltag geschrieben und in den letzten Tagen hatte ich täglich solcher Auszeiten. Direkt übertreiben, Lena 😅Am Freitagabend war ich mit ganz lieben Mädels in Düsseldorf auf einem Frauenabend mit toller Musik, Predigt und Atmosphäre. Nach hause habe ich vor allem die Herausforderung mitgenommen nicht bequem zu werden. Ich hatte den Eindruck, das war genau das, was ich hören musste. Dabei war es nur ein Nebensatz, ein flüchtiger Gedanke, eine kurze Aussage während einer langen Veranstaltung.In letzter Zeit war ich so mit Haussuche, Arbeit und Familie beschäftigt, dass ich nur noch mich und uns im Fokus hatte. Und auch wenn das natürlich im Alltag alles seinen Platz hat, so geht es aber nicht immer nur um mein Wohl und das meiner Lieblingsmenschen.Wenn man mit Jesus unterwegs ist, geht es um mehr. Ganz praktisch bedeutet es Gottes Liebe weiter zu geben, nicht nur an die Menschen, die man sowieso schon liebt. Diese Perspektive ist bei mir ein wenig in den Hintergrund gerückt und ich spürte an diesem Freitagabend, dass ich dieses Thema in meinem Alltag reflektieren sollte.Als ich dann am Samstag beim Friseur saß und meine Friseurin mir einen Pony schnitt, an den ich mich nicht gewöhnen kann, erzählte ich ihr ein bisschen von meinem Glauben. Ich war nervös, ich war ein wenig ängstlich aber es war ein tolles, angenehmes und ermutigendes Gespräch über die Liebe Gottes, die jedem gilt.Ich hätte auch einfach im Salon in den Zeitschriften blättern können und meinen Latte Macchiato genießen können. Aber ich spürte, da war diesmal Raum für mehr. Für Mut, für Liebe und eine gute Nachricht.Manchmal kann die Liebe ein Wort sein. Manchmal ist sie eine Tat in Form eines köstlichen Gebäcks für die Nachbarin, eines Krankenhausbesuchs bei einer Bekanntin oder eines kostenlosen Deutschunterrichts für die neue Familie im Dorf.Wie auch immer dieses Liebe-Teilen praktisch aussieht, es braucht den Schritt aus der Komfortzone. Und den möchte ich wieder häufiger wagen.Eine wunderschöne Woche euch, Lena