Das Lieblingsgericht meiner Kids

2019-09-12 08.16.05 3.jpg
Als wir die Einschulungsfeier unserer Maus planten, entschieden wir im Vorfeld an diesem feierlichen Tag essen zu gehen. Doch als ich meine Tochter fragte, wie sie sich ihren großen Tag vorstellte, wurde schnell klar, dass auch „Warenikis“ dazu gehören sollten.

2019-09-12 08.16.05 2.jpg

„Warenikis“? Ja genau, diese köstlichen Teigtaschen mit Kartoffelfüllung, die man aus der slawischen Küche kennt. Ich habe sie selber in meiner Kindheit so gerne gegessen und nun schmunzel ich darüber, wie ich den kulinarischen Teil meiner russlanddeutschen Identität meinen Kids weiter gebe.

Auf jeden Fall will ich euch dieses tolle vegetarische Gericht nicht vorenthalten, denn ob ihr Kinder habt oder nicht, diese Mahlzeit wird euch alle glücklich machen. Das versprech ich euch!

Zugegeben, Warenikis sind nicht schnell gemacht. Denn erst müssen die Stampfkartoffeln und der Teig vorbereitet werden, bevor es an die Taschen geht. Allerdings kann man sie super einfrieren und somit Zeit einsparen.

2019-09-12 08.16.04 1.jpg

Und hier kommt nun das Rezept für eine 5 köpfige Familie (daraus ergeben sich etwa 33 Warenikis):

  • Den Teig aus 500 gr. Mehl, 1 Ei, 200 ml warmes Wasser und 1 Tl Salz zu einer runden Kugel kneten und unter einer Schüssel 30 Minuten ruhen lassen.
  • 6 mittelgroße Kartoffeln schälen und im Salzwasser etwa 20 Min kochen
  • Die Kartoffeln stampfen, allerdings ohne Milch. Mit Salz und Pfeffer würzen. Optional angebratene Zwiebeln (mega lecker!) dazu geben.
  • Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und mit einer großen Tasse Kreise ausstechen. Die Profis machen das ein bisschen anders. Aus kleinen Teig-Schlangen schneiden sie mit dem Messer die Kreise direkt zu aber das klappt bei mir nicht so gut.
  • Mit etwa 1 Tl Stampf werden jetzt die Kreise befüllt und zu Warenikis geformt, so dass Halbmonde etnstehen. Die Enden mit den Fingern zudrücken und wenn gewünscht für die Optik mit einer Gabel etwas einstechen. Die Warenikis auf ein bemehltes Blech oder Geschirrtuch legen.
  • Nun können sie eingefroren werden, indem sie für eine Stunde erstmal neben einander im Gefrierfach liegen, damit sie nicht verkleben. Danach können sie alle in ein Gefrierbeutel gelegt werden.
  • Oder sie werden direkt gekocht und das geht so: In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Dann die halbe Portion Wareniki nacheinander in das kochende Wasser legen und etwa 5 Minuten kochen. Wenn sie auf der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar (sicherheitshalber eine zum Test rausnehmen und probieren). Danach noch 2 Minuten ziehen lassen. Wenn die Warenikis gefroren waren, müssen sie paar Minuten länger kochen.
  • Nun die Warenikis mir einer Kelle aus dem Wasser holen und in einen Topf mit einem Löffel Butter legen. Jetzt werden sie vorsichtig aufgeschüttelt und endlich serviert :)
  • Wir essen diese Mahlzeit gerne mit einem frischen Salat. Einfach Gurken, Tomaten und nach Geschmack Zwiebel und Dill klein schneiden und mit einem EL Creme fraiche und Salz und Pfeffer verrühren.

Ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt und ihr überrascht euch und eure Lieben mit diesem köstlichen Gericht, das für unsere Kids jeden Restaurantbesuch in den Schatten stellt. Es gibt auch youtube Videos, die es besser erklären ;)

2019-09-12 08.16.05 1.jpg

Lasst es euch schmecken!

Eure Lena

PS: Die Warenikis gibt es auch in süß, wenn man sie mit Sauerkirschen füllt. Ein Gedicht, sag ich euch!

Ein ganz wichtiger Beziehungstipp

Ich liebe meine ruhige Zeit am Morgen, wenn die Kinder noch in ihren Betten liegen. Vor einiger Zeit hätte ich noch jede extra Minute Schlaf genutzt aber seit der Junior seinen Schlafrythmus gefunden hat, beginne ich gerne alleine den Tag.

Nämlich mit Kaffee, Kuscheldecke und Bibel.

Im Moment lese ich den Kolosserbrief und entdecke so tiefe Weisheiten für meinen Alltag. Heute Morgen fand ich in dem Kapitel 3, Vers 13 einen wertvollen Beziehungstipp, den ich mit euch teilen möchte.

Seid nachsichtig mit den Fehlern der anderen und vergebt denen, die euch gekränkt haben. Vergesst nicht, dass der Herr euch vergeben hat und dass ihr deshalb auch anderen vergeben müsst.

Wenn wir uns als Maßstab nehmen, messen wir das Verhalten anderer an uns selber. Hat jemand Unrecht begannen, werden wir zum Richter. Wir wissen es dann besser, beurteilen und verurteilen instinktiv.

Aber die Bibel erinnert uns an die unangenehme Tatsache, dass wir selber viel Mist bauen und Vergebung brauchen.

Ja, vielleicht hast du nicht deinen Partner angelogen, aber vielleicht hast du Letztens total über ihn hergezogen.

Vielleicht hast du nicht so wie dein Kind extra einem anderen was weg genommen aber du bist innerlich nur am fluchen.

Wir alle haben Dreck am stecken. Wir alle brauchen Jesus. Wir alle brauchen Vergebung.

Mit dieser Erinnerung im Hinterkopf wollen wir nachsichtig mit den Fehlern der anderen sein. Natürlich sprechen wir Unrecht an aber dazu gehört auch, dass wir selber in den Spiegel schauen.

So schmeckt der Herbst

2019-09-09 01.24.32 1.jpg

Eigentlich sollte ich dem Herbst eine Willkommensparty schmeißen, da ich seine Rückkehr so feier. Ich liebe diese gemütliche Strickjackenzeit, dekoriere meine Wohnung mit Kerzen und Zweigen und bringe diese Freude auch in der Küche zum Ausdruck.

Für mich schmeckt der Herbst nach Nüssen und Birnen, nach Kürbissen und Feigen, nach Pilzen und Pflaumen. Und als ich heute Morgen einkaufen war, lächelten mich Feldsalat, Granatapfel und Ziegenkäse an und ich wusste: Es ist höchste Zeit für einen  Herbstsalat.

Zu hause angekommen, konnte mich nichts mehr aufhalten und ich machte uns diesen köstlichen Salat:

Lenas Herbstsalat

  • Feldsalat waschen und abtropfen lassen
  • Feigen waschen und vierteln
  • 1 kleine rote Zwiebel in Ringen schneiden
  • Ziegen-Weichkäse in Scheiben schneiden
  • Granatapfelkerne und Walnüsse auf den Salat verteilen
  • Dressing: 1 El Ahornsirup, 1 El Olivenöl, einen halben Tl Essig mit Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat gießen.

Dazu passt ganz fantastisch einfach Brot. Wer etwas mehr Vorbereitungszeit hat, kann den Ziegenkäse mit Honig bestreichen und im Ofen gratinieren und auch das Brot etwas toasten.

Welche Leckereien genießt ihr denn ganz gerne in der Herbstzeit?