Maria aber bewegte die Worte in ihrem Herzen

Ich liebe die Tatsache, dass Erkenntnis stückwerk ist (1. Kor 13,9). Am Ende des Jahres darf ich feststellen, dass es so viele Themen gab, die ich lernen durfte, die mir neu bewusst wurden, die ich vertiefen durfte und Themen, die mir so unwichtig geworden sind.

Erinnert ihr euch an diesen Ausdruck aus Luk 2,19, den wir sicher einige Male in der Weihnachtszeit gehört haben: „Maria aber bewegte die Worte in ihrem Herzen“. Dieses Bewegen ist für mich in diesem Jahr so wichtig geworden. Denn Gottes Worte will ich nicht irgendwo einfach in meinem Herzen statisch platzieren. Sie sollen mich bewegen, mich formen, mich führen, mich verändern.

Und der Blick in den Rückspiegel zeigt mir, dass dieses Bewegen der Worte, die ich in meiner Stillen Zeit gelesen habe, mich sehr geprägt haben. Sie haben meine Beziehung zu Gott vertieft, mich bereichert, mich in Gespräche verwickelt. Manchmal war es einfach, manchmal schwer. Gerade dann, wenn mein „um- und bedenken“ scheinbar als „falsch denken“ gesehen wurde.

Es war wieder ein großes Abenteuer Gott im Alltag zu entdecken, seine Worte zu bewegen und ihn im Hier und Jetzt zu erleben. Und das ist genau das, was ich mir für das neue Jahrzehnt wünsche.

Ich weiß noch nicht, welche neuen beruflichen Schritte ich gehen werde. Ich weiß noch nicht was mit dem Thema Eigenheim passiert. Und es gibt so viele weitere Dinge, wo ich nur ???? sehe. Aber es gibt ein Bereich in dem ich jetzt schon ein riesen fettes ❗ stelle und das ist das Thema „Gottes Wort“. Ich will die Worte, die ich lese und höre in meinem Herzen bewegen. Sie sollen nachhallen, was entstehen lassen, mich berühren. Ich will sie in meinem Herzen tragen und darüber staunen, was ich über meinen großen Schöpfer in 2020 Neues entdecken darf und dabei zusehen, was es mit mir persönlich macht.

DIY Segenskekse // Tischdeko für Silvester

Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr hattet eine tolle Weihnachtszeit. Wir wurden leider pünktlich zum 1. Weihnachtstag krank und statt Familienfeiern und Festessen gab es Bettruhe, Tee und Jesus. Also hatten wir auch Weihnachten, nur eben stiller.

Jetzt geht es uns allen wieder besser und wir genießen die Tage zwischen den Jahren. Die Kinder spielen mit ihren Geschenken, ich lese in meinen neuen Büchern und langsam bereiten wir uns auch auf Silvester vor.

Diesmal möchte ich gerne für unsere anstehende Feier Segenskekse beisteuern. Entweder als Tischdeko oder Gastgeschenk, da bin ich mir noch nicht sicher. Auch als Spielidee mit Fragen zum letzten Jahr eignen sie sich prima.

Ihr fragt euch was Segenskekse sind? Glückskekse mit Bibelversen 🤗 So habe ich sie kurzerhand ungenannt, wer weiß vielleicht kam auch schon jemand anderes auf diese Idee.

Die Segenskekse werden ganz einfach aus Eiweiß, Butter, Salz, Puderzucker, Mehl und Vanillezucker gemacht. Der Teig ist also ziemlich simple. Nur beim Formen der Kekse braucht es etwas Übung. Daher habe ich immer nur 2 Kreise etwa 4 Minuten gleichzeitig gebacken, da sie beim Abkühlen schnell hart werden und warm in Form gebracht werden müssen. Nachdem ich einige Kreise geformt habe, musste ich feststellen, dass das Ergebnis schöner aussieht, wenn ich die Kreise vor dem Formen umdrehe und quasi mit der glatten Unterseite zu einem Halbkreis zusammen drücke.

Das Rezept für die Segenskekse habe ich von der Sally übernommen. Die sind so so lecker, das meine Tochter eben schon drei Stück aufgegessen hat.

Bevor ihr mit dem Teig loslegt, sucht ihr euch übrigens schöne Bivelverse aus. Diese druckt ihr aus, schneidet sie zurecht und rollt zusammen. Und wenn ihr die fertig gebackenen Kreise aus dem Backofen holt, legt ihr die Verse in die Mitte, formt einen Halbkreis und hängt sie über einen Schüsselrand. Dadurch erhalten sie ihre typische Form.

Hier sind ein paar Verse aus der Bibel, die sehr ermutigend und hoffnungsvoll sind:

  1. „Ich werde Dich ans Ziel bringen und dir Kraft und Stärke geben“ (1. Petrus 5,10)
  2. „Der Herr, dein starker Gott, der Retter ist bei dir“ (Zefanja 3,17)
  3. „Ich kann alles durch den, der mich stark macht, Christus“ (Phil. 4,13)
  4. „Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei“ (Josua 1,9)
  5. „Aber alle, die ihre Hoffnung auf den HERRN setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.“ (Jesaja 40, 31)

So und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Backen und Kreativ-werden!

Eure Lena

Einfach nur staunen

Klebrige Zuckerguss-Händchen, strahlende Kinderaugen, ein weihnachtsfeiner Nachmittag Zuhause. Manchmal fließt es einfach. Und man genießt diese kostbaren Momente und speichert sie tief im Herzen. ♥️

Ich merke, dass ich am häufigsten vom Glück überrascht werde, wenn ich es nicht beanspruche. Wenn ich es nicht plane. Wenn ich es nicht erwarte.

Wisst ihr, Erwartungen zerstören nicht einfach nur die Stimmung, sondern auch Beziehungen.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit sind Erwartungen uns und unseren Lieben gegenüber die absoluten Freuden-Killer. Und ja, es ist toll wenn es in der Familie harmonisch zugeht, wenn das Plätzchen Backen mit den Kindern Spaß macht und wenn der Film Abend wirklich gemütlich wird. Aber erwarten sollten wir es nicht.

Stattdessen dürfen wir uns einfach von den vielen kleinen Segensmomenten überraschen lassen. Sie wahrnehmen, bewundern und dafür danken.

Denn sie sind nicht selbstverständlich. Sie sind nicht das Resultat deines Plans. Sondern einfach ein Geschenk. Mitten im Alltag.

Im Knall, denk an den Stall!

Oh man, die Schoki-Adventskalender der Großen waren dann doch zu spannend für den kleinen Bruder 🙈 Er hat sie irgendwie vom Regal bekommen und aufgerissen und für viele Tränen gesorgt.

Vielleicht hattest du auch einen holprigen Start in die Adventszeit. Ein ernüchternder „Familienfrieden“, ein einsamer Sonntag, vielleicht eine hartnäckige Grippe oder Menschen, die dich enttäuscht haben, dann will ich dich jetzt an 2 Dinge erinnern:

1. Du bist nicht allein. Allen geht es hier so. Nur die Meisten schreiben nicht darüber.

2. Dieser ganze Frust, der Streit, das Leid zeigt uns so deutlich, wie sehr wir Jesus in unserem Alltag brauchen. Egal wie sehr wir uns anstrengen, Konflikte können nicht wegdekoriert werden.

Und hier kommt der entscheidende Punkt: Jesus will uns genau da in diesem Mist begegnen. Erinnerst du dich? Er wählte die Krippe, den Stall, den Dreck, den Rand der Gesellschaft. Eine Location, die alles andere als instagramable war. Genau in diese Bedürftigkeit und Kälte kommt Gott zur Welt. Und verändert einfach alles.

Wenn du also in dieser Adventszeit Momente erlebst, die ganz weit weg von „Oh du Fröhliche“ sind und sich ganz schön dreckig anfühlen, dann denk immer an den Stall. Gerade da wo es stinkt, will Gott dir begegnen und dir zeigen, wie seine Liebe die Dunkelheit erhellt. Plötzlich ist da Wärme, Geborgenheit und Hoffnung , obwohl der Stall immer noch der Stall ist und deine Umstände immer noch die selben sind.

Ja, die zerrissenen Adventskalender haben weh getan. Eine weitere Erfahrung vom Wochenende war doof aber da war auch durch Jesus Vergebung und Frieden und das hat sich sehr, sehr weihnachtlich angefühlt. 🙌