Debby und ihre Familie

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familyLiebe Debby, bitte stell deine Familie kurz vor (Anzahl, evtl. Alter und Beruf der Mitglieder)

Ja, gerne. Wobei wir alle mehrere Jobs haben. ;-

Simon (5): Bauarbeiter und Kapitän

Julian (7): Forscher und Kämpfer

Anna (9): Profisportlerin und Bastelkönigin

Lea (11): Tierpflegerin und Künstlerin

Erin (23): Au Pair – Mädchen und „große Schwester“

Debby (35): Traumfrau, (Pflege-)Supermama, Phytotherapeutin (Heilpflanzenkundige), Ernährungsberaterin i.A. und Bloggerin. https://familypower-blog.de

Markus (38): Traummann, (Pflege-)Superpapa, Inhaber einer besonderen Versicherungsagentur

Königskinder sind wir alle! ;-)

Welche 3 Eigenschaften sind typisch für Euch?

Der Familienalltag im Hause Cramer ist einfallsreich, intensiv, strukturiert und offenherzig.

Ups, das sind vier. Ja, so ist das: Wir machen unser eigenes Ding. Hehe.

Warum ist Jesus Euch so wichtig?

Jesus ist der Grund, warum wir leben (werden). Und er setzt noch eins oben drauf und macht Befreiung und Heilung möglich. Auch jetzt schon.

Jesus schenkt uns Halt und Orientierung, Leitung und Fokus. Es ist unser Freund.

Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

Vor allem in Gesprächen, Gebeten und Liedern über den Tag verteilt. Sei es bei Tisch, beim zu Bett gehen oder im Auto.

Jesus kriegt alles mit. Den gesamten Cocktail aus Gedanken und Emotionen. Den Streit, den Stress und die Sorgen. Aber auch die Freude, die Dankbarkeit und die vielen Wünsche.

Und wie in jeder anderen Beziehung auch, sind manche Themen für eine Zeit lang wichtiger als andere:

  • Gespräche über Identität, Gaben und Stärken, über den Tod, die Scheidung der Eltern einer Freundin,…
  • Gebete für den kranken Opa, die verschwundene Katze und für Pflegekinder,…
  • Und seit Ostern haben wir einen Ohrwurm: „Der Herr ist auferstanden! …“ Mal sehen, ob der sich bis Weihnachten hält.

Wie vermittelt ihr euren Kids Bibelwissen?

Uns geht es gar nicht in erster Linie um trockenes Sachwissen – damit sie bald alle Jesus-Geschichten der Bibel kennen.

Eigentlich mehr um „Beziehungs-Tipps.“

Jede Beziehung wird schlechter, wenn man nicht investiert. Was bedeutet es, in die Beziehung zu Gott zu investieren?

Dabei liegt unser Fokus nicht auf einem „tun müssen“, sondern auf dem Erleben einer besonderen Freundschaft:

Wie kann ich Zeit mit Gott gestalten? Wie können wir gemeinsam Probleme lösen? Wie klappt das, Sorgen abzugeben? Wie kann ich auf die mir geschenkten himmlischen Ressourcen zugreifen? Wie funktioniert ein Geben und Nehmen, ein Sprechen und Zuhören? Und was bedeutet das im Alltag?

Antworten auf diese Fragen finden wir hier:

Wir sind dankbar über die christlichen Schulen, die unsere Kinder besuchen können. Wir sind da in Gummersbach sehr gut aufgestellt. https://www.fcbg.de

Unsere Kinder gehen gerne in den KidsPlanet (Kindergottesdienst) und bringen einen Zettel mit nach Hause, was lief. Der dient uns schon mal als Gesprächs-Anzünder. Wir sind Teil der Kirche für Oberberg, einer lebendigen Freikirche. https://www.kirchefueroberberg.de

Zu Hause stehen Hörspiele, Zeitschriften und Bücher hoch im Kurs.

Drachen

Unsere Kinder lieben Hörspiele. Da es nach dem Mittagessen eine „Pause für alle“ gibt, bietet sich hier eine gute Möglichkeit, biblischen Input anzubieten.

Die Jüngeren hören

  • Flo, das kleine Feuerwehrauto (Gerth Medien)
  • BENNY BLAUFISCH (GerthMedien)
  • Piet SCHOLLE (GerthMedien)
  • Lotta und Luis (Bibellesebund)

Und für die Älteren sind es

– 5 Geschwister

  • Mia (francke)
  • Kuddel UND Muddel (francke)
  • Julia aus Haferkleen (Christliche Verlagsgesellschaft mbH)
  • Drachen haben Mundgeruch und Drachen mögen keine Kekse (GerthMedien)
  • Caro und Max (Bibellesebund)

Alle lesen begeistert die Zeitschrift Kläx und seit Oktober 2018 ja auch Fips (SCM Bundes-Verlag). https://bundes-verlag.net

Wir lassen uns immer wieder für eine Zeit lang durch Familien-Andachtsbücher begleiten: „Tierisch gute Zeiten mit Gott.“ Oder als Empfehlung für den Urlaub oder sonstige Familienzeiten: „Wenn Familien Beten: Gemeinsam Zeit verbringen – Gott begegnen“ (Anke Kallauch).

Um die Inhalte der Bibel zu entdecken, nutzen wir auch gerne diese Bücher:

  • Mein großes Bibel-Wimmelbuch (COPPENRATH)
  • Die Bibel-Detektive (HERDER)
  • Das große Buch der BIBEL FRAGEN (FRANCKE)
  • Und das sind auch vier wunderbare Büchlein, um zu verstehen, worauf es ankommt: Die Beziehung.

DEb Hörbücher

Unsere Kinder kommen jetzt ins Freizeit-Alter. Sie besuchen in den Sommerferien ein WDL-Sommercamp und in den Herbstferien eine  Kinderbibelwoche. Bei Spring https://meinspring.de sind wir dann alle gemeinsam. Das sind so die Highlights.

Wie machst du das mit der Stillen Zeit? Auf welcher Art tankst du auf?

Ich starte meinen Tag am liebsten mit einer kurzen Sporteinheit auf dem Bellicon-Trampolin und dann einem Date mit Gott. Bevor alle anderen wach sind. Das ist dann wirklich eine „stille“ Zeit.

Abgesehen davon, dass mir die Bewegung gut tut, kommt auch einfach mein Kreislauf in Schwung und ich werde wach.

Natürlich klappt das nicht immer. Aber dadurch, dass ich es bewusst einplane, zumindest öfter als nie.

Doch meistens habe ich mit Gott eher viele laute Zeiten als eine stille Zeit. Viele kleine Begegnungen in all dem Trubel.

Wie tanke ich auf?

Beim Schlafen und beim Duschen! Welche Mama kennt das nicht?

Außerdem tanke ich auf, wenn ich die Kräuter in unserem Garten rieche (oder verarbeite). Wenn ich Zeit habe, in Ruhe zu backen. Ein Spaziergang im Sonnenschein. Bei einem Telefonat mit einer Freundin oder einer Tasse Tee vorm Kamin.

Und als Paar? Hast du Tipps, wie man als Paar gemeinsam Gott im Alltag erleben kann?

Deb und Mann

Ohne Plan kein Date. Das ist unsere Erfahrung. (Unseren Artikel zu diesem Thema findest du in der Family 06/2017. Oder über meinen Blog, in der sidebar.)

Darum haben wir einige Termine, die uns helfen, Gott gemeinsam im Alltag zu erleben, fest im Kalender stehen:

Unseren Gebetsspaziergang, den Eheabend und das Treffen der Hauskirche.

Außerdem lenkt ein gemeinsamer Start in den Tag sowie ein gemeinsamer Tagesabschluss unseren Blick auf die Beziehungen untereinander und zu Gott.

Bei all dem ist es immer wieder herausfordernd und unbedingt empfehlenswert, das Handy beiseite zu legen. Ungeteilte Aufmerksamkeit ist der Schlüssel, um sein Gegenüber (Gott, Ehepartner, Kinder) intensiv zu erleben.

Aber ganz ehrlich – ich finde das sehr herausfordernd!

Was ist das Schönste und was ist das Stressigste im Familienleben?

Planänderungen sind oft ganz schön stressig. Ich liebe den Job als Managerin der Termine. Und ich mag auch irgendwie die Herausforderungen, wenn sich Pläne ändern: Fahrgemeinschaft fällt aus, einer kommt früher nach Hause, für den anderen muss noch dringend etwas besorgt werden,…

Auf der anderen Seite können sich solche Situationen zum anstrengenden Spagat entwickeln. Nochmal mehr, wenn wie bei uns ein Großfamilienbetrieb dran hängt.

Ich erlebe es als Stress, wenn das Ganze dann auf Kosten von meiner „Arbeitszeit“ geht. Das geht gar nicht!

Das Schönste im Familienleben sind die gemeinsamen Mahlzeiten, die haben bei uns einen ganz hohen Stellenwert. Markus ist in der Regel bei den drei Hauptmahlzeiten zu Hause und es wird viel angesprochen, berichtet und geteilt.

Und Strandtage, Waldausflüge und Samstage im Wohnzimmer sind auch immer wieder sehr schöne Zeiten.

Ganz besonders schön finde ich die Momente, in denen unsere Kinder als Geschwister zusammenhalten. Wenn sie sich verbünden gegen den Rest der Welt. Das ist stark!

Deb 1

Wie löst ihr Streit in eurer Familie und was sind deine Praxistipps für ein friedliches Miteinander.

Eltern-Tipps:

  1. Nicht einmischen: Solange „keiner stirbt“, versuchen wir, uns nicht einzumischen. Kinder finden Lösungen und Wege, wenn wir sie lassen. Sie können ihre Themen unter sich ausmachen. Sie melden sich, wenn sie Hilfe brauchen oder wollen. Und dann kann man immer noch sagen: „Möchtest du, dass ich dir sage, was ich machen würde?“
  2. Nicht bewahren: Solange „keiner stirbt“, ist es okay, wenn Kinder ihre Erfahrungen machen. Wir versuchen die natürlichen Konsequenzen zuzulassen oder uns zumindest logische Konsequenzen zu überlegen: „Okay. Du kannst das Zähneputzen sein lassen. Aber ich kann dir dann leider nichts mehr mit Zucker geben.“

Fragen für alle Familienmitglieder:

  1. Macht es den anderen Spaß mit mir?

Rücksicht will gelernt sein und ist einfacher, wenn man die Bedürfnisse der anderen versteht.

Darum möchten wir, dass unsere Kinder lernen zu äußern, was sie brauchen.

Nicht: „Du bist zu laut! Du störst mich.“ – Sondern: „Ich brauche mal Ruhe. Wie kriegen wir das hin?“

Nicht: „Du hast mein schönes Bild zerrissen! Du bist doof!“ – Sondern: „Das Bild ist für mich wichtig und wertvoll. Ich will, dass du meine Sachen achtest. Meinst du, das geht?“

Gewaltfreie Kommunikation ist nicht einfach. Aber sie trägt entscheidend zu einem friedlichen Miteinander bei. Wir möchten diesen Umgang untereinander erlernen und es gibt keinen besseren Ort dafür als die Familie. Aber einfach ist das nicht.

Dieses Buch ist klasse, um das Thema anzugehen: „Ich will anders, als du willst, Mama. Kinder dürfen ihren Willen haben – Eltern auch.“ von Britta Hahn.

  1. Ist das wahr?

Diese Frage ist unglaublich hilfreich! Denn jedem Gefühl geht ein Gedanke voraus. Und der stimmt oft nicht.

Wenn meine Tochter völlig aufgelöst zu mir kommt, sie dürfe nicht mitspielen bei den anderen, steckt vielleicht noch ein Gedanke mehr hinter ihren Gefühlen.

„Keiner mag mich.“ – ist ein typische Gedanke, hinter dem Gefühl der Ablehnung. Wobei es ja gar nicht wahr ist, dass sie keiner mag. Darum fragen wir uns öfter mal: Ist das wirklich wahr? Kannst du dir da sicher sein? Und wenn es nicht so wäre?

3. Brauche ich eine Auszeit?

Jeder tickt hier mal aus. Wenn man sich nicht mehr freundlich und fair verhalten kann, muss man sich vielleicht einfach mal beruhigen gehen. Raus aus der Situation, durchatmen und die Sache später klären.

Inzwischen verordnen sich unsere Kinder diese Zeit schon oft von alleine. Manchmal müssen wir sie aber auch darin begleiten.

Welchen Tipp würdest du einer jungen Mama geben?

Auch Mamas sind nur Menschen.

Lerne, dich bei deinen Kindern zu entschuldigen. Sei gnädig zu dir selber. Und gönn dir was.

Hör’ dir „Gönn Dir.“ von Johannes Hartl an. Podcast vom 17. September 2018. Mit 10 Ideen, wie du lernen kannst, gut für dich zu sorgen.

Zeit für mich

Und wenn du dir Gedanken um die Ernährung deiner Family machen möchtest, komm’ mich „online“ besuchen. ;-) https://www.familypower-blog.de


Liebe Debby, ich danke dir für das interessante Interview. Du hast uns einen tollen Einblick in euer Familienleben gegeben und deine vielen Anregungen und Tipps inkl. Bezugsquellen sind sehr inspirierend und hilfreich! Du sprühst nur so von Lebensfreude :)  Ich wünsche dir und deiner Familie Gottes reichen Segen!

Michaela mit Maximilian und Janosch

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(Bildquelle aller vier Fotos: Novelba.de)

Stellt euch bitte mal kurz vor?

Hallo, wir sind Familie G. aus Chemnitz/ Sachsen. Wir: das sind mein Mann, Maximilian, 27 J. (Krankenpfleger), ich, Michaela, 24 J. (Kinderkrankenschwester) und unser Sohn, Janosch, 4 Monate.

Eigenschaften, die für euch typisch sind…

wir lieben die Musik und sind selber gern musikalisch, genießen aber auch einfach guten Rhythmen und Melodien zu lauschen

wir lieben das Schreiben: Postkarten, Briefe. Ganz analog-um anderen eine Freude zu machen

Apropos analog: als drittes mögen wir es, analoge Fotos zu machen (mehr mein Mann Maximilian) und dann schöne Alben zu gestalten (mehr mein Ding) aber auch digital halte ich gern Momente fest

Warum ist euch Jesus wichtig?

Jesus war schon zu Beginn unserer Freundschaft Fokus und Fundament. Wir wussten beide, dass wir uns einen Partner wünschen, dessen Anliegen es ist, Menschen von Jesus zu erzählen. Wichtig ist uns Gott als Zentrum unsere Ehe, unserer Familie. Er gibt uns Hoffnung, Halt und Wegweisung.

Janosch-7522Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

An freien Tagen, frühstücken wir in aller Ruhe & lesen dann gemeinsam ein Andachtsbuch „Stille Zeit zu zweit“ das sorgt oft für tiefen Gesprächsstoff. Abends, wenn Janosch schläft gelingt es uns nicht immer, aber versuchen wir im Gebet Gott den Tag-mit allem, was darin war -„zurück zu geben“ ihm zu danken, aber auch um Vergebung zu bitten.

Tipps von Max:

Andachtsbuch lesen & sich austauschen, sich gegenseitig Challenges aufstellen (also als Paar) die einem zum „Handeln“ herausfordern.

Eine regelmäßige Gebetszeit einführen zB vor dem Schlafen gehen, aber nicht im Bett-da man dort sonst müde wird ^^ Hier lohnt es sich auch ein GEBETSBUCH zu führen.

Im Alltag wenn auch „nur“ In Gedanken, für den anderen und unsere Familie beten.

Wie vermittelt ihr eurem Kind Bibelwissen? (oh sorry, die Frage war etwas ungünstig :) )

Bisher hat Janosch noch kein Bibelwissen ^^ Aber auch ihn versuchen wir (klappt nicht immer!) abends zu segnen und ganz besonders für sein Leben zu beten

Janosch-7751Wie machst du das mit der Stillen Zeit?

Mein Mann Maximilian ist mir da ein riesen Vorbild: er ist der diszipliniertere Part unserer Ehe. Er liest Bibel sogar vor dem Frühdienst (ab 04:00 morgens) und ist ein treuer Fürbitter. In seinem Kleiderschrank hat er Zettel mit Gebetsanliegen, und zieht sich darin oft zurück. Lustige Vorstellung, aber so ist es.

Bei mir ist es so, dass ich mit Gott sehr oft unkompliziert im Dialog bin. Und oft Stoßgebete und Gespräche mit ihm am Tag habe. Manche Sofapausen lassen es zu, auch Bibel zu lesen (oder andere Lektüre). Das möchte ich auf jeden Fall noch verfestigen. Unsere beide Stille Zeit erleben wir auch gut im Lobpreis

Wie kann man als Paar gemeinsam Gott im Alltag erleben?

 Puhhh ich glaube, der größte Schatz liegt in der ungeteilten Aufmerksamkeit. Das heißt: Ein Tag als Familie in der Natur ohne Handy. Dort begegnen und erleben wir Gott ganz besonders. Und auch in & durch  unserem Sohn Janosch. Er spiegelt ein riesen Wunder Gottes wider. Das stärkt uns als Paar

Und die Zeit mit anderen Christen / Gemeinschaft lässt zu, dass man Gott im Alltag erleben kann und man gemeinsam auf dem Weg zu Ihm bleibt- Und auch immer wieder an sich arbeitet. Gemeinde ist uns sehr wichtig.

Das Schönste im Familien leben ist…

Das Reisen, unterwegs sein, neue Orte erkunden

Die gemeinsamen Mahlzeiten, Gespräche

Janosch bei seinen Entwicklungen zuschauen und seine fröhliche Art geniessen und als Mama die Zeit mit ihm beim zB. Stillen

Sich bewusst werden, dass unser Kind ein Geschenk ist und nicht selbstverständlich ist.

 Das Stressigste im Familienleben ist:

Wenn Janosch nicht zur Ruhe kommt, ich aber alles als Mama gegeben habe. Dadurch fehlt mir manchmal die Energie für noch andere, liegengebliebene Sachen, Das wird mir dann oft zu viel & stresst mich innerlich, obwohl in dem Moment nichts Dramatisches ist, werde ich dann oft mal gereizt. Dann versuche ich mir schnell wieder bewusst zu werden, was ALLES gut läuft und atme einmal tief durch

Wie löst ihr Streit?

Auch bei uns ist Streit ein Thema. Unsere Streitkultur ist so, dass man -jeder auf seine Art und Weise- schonmal laut und Emotionen äußert, Ärger kundtut und sich aus den Weg geht. Da wir beide SEHR Harmonie bedürftig sind, ist es nach einem Streit oft so, dass wir in Ruhe darüber reden und reflektieren. Man kann einen Streit nicht planen bzw. sich schlecht vornehmen, wie man sich dann und dann verhält. Oft reagiert mit aus dem Affekt.

Er kommt ja einfach so- aber verbale Verletzungen sind für uns ein No-Go und wir nehmen es uns als Vorsatz, uns da zu disziplinieren.

 

Janosch-7612Welchen Tipp hast du für eine junge Mama?

Ihr macht ALLES richtig. Versucht, so oft es geht, auf euch und euer Gefühl -was Entscheidungen angeht-  zu hören. Lasst nur die vertrautesten Personen (natürlich auch den Ehemann!) Einblick geben und gebt nur diesen Menschen das Privileg, euch in Entscheidungen Rat zu geben. Viele Menschen & Meinungen können einfach für Unsicherheit und Selbstzweifel sorgen- und das kostet unnötig Kraft. Genießt eure Zeit als Familie und Paar – ohne Handy usw. Denn diese Zeit (Babyzeit, Kindheit) ist auf das ganze Leben betrachtet soooo kurz. Gott segne euch.

Liebe Michaela, ich danke dir und deinem Mann für das tolle und authentische Interview. Vielen Dank, dass ihr damit vielen Lesern zum Segen seid und uns ehrliche, schöne und inspirierende Einblicke in euer kleines Familienleben gegeben habt. Das Buch „Stille Zeit zu Zweit“ haben Daniel und ich auch sehr gerne gelesen.

Die Michaela findet ihr übrigens auf Instagram unter @ela_art

Leslie und ihre Familie

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Liebe Leslie, bitte stell deine Familie kurz vor!

Wir sind ein 3 Mäderl Haus – Zoey (6), Alya (4) und Tessa (17 Monate). Mein Mann ist Elektrotechniker und früher war ich Lehrerin, jetzt darf ich “nur” Mama sein!

Welche 3 Eigenschaften sind typisch für Euch?

Sozial, gastfreundlich, und liebevoll

Warum ist Jesus Euch so wichtig?

Jesus ist uns so wichtig, weil Er uns so sehr liebt, uns geschaffen hat und uns ewiges Leben, und damit alles geschenkt hat. Er gibt unserem Leben Ziel und Sinn. Er gibt Hoffnung und Freude.

Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

Wir beten vor dem Essen, und manchmal auch in besonderen Situationen. Wir lesen am Abend gemeinsam in der (Kinder)bibel und reden darüber. Wir versuchen in praktischen Situationen auf Gott zu verweisen, besonders wenn wir unsere Kinder erziehen. Wir besprechen, das alle ungehorsam sind und alle Jesus brauchen.

Wie vermittelt ihr euren Kids Bibelwissen?

Oft haben sie am Abend nach dem Bibellesen Fragen, die wir besprechen. Unsere Gemeinde hat auch Kinderprogramme für die Kinder und wir versuchen danach darüber zu reden. Wir haben auch gesungene Bibelverse auf CD und verschiedene Hefte, die genau dafür geschrieben sind, um Kindern biblische Wahrheiten durch Alltagssituationen anschaulich zu machen.

Wie machst du das mit der Stillen Zeit? Auf welcher Art tankst du auf?

Stille Zeit ist ehrlich gesagt etwas schwierig für mich regulär zu machen. Manchmal passiert es vor dem Aufstehen von den Kindern und manchmal beim Mittagssschlaf/ruhe. Leider gibt es auch sehr viele Tage wo ich gar nicht wirklich zur Ruhe komme. Aber wenn ich es mache, verwende ich gerne eine Art Tagebuch. Es kommt aus Amerika, heißt Give me Jesus Journal. Es ist eine toller Weg tiefgehend in einen Text einzutauchen und alles dabei aufzuschreiben.

Ich tanke auf in der Gemeinde, beim Podcast hören und durch Gespräche mit Mamas, insbesondere wenn wir uns mal ohne Kinder treffen.

Was ist das Schönste und was ist das Stressigste im Familienleben?

Es gibt soo viel schönes. Ich liebe es zuschauen wie meine Kinder einander lieben und lernen selbstlos zu werden. Ich liebe es zuschauen wenn die Kinder vertieft miteinander spielen und so lieb miteinander umgehen.

Das Stressigste im Familienleben ist alle 3 Kinder fertig zu machen, bzw alles bereitzumachen für eine längere Zeit weg, an alles denken, alles einpacken, etc.

Wie löst ihr Streit in eurer Familie und was sind deine Praxistipps für ein friedliches Miteinander?

Zuerst einmal den eigenen Standpunkt hinterfragen. Wahrscheinlich 90% der Unstimmigkeiten basieren darauf, dass jeder durch unangebrachten Egoismus seinen Standpunkt durchsetzen will. Bei genauerer Betrachtung bemerken wir meistens, dass der eigene Standpunkt nicht der einzig richtige, und auch nicht so wichtig ist. Dann kann auch leichter wieder vergeben werden.

Welchen Tipp würdest du einer jungen Mama geben?

Genieße jede Minute! Alle sagen es, aber es stimmt wirklich, es geht so schnell und dann sind sie groß. Ich würde auch sagen, höre auf dein Gefühl und nicht was diese Freundin meint, dieser Blogbericht oder dieses Buch, etc. Du kennst dein Baby am besten, höre auf dein Bauchgefühl. Es wird immer so viele Meinungen über alles bezüglich Baby/Kinder geben, du musst deinen Weg, am Besten mit Gebet, finden.

Vielen Dank dir, Leslie, für das Interview! Auch für die praktischen Tipps- etwa die gesungenen Verse auf CD oder das Hinterfragen des eigenen Standpunkts- empfand ich als sehr hilfreich.

Ihr findet Leslie hier auf Instagram.

Annika und Tobias

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Ich bin Annika, 25 und wohne momentan in Neuseeland. Mein Mann Tobias und ich haben jung geheiratet. Ich war 19 und er 20. Nun sind wir seit fast sechs Jahren verheiratet und erwarten im Dezember ein Baby. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, davon lassen wir uns überraschen.

Drei typische Eigenschaften von uns sind, dass wir leicht zu begeistern sind, offen für Abenteuer und spontan sind, aber dann doch auch ewig planen können und dass wir Gottes Konzept von Familie lieben.

Ich habe Frühpädagogik studiert und in einer Krippe gearbeitet, Tobi hat BWL mit dem Schwerpunkt Logistik studiert und in einem Logistikunternehmen in der Schweiz gearbeitet. Ende letzten Jahres haben wir unsere Wohnung aufgelöst und die Jobs gekündigt und sind an meinem 25. Geburtstag im Dezember nach Neuseeland geflogen.
Neben dem Erkunden dieses wunderschönen Landes in unserem Campervan „Old Man’s Van“ sind wir nun als Mitarbeiter an einer Jüngerschaftsschule von Jugend mit einer Mission hier (JMEM oder englisch YWAM). Von Januar bis Mai haben wir selbst an einer dieser Schulen teilgenommen und sie hat unser Leben und unsere Beziehung zu Gott sehr geprägt.

Unsere Beziehung mit Gott ist nichts, was wir am Sonntag leben. Es ist keine Religion, von der wir uns Rettung erhoffen oder sie verdienen könnten. Jesus ist uns in unserem Leben wichtig, weil er Jesus ist. Ihm gebührt alle Ehre und die wollen wir ihm mit allem was wir sind und haben ausdrücken. Und wir erleben, wie er uns führt und beschenkt und unser guter Hirte ist, ein wundervoller Gott, der so viel höhere Gedanken hat als wir erahnen können. Unser Lobpreis, also unser Leben mit Jesus zu leben, ist für uns eine natürliche Antwort auf das, was Gott ist und wie er uns gemacht hat.

In unserem Alltag an der Jüngerschaftsschule ist Jesus natürlich ständig ein Thema. Trotzdem kann es sehr religiös oder oberflächlich werden, wenn wir nicht auf unser Herz aufpassen.
Es ist uns wichtig, mit Jesus in den Tag zu starten. Als wir im Van gereist sind, haben wir morgens gemeinsam einen Psalm gelesen. Im Alltag klappt das nicht so gut und wir wollen jetzt diese Zeit hier auch nutzen, bevor wir wieder nach Deutschland zurückkehren. Im Oktober fliegen wir in der 31. Schwangerschaftswoche wieder heim. Dann wird sich vieles ändern, das hören wir zumindest oft ;)  Besonders wenn unser Baby da ist, wollen wir, dass es Nachfolge Jesu ganz natürlich kennenlernt z.B. durch Gebete, die authentisches Gespräch mit Gott sind und in jeder Lebenslage und Körperhaltung stattfinden können J Gebet ist für uns der Hauptpunkt, wie wir unseren (Familien)Alltag gestalten. Alles ist Kommunikation. Gott sprach, und es wurde Licht. Wir haben „Ja“ gesagt und gestalten seitdem Ehe. Wenn wir nicht miteinander sprechen, wird es schwierig eine gesunde Ehe zu führen. Genauso brauchen wir auch das Gespräch mit Gott, um eine gesunde Beziehung mit ihm zu führen.

Besonders leicht können wir in der Natur bei einem Spaziergang oder einer Wanderung auftanken und in Gottes Nähe und Schönheit eintauchen. Irgendwie können wir uns intensiver und trotzdem leichter unterhalten, wenn wir dabei laufen. Vielleicht, weil wir weniger Ablenkung haben. Oder weil wir uns dem Schöpfer in der Schöpfung näher fühlen. Aber auch beim Autofahren legen wir manchmal eine gemeinsame Gebetszeit ein (Fahrer, bitte nicht die Augen zumachen!) oder hören zusammen eine Predigt.
Als Paar ist es uns wichtig, Gott im Alltag zu feiern. Nichts als selbstverständlich anzusehen und ihm dankbar zu sein und die Ehre zu geben. In besonderer Form haben wir das gemacht, als wir unseren 5. Hochzeitstag mit einem kleinen Dankgottesdienst gefeiert haben. Aber es muss nicht immer ein großes Fest sein. Die kleinen Durchbrüche und Geschenke feiern geht ganz leicht, in dem man davon erzählt und sie nicht für sich behält. Den Segen den wir empfangen, wollen wir teilen. Wenn wir eine Ermutigung bekommen, wollen wir auch andere ermutigen. Wenn es in unserer Ehe gut läuft, beten wir für unsere Freunde und Geschwister in ihren Beziehungen und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Wenn wir Geld verdienen (bzw. gespendet bekommen) geben wir davon ab, zum Beispiel an unsere Patenkinder bei Compassion oder an Menschen, die Gott uns aufs Herz legt.

Auch, dass wir Gottes Herz für Gerechtigkeit im Alltag als Paar leben, ist für uns etwas, das uns näher zueinander und näher zu Gott bringt. Ich habe bereits unsere Compassion Patenkinder erwähnt, außerdem sind wir ehrenamtlich für das internationale Kinderhilfswerk Compassion tätig und waren z.B. in Uganda und Indonesien beim Muskathlon, einem Spendenlauf von „Der 4te Musketier“ für Compassion dabei.

Es sind aber auch die kleinen Dinge im Alltag, bei denen wir uns bewusst für Nachhaltigkeit entscheiden oder für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollen.

Wir sind sehr gespannt, wie wir uns dann in unseren neuen Alltag mit Baby einfinden werden. Aber wir fühlen uns in dem allen so geführt von Gott und freuen uns auf unser Baby, sodass ich mir keine Sorgen mache.
Mein Blog und mein Instagram Account heißen übrigens „Hier wächst Liebe“. Ich bin überzeugt, dass unser Gott es liebt, zu multiplizieren, auch wenn wir nur ein klitzekleines Bisschen geben können. Wir geben die Liebe, die wir haben und Gott lässt sie wachsen,

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Vielen lieben Dank, Anni, für den ausführlichen und inspirierenden Einblick in euen Familienalltag. Es hat große Freude gemacht deine Begeisterung zwischen den Zeilen zu spüren und sich mitreißen zu lassen. Alles Liebe für euch und euer Baby!

Nici und ihre Familie

Ihr Lieben,

wie gefallen euch bisher die Familienportraits? Ich finde sie total interessant und bisher so ehrlich und offen, was meint ihr?

Heute erzählt die liebe Nici, die mit Milch und Honig einen wunderbaren Blog schreibt, von ihrem Familienleben mit Jesus und wenn ihr noch mehr über sie erfahren möchtet, findet ihr sie außerdem auf Instagram.

Bitte stell deine Familie kurz vor

Zu unserer Familie gehören Lina (12), Sophia (bald 15), Thilo und ich, Nici (beide Anfang vierzig). Thilo ist Bauingenieur. Ich bin Sozial- und Montessori-Pädagogin und unterrichte an einer Berufsfachschule für Kinderpflege.

Welche 3 Eigenschaften sind typisch für Euch?

Wir sind fröhlich, engagiert und laut Lina liebenswert. 😊

Warum ist Jesus Euch so wichtig?

Lina sagt, man sei, wenn man an Gott glaubt, ja eigentlich nie allein, und das fände sie ziemlich cool. Mein Mann sieht in unserem Glauben die gemeinsame geistliche Basis der Familie. Sophia meint, sie sei eben so aufgewachsen. Gott ist für sie Realität, steht momentan aber nicht gerade an erster Stelle. Ich denke, das darf so sein. Die Saat ist gesät und im Moment ist mein Vertrauen gefragt, dass sie aufgeht.  Für mich ist Gott Ansprechpartner im Alltag. Der, an den ich mich mit meinen Ängsten und Sorgen wende, aber auch der, dem ich für alle Segnungen danke, die mir im Leben widerfahren.

Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

Das hat sich im Laufe der Zeit ganz schön gewandelt. Mit kleineren Kindern war das ganz einfach. Es gab Rituale, wie das Gute-Nacht-Programm mit Geschichte, Lied und Gebet. Sehr lange haben sich die Mädchen abends von Thilo segnen lassen. Heute wollen sie das nur noch manchmal. Früher habe ich aus der Kinderbibel vorgelesen, wir waren im Familiengottesdienst.

Heute ist die Zeit der festen Rituale vorbei. Unser Glaube ist nicht mehr tägliches Thema bei uns. Ich würde aber nicht sagen, dass er kein Bestandteil unseres Alltags ist. Manchmal greifen wir Inhalte aus der Kindergruppe auf und diskutieren darüber. Ein anderes Mal ergibt sich ein Gespräch darüber, wie Klassenkameraden zum Christsein stehen, wie man sich selbst nach außen gibt, welche Fragen und Zweifel es hinsichtlich des Glaubens gibt, wie man zu unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen steht. Das können richtig tiefgehende Gespräche werden. Und manchmal beten wir auch miteinander, wenn uns etwas bewegt.

Wie vermittelt ihr euren Kids Bibelwissen?

Vor dem Kindergarten habe ich mit beiden Kindern die Krabbelgruppe der Kirchengemeinde besucht. Als diese Zeit endete, gründeten zwei Freundinnen und ich die „Kinderstunde“, damit es für unsere Kinder und ein paar andere weiterging. Als ich wieder arbeiten ging, bin ich ausgestiegen. Eine Freundin blieb und es ist gigantisch, was aus dieser kleinen Gruppe geworden ist. Inzwischen gibt es drei Altersstufen. Ich glaube, alle zusammen sind an die hundert Kinder. „Kids für Jesus“ (bis zum Konfirmandenalter) ist ein Segen. Natürlich haben wir früher zu Hause in der Kinderbibel gelesen und kommen auch heute immer mal wieder ins Gespräch über Bibelstellen, aber das meiste Wissen haben Sophia und Lina mit Sicherheit bei „Kids für Jesus“ mitbekommen.

Wie machst du das mit der Stillen Zeit? Auf welcher Art tankst du auf?

Ganz unterschiedlich. Bible Art Journaling (kreatives Gestalten eines Bibeltextes) kann ein Zugang sein. Ich habe auch schon an Alltagsexerzitien teilgenommen und mir jeden Tag Zeit dazu genommen, mit Kerze, Tee, Bibel und Begleitheft. An manchen Tagen lese ich einfach nur die Losungen auf meiner App. Wenn ich in die Arbeit fahre (über eine halbe Stunde) genieße ich es, im Gespräch mit Gott den Tag durchzugehen und ihm meine Bitten und meinen Dank zu bringen. Auftanken kann ich auch wunderbar im Wald oder – im Urlaub – auf einem Strandspaziergang.

Und als Paar? Hast du Tipps, wie man als Paar gemeinsam Gott im Alltag erleben kann?

Wir gehen gerne nach dem Gottesdienst im Wald spazieren und tauschen uns über die Predigt aus. Außerdem lesen wir ab und zu gute christliche Bücher, über die wir dann ins Gespräch kommen. Manchmal sind das einfach nur gute Unterhaltungen, manchmal haben uns die Denkanstöße aber auch schon so richtig persönlich weitergebracht.

Was ist das Schönste und was ist das Stressigste im Familienleben?

Bezogen auf die Geschwister sagen unsere Kinder, es sei schön, nie Langeweile zu haben. Mein Mann schätzt besonders entspannte, gemeinsame Familienabende. Ich genieße es sehr, wenn sich gute, intensive Gespräch ergeben. Das kann mit jeweils einem Kind, beiden, meinem Mann oder auch der ganzen Familie sein. Außerdem liebe ich unsere Urlaube zu viert. Wir mögen alle dieselbe Kombination aus Kultur und Natur, Stadt und Land.

Am Stressigsten empfinden wir wohl Konflikte, Kritik und Beleidigtsein. Vor zwölf Jahren hätte ich diese Frage noch ganz anders beantwortet. Herausforderungen und schöne Zeiten hängen eben auch stark vom Alter der Kinder ab. (siehe letzter Punkt)

Wie löst ihr Streit in eurer Familie und was sind deine Praxistipps für ein friedliches Miteinander?

Manchmal muss man sich etwas Zeit geben. Anfangs bin ich meiner pubertierenden Tochter hinterhergelaufen, wenn sie türeschlagend in ihr Zimmer verschwunden ist. Ich habe gelernt, dass wir Konflikte nach einer kleinen Verschnaufpause viel besser klären können. Das gilt eigentlich für alle Familienmitglieder.

Ich erinnere mich an einen Streit mit meinem Mann, bei dem ich wütend aus dem Haus gelaufen bin. Es war abends und als ich nach Hause kam, stand eine brennende Kerze vor der Tür. Ein Symbol dafür, dass ich willkommen bin und wir reden können. Das hat mir die Gesprächs- und Kompromissbereitschaft sehr erleichtert.

Welchen Tipp würdest du einer jungen Mama geben?

Jedes Alter der Kinder birgt seinen eigenen Zauber, hält aber auch Herausforderungen bereit. Genießt die schönen Zeiten miteinander und seid gewiss, dass die Schwierigkeiten, die ihr im Moment habt, vorübergehen.

Ganz wichtig finde ich, dass man trotz der Elternrolle ein Paar bleibt. Traut Großeltern und Paten etwas zu und gebt eure Kinder mal ab, investiert in einen Babysitter … schafft euch Räume zu zweit.

Vielen Dank, liebe Nici, für das spannende Interview. Ich finde es großartig, dass du deine Familie mit einbezogen hast und auch befragt hast. Dadurch ermöglichst du uns einen wunderbaren Einblick, was der Alltag mit Jesus auch für die einzelnen Familienmitglieder heißt!