Begeistert freut er sich an dir!

Heute Morgen war der Große so aufgeregt, als er zur Schule ging. Denn heute gibt es bei uns die Halbjahreszeugnisse. Ich sagte ihm: Du hast doch schon dein Zeugnis, mein Spatz. Der steht in der Bibel. Und dann sagte ich ihm den Vers aus Zefania 3,17, während ich ihn zum Abschied drückte: „Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir. Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich.“

Gott liebt dich bedingungslos, Papa und Mama tun das und egal welche Noten du heute nach Hause bringst, wir sind begeistert so ein tolles Kind wie dich zu haben!!!

Auf Wiedersehen, liebe Oma!

Bevor meine Oma friedlich einschlief, durfte ich am Vorabend noch an ihrer Seite stehn.
Sie hielt meine Hände, sprach den aaronischen Segen über mich und meine Familie aus und küsste meine Hände immer wieder. Plötzlich strahlten ihre müden Augen und sie erzählte mir begeistert und voller Freude: „oh Lena, der Himmel ist so hell, so hell!“. Gott hatte ihr einen kleinen Einblick in die Herrlichkeit gegeben und ihr damit so viel Frieden und Hoffnung für ihre letzten Stunden auf der Erde geschenkt. Sie wusste ganz genau, dass ihr letzter Atemzug der Beginn einer wundervollen Zukunft bei Jesus sein wird. Das hat mich sehr berührt  und mir viel Trost in den letzten Tagen geschenkt. 

Gestern fand dann die Beerdigung statt und wir durften als Großfamilie so viel Liebe und Unterstützung spüren. Meine kluge, feine und unglaublich liebenswerte Oma bleibt für immer in meinem Herzen und ich werde sie sehr vermissen ♥️

Das erste Wunder von Jesus und was wir daraus lernen können

Im Hauskreis haben wir über das erste Wunder von Jesus gesprochen (Joh 2). Der Wein ging aus und Jesus verwandelte Wasser in Wein. In richtig guten Wein. Hier sind ein paar Punkte, die uns bei der Story aufgefallen sind:

1. Jesus liebt es in unbedeutenden Orten und unter ganz gewöhnlichen Menschen Großes zu tun. Er hätte die große Bühne für seinen ersten Auftritt wählen können, die Hauptstadt z.b oder ein Gotteshaus stattdessen greift er genau da ein, wo das Leben spielt.

2. Hier ist es eine Hochzeit. Die Ehe wird gefeiert und das ist etwas nach Gottes Herzen. Er liebt es, wenn Menschen mutig sind und den Bund fürs Leben eingehen. In der Bibel heißt es: „am 3. Tag (also einem Dienstag)war eine Hochzeit.“ Wusstet ihr, dass jüdische Hochzeiten bevorzugt an Dienstagen stattfinden? Weil es der einzige Tag in der Schöpfungsgeschichte ist, an dem 2 mal „Gott sah, dass es gut war“ 😉

2. Wenn du ein Problem hast, dann wende dich an Jesus. Egal, wie klein oder groß es ist. Er ist die Anlaufstelle. Hier ist es der Wein, der ausgegangen ist. Keine Ahnung, was dich aktuell herausfordert. Maria wusste ganz genau, dass nur Jesus helfen konnte und wandte sich direkt an ihn.

3. Lass deinen Mangel von ihm füllen. Nicht von Dingen, die dich nur ne zeitlang glücklich machen. Denn es sind nicht deine Kreditkarten, deine Körpermaßen oder deine Kontakte, die deine Seele stillen. Es ist nur Jesus, der ein überfließendes Leben schenkt.

4. Vertraue Jesus. Die Bediensteten wussten gar nicht, warum sie die leeren religiösen Reinigungsgefäße (by the way: Religion schafft Leere, Jesus schenkt Fülle) mit 600 Liter Wasser füllen sollten. Aber sie tun das, was Jesus ihnen sagt. Manchmal verstehen wir nicht, was Gott da gerade in unserem Leben vorhat. Und plötzlich können wir sehen und schmecken, wie freundlich der Herr ist. In der Geschichte ist da plötzlich dieser hochklassiger Wein, der für großes Staunen sorgt.

5. Lade Jesus in dein Leben ein und er wird Wunder tun. Zu seiner Zeit. Manchmal direkt, wie in dieser Geschichte, manchmal später. Er hat da seinen Zeitplan. Aber er ist am Werk.

Magst du erzählen, ob du schon mal ein Wunder erlebt habt?

Stille Zeit mit Kindern

(Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung und Affiliate Links)

Ihr Lieben,

ich habe letztens noch zu Daniel gesagt, wie froh ich bin, dass unsere Kids in einer Zeit aufwachsen, in der es so viele tolle christliche Bücher, Hörbücher und CDs gibt. Das ist doch wirklich ein großer Segen!

Heute möchte ich euch ein paar Bücher vorstellen, die uns im Alltag begleiten. Es sind Bücher, die etwas mit uns machen, die uns erzählen, wer Gott ist, was es mit Jesus auf sich hat und uns gute Denkanstöße für unser trubeliges Familienleben geben.

Ich liebe die Tatsache, dass das zwischen Gott und uns eine persönliche Beziehung ist. Das bedeutet, dass wir ihm gern zu hören, mehr von ihm wissen wollen und ihn erleben möchten. Und die beste Möglichkeit ihn besser kennen zu lernen ist die Bibel zu lesen. Wie genau das aussehen kann, entscheidet jeder für sich. Ich erzähle einfach wie wie wir es mit den Kindern machen.

1. Am Abend

Daniel und ich lesen in der Regel jeden Abend vor dem Schlafen gehen den Kindern eine Geschichte aus der Bibel vor. Auf diese Zeit freuen sie sich sehr und sie gehört für sie ganz natürlich dazu.

Die Großen teilen sich ein Zimmer und der Junior schläft bei uns im Zimmer. Trotzdem liegt er beim Vorlesen meistens bei seinen Geschwistern oder wuselt noch ein bisschen im Kinderzimmer rum.

Wir haben schon mehrere Kinderbibeln gelesen und haben die immer auf das Alter der Kinder abgestimmt. In den letzten 4 Jahren haben wir diese hier gelesen. Davon gibt es das Neue Testament (Affiliate Link) und das Alte Testament (Affiliate Link).

Als wir sie von den Großeltern geschenkt bekommen haben, war ich anfangs etwas zurückhaltend, weil sie mir auf dem Cover recht fromm wirkte und einige Bilder etwas düster aussahen. Aber die Bibel ist inhaltlich sehr, sehr gut gemacht, die Sprache sehr verständlich, die Stories detailliert und anschaulich. Und hier lernen die Kids und ihre Eltern nicht nur die Standard-Geschichten von der Schöpfung, der Arche und dem Wal. Endlich lernen sie die Propheten kennen, die Stiftshütte, die Briefe an die ersten Gemeinden und sogar die Offenbarung. Als wir im Ausland waren und wirklich nicht viel Platz im Gepäck hatten, waren diese Bibeln aber unbedingt mit uns in Israel und den USA dabei.

Wir lesen jeden Abend daraus 1-2 Kapiteln und stellen den Kids die drei Fragen, die nach jeder Geschichte folgen. Frage a beantwortet die Maus, Frage b der Spatz und Frage c alle beide. Unsere Kids lieben es und es ist wirklich toll, denn dadurch hören sie aufmerksam zu und geben die wichtigsten Punkte wieder. Das AT und NT sind täglich im Gebrauch, die Kinder lesen zwischendurch selber und die Blätter fallen mittlerweile auseinander.

Sie werden sicher noch lange genutzt aber wir wollen auch immer wieder neue Anreize schaffen und deshalb lesen wir aktuell auch aus dieser Kinderbibel:

Die Kinderbibel für Weltentdecker (Affiliate Link) enthält 70 illustrierte Bibelgeschichten mit thematisch passenden Erfahrungsberichten aus aller Welt. Unsere Kids lieben die vielen Fakten und Fotos und lernen was Gott heute noch alles auf unserem bunten Planeten tut.

Wenn Daniel oder ich- immer wieder beenden wir auch alle gemeinsam den Tag- vorgelesen haben, beten wir zum Abschluß gemeinsam. Normalerweise beten auch die Kinder gerne. Manchmal wollen sie aber das wunderschöne Vater Unser singen, manchmal wollen sie nachbeten oder auch mal ein Gebet von diesem Gebetswürfel (Affiliate Link) sprechen. Oder aber sie wollen leise für sich beten. Es ist schön, dass es viele Möglichkeiten gibt und dass wir da alle so eine Freiheit gibt. Das macht eine Beziehung aus. Es gibt kein „Du musst“, sondern nur ein „Du kannst“.

2. Am Morgen

Wenn wir am Frühstückstisch sitzen, ist Daniel in der Regel schon unterwegs. Wir machen uns eine Kerze an und während die Kinder essen, lese ich kurz aus dem Andachtsbuch vor. Jahrelang haben wir im Kindergartenalter das „Lieber Gott, sei du mein Freund“ (Affiliate Link) benutzt und haben es sogar nochmal gekauft, weil das erste auch schon auseinander gefallen ist.

Weil ich Kinder im Alter von 2 – 9 Jahren habe, ist es natürlich etwas herausfordernd etwas Passendes für alle zu finden aber für unsere Familie hat es immer irgendwie geklappt eine gute Mitte zu finden.

Mittlerweile lesen wir morgens aus dem Andachtsbuch von Max Lucado „Lieber Gott, du bist echt cool„, nachdem wir einige andere angefangen haben, die ich aber nicht empfehlenswert finde.

Hier gibt es immer einen Vers, einen kleinen Input und eine Anwendung für den Tag, was ich richtig toll finde. Manchmal reden wir beim Abendessen ob die Kids es umsetzen konnten. Letztens sollten sie sich nach dem Regen im Schlamm schmutzig machen. Und beim Sauber machen dran denken, dass Jesus unsere Sünden auch so rein wäscht. Diese Challenge nahmen sie sehr ernst. ;)

Ja und so lese ich morgens kurz eine Andacht für den jeweiligen Tag vor und gebe ihnen auf diesem Wege einen kleinen Impuls mit. Ich selber lerne natürlich am meisten davon, was ich sehr bereichernd finde.

Regelmäßig liest mein großer Sohn auch gerne in seiner Teeny-Bibel (Affiliate Link) und in den gelben Bibel Comics (Affiliate Link), die ich auch schon in meiner Kindheit verschlungen habe. Meine Tochter bekommt zum anstehenden Geburtstag ihre erste eigene Bibel und der Junior entdeckt immer wieder gerne mit mir sein Bibel-Wimmelbuch (Affiliate Link). Und weil mich auch so viele fragen, wie ich selber Zeit für Stille finde, will ich dazu auch noch einen Blogartikel demnächst verfassen.

Alles Liebe,

eure Lena

Herr, unser tägliches Brot gib uns heute

Wenn mich das Weltgeschehen immer wieder daran erinnert, dass Nahrung, Gesundheit und Frieden alles andere als selbstverständlich sind, dann bete ich diese 6 Worte“ „Unser tägliches Brot gibt uns Heute“ aus dem Vater Unser.

Es ist für mich nämlich das Gebet, das am stärksten Solidarität und Zusammengehörigkeit ausdrückt. Denn es nimmt den Fokus von meiner Alltagsblase weg und lenkt ihn auf die Weltgemeinschaft. Auf UNS und unsere Nöte.

Heute brauchen wir alle wieder dringend dieses tägliche Brot, das wir für unser Leben brauchen: Eine gute Ernte, weise politische Entscheidungen, Frieden in Krisengebieten und im eigenen Herzen, Hilfe für Australien, liebevolle Beziehungen und und und.

Wenn lokale und globale Nachrichten einen sprachlos machen, findet dieses Gebet die richtigen Worte. „Herr, unser tägliches Brot gib uns Heute“.