Unser diesjähriger Familien- Adventskalender

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Der Geruch von Büchern und Kaffee empfang mich, als ich letzte Woche die kleine, enge Buchhandlung bei uns im Dorf betrat. Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Geschenk für mein Patenkind. Aber ich entdeckte einen unglaublich schönen nostalgischen Adventskalender, in den ich mich auf Anhieb verliebte.

Ich sah ihn schon gleich über unseren Küchentisch hängen und lächelte instinktiv bei dem Gedanken, wie meine Kids im Dezember morgens auf dem Tisch sitzen und das Bild und die Türchen entdecken würden. Trotzdem zögerte ich noch und wollte die Idee erst überdenken, schießlich habe ich in den letzten Jahren immer einen selber gebastelt. Sollte es dieses Jahr wirklich nur ein gekaufter Kalender sein? Keine heimlichen Basteleien in den Abendstunden?

Ich ging nach Hause und erzählte Daniel von dem Adventskalender und den 24 vertonten Gedichten, die sich hinter jeder Tür verbargen. Und während ich noch redete, war schon der letzte Zweifel verflogen. Denn ich liebe Gedichte und immer wieder lese ich unseren Kindern welche vor. Dieser besondere Adventskalender würde sowohl dem Kleinsten auch dem Größten Freude bereiten- da war ich mir sicher.

Also ging ich am nächsten Tag wieder in die Buchhandlung und schnappte mir den Kalender (Amazon-Link), der zwar keine Süßigkeiten, Socken oder Krimskrams enthält, dafür aber winterliche und weihnachtliche Lyrik. Und darauf freue ich mich total. Sicher lernen wir als Familie dadurch ein paar Gedichte schneller auswendig und können sie an Weihnachten unseren Lieben aufsagen.

Und auch wenn der Familienkalender nicht selbst gemacht ist, steckt doch ganz viel Liebe dahinter. Und das scheint mir das Wichtigste zu sein. Darüberhinaus gibt es für jedes Kind einen Schokoladenkalender vom Discounter, was so gar nicht instagrammable ist aber für uns als Familie perfekt ist :)

Also, tut mir leid, dass ich hier kein kreatives DIY für euch habe aber dieses Jahr sind diese Kalender für uns die Schönsten. Wenn ihr allerdings noch ein paar Inspirationen sucht, findet ihr hier und hier unsere Adventskalender der letzten Jahre.

Liebste Grüße, Lena

Unser Familienadventskalender

Psss…. nicht meinen großen Kids verraten!

Unser diesjährige Adventskalender besteht aus einer ganz geheimnisvollen Kiste, von der wir alle fünf was haben. Vom Bärchen bis zu meinem Schatzi. Denn hier steht vor allem gemeinsame Zeit im Fokus. An jedem Nachmittag wartet ein Buch, eine CD oder ein Lied auf uns, das wir gemeinsam singen wollen. Und natürlich gibt es auch Kakao und Kekse dazu. Aber erst müssen die Kids die Weihnachtskiste finden, weil sie an jedem Tag woanders versteckt sein wird!
Die Sachen habe ich übrigens in den letzten Jahren schon gekauft und dieses Jahr kamen noch zwei neue Bücher hinzu. Wegen unserer Elternzeit im Ausland, haben unsere Kids die Bücher und CDs jetzt schon zwei Jahre lange nicht gesehen bzw. gehört.

Am Frühstückstisch lesen wir übrigens ab dem 1. Dezember jeden Tag das Büchlein „Lotta und Luis entdecken Weihnachten“ von Kirsten Brünjes. Und die tollen „Feiert Jesus Kids- Weihnachten“ Cds (Amazon Partnerlink) kann ich euch nur empfehlen.

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Honigduft im Haus

Nach einer recht vollen Woche mit Laternenfest, Musicalprobe und Planungstreffen für die Weihnachtsfeier unserer Großfamilie, genieße ich die Ruhe an diesem Samstag.

Das Bärchen schläft, der große Spatz ist beim Fußball mit seinem Papa und die Maus und ich träumen schon von der Adventszeit.

Seit gestern zieht hier nämlich nach und nach die Winterdeko ein. Ich bringe Zweige und Lichterketten in jedes Zimmer an und kleine Holztannen stehen schon auf den Fensterbänken.

Nun haben sich auch kleine feine Glocken und Sterne und weitere Figuren aus Bienenwachs hinzu gesellt. Denn nach dem leckeren Frühstück, entdeckte die Maus die Wachsplatten in der Bastelschublade und hatte auf Anhieb auch die Ausstechformen zur Hand. Ihr Plan stand fest.

Mit dem Fön erwärmte sie die Wachsplatte und mit einem Frühstücksbrettchen, das sie gegen die Formen drückte, fiel das Ausstechen leichter. Nun haben wir einige hübsche Anhänger für die vielen Zweige im Haus. Sie verströmen einen wunderbaren süßen Duft und leuchten herrlich in der Sonne.

Ein gesegnetes Wochenende euch,

Lena

Langsam im Advent und Frohe Weihnachten!

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Eigentlich hätte ich gerade in dieser Weihnachtszeit Euch so viel berichten können. Welche Geschenkideen ich hatte, was wir gebacken haben und welche Gedanken mich bewegten. Ich hätte Euch schreiben können, welcher Bibelvers mich angesprochen hatte und welche Weihnachtslieder wir zu Hause rauf und runter singen.

Aber diesen Dezember verbrachten wir so langsam, dass ich mir kaum Zeit fürs Bloggen nahm. Ich erlebte jeden Tag, wie er kam und hatte wenig Freude meinen Alltag zu teilen. Oder lag es auch daran, dass mir das Schreiben schwerfiel? Vielleicht aber auch, weil mir im Angesicht des Weltgeschehens häufig die Sprache fehlte und ich mich einfach in mein Heim zurückziehen wollte. Da, wo ich geborgen bin und inmitten von familiären Herausforderungen Schönheit und Frieden erfahre. Es gibt viele Gründe für die Stille auf meinem Blog und ich hoffe Ihr nehmt mir sie nicht böse.

In dieser Adventszeit war ich bisher noch auf keiner Weihnachtsfeier, lediglich einmal auf dem Weihnachtsmarkt und ich habe keine selbstgemachten Geschenke produziert. Kein leckerer Spekulatius-Nachtisch und auch kein selbstbedrucktes Geschenkpapier. Keine kreativen Weihnachtskarten mit Familienfoto oder Schlittschuhlaufen mit der Familie.

Ich habe einfach gelebt. Ich bin achtsam geworden. Und wir waren viel zu Hause und in der Natur. Wir haben die Schafe beobachtet, die Kerzen leuchten sehn und unzählige Geschichten gehört. Morgens bin ich ausgeschlafen in den Tag gestartet und abends wieder früh ins Bett gegangen. Ich habe einige neue Teesorten ausprobiert und Jesus als Licht in der Dunkelheit bewusst spüren können. Ich habe mit Menschen getrauert, die ihre Lieben verloren haben und ihnen zugehört. Mit meinem Liebsten Weihnachtsfilme geschaut und über unsere Zukunft philosophiert. An einigen Tagen musste ich zur Uni und war dann wieder heilfroh, als ich zu Hause ankam.

Dieser Alltag scheint nicht sonderlich interessant oder Öffentlichkeits-relevant. Für mich aber war er sehr heilsam. Denn er hat sich an meinen Kräften orientiert und nach meinem Wunsch für Besinnung.

Nun blicke ich voller Vorfreude auf Weihnachten. Ich fühle mich ausgeglichen und gestärkt und kann es kaum erwarten meinen Mann am Heiligabend-Gottesdienst in seiner Hauptrolle spielen und singen zu sehen, die Kinder zu beschenken und meine lieben Familien zu drücken.

Ich möchte Euch, meine lieben Leserinnen oder Leser, ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest wünschen! Behütet Euer Herz vor Stress und Unfrieden und genießt die wundervolle Möglichkeit Gottes Liebe zu feiern.  Ich weiß noch nicht, wann ich mich wieder melde aber bis dahin wünsche ich Euch alles Liebe und Gottes Segen!

Frohe Weihnachten, eure Lena

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Mein Licht

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„Denn das Volk, das in der Dunkelheit lebt, sieht ein helles Licht.“ Jes. 9,1

Vor mehreren Tausend Jahren und heute nicht anders: So viel Dunkelheit um uns herum. Globale und lokale Dunkelheit in so vielen Orten und Herzen.

Und dann scheint da dieses Licht. Das viel stärker, kraftvoller und intensiver ist. Es ist so mächtig, dass die bedrückende und erschütternde Dunkelheit fliehen muss.

Denn dieses kraftvolle Licht heißt J.E.S.U.S.

Er ist das Licht dieser Welt.

Mein Licht.

An jedem neuen Tag.

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