Licht an in Haus und Herz!

Auf den Sofas liegen weiche Kuscheldecken, im Ofen backt das köstlich frische Brot und in der Luft liegt der Gestank von Streit und mieser Laune. Das passt doch irgendwie nicht zusammen.

Doch leider spüre ich Hier und Da immer wieder ein Hauch von solchen Atmosphären. Und ich bekomme Bauchschmerzen. Auf der einen Seite wird in so viel Schönes, Gemütliches und Behagliches investiert. Neue Dekoartikel werden gekauft, Nussecken gebacken, Laternen gebastelt und trendige Strickjacken in die Schränke gelegt. Und auf der anderen Seite ist in den gleichen vier Wänden manchmal so viel Unfrieden, Zank und Zerwürfnis, dass man nur noch das Weite suchen möchte.

Ich will Dich heute mit diesem Beitrag einfach ermutigen! Wenn Du dich gerade in so einer ambivalenten Situation befindest, dann ist es Zeit für Veränderung.

1. Beginne in deinem Herzen, wenn du für diese Atmosphäre verantwortlich bist. In Sprüche 14 Vers 1 heißt es: „Eine weise Frau baut ihr Haus; eine unvernünftige reißt es mit eigenen Händen nieder“. Es ist verrückt, wie unsere Laune das Klima Zuhause beeinflusst. Erst am Freitag hatte ich es wieder mal deutlich gemerkt. Ich hatte so extrem hohe Ansprüche an diesen Tag, dass meine Erwartungshaltung mich ganz kirre gemacht hat. Und natürlich habe ich diese auf meine Liebsten übertragen. Da hilft es nur Gottes Gnade in Anspruch zu nehmen und immer wieder neu zu beginnen. Mit Vergebung. Mit Liebe. Mit Hoffnung.

2. Lass das Licht an! Manchmal entscheiden sich Familienmitglieder für dunkle Wohnräume voll Unzufriedenheit und Streit. Ich kann jetzt nicht für jede Familie sprechen. Und häufig ist alles ziemlich kompliziert. Aber ich kann jede von euch, die Jesus als den Lichtschalter kennt, ermutigen: Lass es nicht zu. Mach das Licht wieder an! Immer und immer wieder und gewöhn dich nicht an die Dunkelheit. Jesus sagt in Johannes 8, 12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.« Wir können nicht die Herzen unserer Liebsten verändern aber wir können ihre Lebensweisen stützen oder nicht. Sei mutig und stark und lass den Ort, wo Du bist, leuchten! Hier bleibt der Lichtschalter an!

Natürlich gibt es in allen Familien gute und herausfordernden Phasen. Feier die Guten und arbeite an den Herausfordernden. Lass uns unsere Häuser bauen und nicht kaputt machen bzw. machen lassen. Das ist eine tägliche Entscheidung, so let´s do it! Nicht nur die Wohnräume sollten es in dieser Jahreszeit schön warm haben, sondern vor allem unsere Herzen.

Ein neuer Tag, ein neues Geschenk

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Jeder Sonnenaufgang ist ein Geschenk. Ein Geschenk, das sich Leben nennt. Es ist kostbar. Wertvoll und Einzigartig. Vorsichtig öffne ich das Geschenk des neuen Tages, das mir Gott in mein Herz legt. Häufig spüre ich dabei warme Sonnenstrahlen der Gnade auf der Haut, während ich den Kaffee am Frühstückstisch genieße. Machmal spüre ich Stress, wenn ich an die vielen Aufgaben denke. Oder Enttäuschung, wenn meine Erwartungen wieder mal zu groß sind.

Ich atme Ein. Und. Aus. Jeder Atemzug ist das Versprechen seiner Nähe. Dankbar schaue ich auf das Geschenk. Ich darf Leben. Lieben. Hoffen.

Und so gehe ich in den neuen Tag. Mit ihm. Meinem Vater und Retter. Und wenn ich müde werde und die Sonne sich neigt, schläft noch schlummert mein Schöpfer nicht. Er gibt auf mich Acht und steht mir zur Seite (Psalm 121).

Mein Lebensglück

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„Der HERR ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben“. Psalm 34, 19

Ach, Mensch! Was war das gestern für ein Albtraum. Bis zum Ende hin habe ich noch auf ein erlösendes Tor der deutschen Nationalmannschaft gehofft.

Doch wir sind raus. Die WM ist für uns vorbei!

Manchmal läufts nicht rund. Wir verlieren, erfahren Rückschläge und stagnieren. Das ist bitter und entmutigend auf der ganzen Linie. Vor einiger Zeit hatte ich 2, 3 Wochen, die mir so unsagbar schwer fielen. Im Rückblick weiß ich, dass es eine hormonelle Geschichte war, doch in dem Moment fühlte ich mich einfach am Boden. Und so wie die entäuschten Spieler in den Interviews, konnte auch in nicht wirklich in Worte fassen, was da los war.

Es gibt eben nicht nur Erfolgsmomente und nicht jede Phase unseres Lebens ist so süß, wie die gezuckerte Kondesmilch, die heute Morgen Teil meiner „gesunden Ernährung“ war. Einige Erfahrungen sind hart. Härter, als die momentane Kritik der Medien gegenüber Löw und Co.

In vielen Situationen gibt es die Option des Rücktritts. Ist kein Erfolg in Sicht, übernimmt ein anderer die Führungsposition. Gerade im Sport, werden Trainer regelmäßig gewechselt und ich bin gespannt, was sich der DFB jetzt überlegt. Für mein persönliches Leben geht diese Lösung nicht auf. Ich bleib bei Jesus. Mein Trainer, mein Erlöser, mein Vater. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führet mich zum frischen Wasser… Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürcht ich kein Unglück, denn er ist bei mir. Sein Stecken und Stab trösten mich“. Ihm folge ich gerade in Zeiten der Freude UND der Rückschläge. Warum?

Mein Lebensglück hängt nicht von meinem Erfolg ab, sondern von seiner Nähe.

Und diese Definition vom Glück gibt mir Kraft, Hoffnung und Perspektive, auch wenn es für mich persönlich nicht rund läuft. Dafür aber zielgerade auf Jesus hin.

Wir blühen auf

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Ich aber will mich auf den Herrn verlassen. Erwartungsvoll will ich nach dem Herrn Ausschau halten. Micha 7,7

Meine Pfingstrosen auf dem Küchentisch haben ein Problem. Seit fast zwei Wochen warte ich nun darauf, dass sie sich entfalten und aufblühen. Aber irgendwie tut sich da nichts. Natürlich, sind sie jetzt schon besonders aber ich seh da ein ganz großes Potential nach mehr.
Ihr Lieben, ich hoffe wir ziehen diese Woche nicht unsere Köpfe ein. Ich glaube, wenn wir auf Jesus schauen, können wir gar nicht anders als aufzublühen. Sein Licht verändert meiner Erfahrung nach nämlich alles: Die Perspektive auf meinen Alltag, auf meine Familie und vor allem auf mich selbst. Lasst uns aufblühen, genau da, wo wir hingepflanzt wurden.

Sein Friede in meinem Alltag

538A4001Ich finde das Wort Gelassenheit hört sich schon lässig an. Es vermittelt Ruhe und irgendwie auch Zufriedenheit. Es klingt nach einer stressfreien Zone, nach einer Schaukel in den Bergen, auf der ich Füße und Seele baumeln lassen kann. Es mögen dunkle Wolken aufziehen und windig werden aber meine innere Ruhe lässt sich davon nicht beeinflussen. Gleichzeitig bin ich auch nicht gleichgültig. Ich sehe das Unwetter kommen, ich bin präsent und aufmerksam. Aber mein Stresspegel schießt nicht so schnell in die Höhe, wie der Blutzuckerspiegel nach einer Tafel Schokolade.

Wie werde ich denn innerlich gelassen, so dass ich nicht immer vom Schlimmsten ausgehe, so dass ich beim nächsten kritischen Kommentar nicht wieder total traurig werde oder beim nächsten Fehlverhalten von mir nicht grenzenlos enttäuscht bin?

Gelassenheit ist kein Produkt, das ich im aktuellen Aldi Prospekt entdecke und am Montag darauf im überfüllten Discounter kaufen kann. Gelassenheit ist eine Folge, ein Resultat, etwas das entsteht. Wie zum Beispiel ein leckerer Kuchen.

Eine entscheidende Zutat ist der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft (Phil. 4,7).

Immer wenn du entmutigende Gedanken hast, muss du wissen: Sie sind vom Feind. Die sollen dich zerstören, dich unterkriegen, dich beängstigen. Gott ist da anders. Sein Ziel sind Gedanken des Friedens:

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ Jeremia 29,11.

Dein Stress sagt dir „Du kannst es nicht, du bist nicht gut genug, die Aufgabe ist zu schwer“. Gottes Shalom sagt dir: „Nur Mut, vertraue auf mich, ich habe alles in der Hand!“

Gerade als Mama von drei Kindern, erlebe ich tagtäglich emotionale Achterbahnfahrten. Mal sind hier alle gut drauf, mal alle übermüdet, enttäuscht, verletzt oder überglücklich. Ich erlebe gefühlt hundert Mal am Tag Beinahe-Unfälle und Momente der Überforderung. Ich durchlebe Ängste und Selbstzweifel und gelassene Reaktionen empfinde ich schwerer als 100 Liegestützen. Daher weiß ich eins: Diesen übernatürlichen Frieden brauch ich. Diesen Jesus will ich.

In Johannes 14, 27 verspricht mir Jesus seine Frieden. Und ich nehme ihn beim Wort:

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Auch wenn es traumhaft wäre, mal in den Alpen auf einer Aussichtsschaukel die Füße und Seele baumeln zu lassen, ist diese Vorstellung für mich fernab jeglicher Realität. Ich habe kleine Menschen um mich herum, die mich brauchen, die mich fördern und fordern. Hier will ich präsent sein in meiner kleinen Welt. Hier will ich eine Atmosphäre des Friedens schaffen. Um bei meinen Herausforderungen friedlich zu reagieren, brauche ich Seine Quelle. Seinen Geist.

Gelassenheit ist daher unabhängig von Ort und Zeit, sie gründet vor allem in Gottes tiefem Frieden, in der Frucht des Heiligen Geistes und dieser ist nicht nur im Urlaub erhältlich. Ganz im Gegenteil, gerade im Stress des Alltags, ist sein Shalom so mächtig. Und gibt mir eine göttliche Alternative zur üblichen menschlichen (Über-)Reaktion.

Segensgrüße, Lena

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