Debby und ihre Familie

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familyLiebe Debby, bitte stell deine Familie kurz vor (Anzahl, evtl. Alter und Beruf der Mitglieder)

Ja, gerne. Wobei wir alle mehrere Jobs haben. ;-

Simon (5): Bauarbeiter und Kapitän

Julian (7): Forscher und Kämpfer

Anna (9): Profisportlerin und Bastelkönigin

Lea (11): Tierpflegerin und Künstlerin

Erin (23): Au Pair – Mädchen und „große Schwester“

Debby (35): Traumfrau, (Pflege-)Supermama, Phytotherapeutin (Heilpflanzenkundige), Ernährungsberaterin i.A. und Bloggerin. https://familypower-blog.de

Markus (38): Traummann, (Pflege-)Superpapa, Inhaber einer besonderen Versicherungsagentur

Königskinder sind wir alle! ;-)

Welche 3 Eigenschaften sind typisch für Euch?

Der Familienalltag im Hause Cramer ist einfallsreich, intensiv, strukturiert und offenherzig.

Ups, das sind vier. Ja, so ist das: Wir machen unser eigenes Ding. Hehe.

Warum ist Jesus Euch so wichtig?

Jesus ist der Grund, warum wir leben (werden). Und er setzt noch eins oben drauf und macht Befreiung und Heilung möglich. Auch jetzt schon.

Jesus schenkt uns Halt und Orientierung, Leitung und Fokus. Es ist unser Freund.

Wie bezieht ihr ihn in euren Familienalltag ganz natürlich ein?

Vor allem in Gesprächen, Gebeten und Liedern über den Tag verteilt. Sei es bei Tisch, beim zu Bett gehen oder im Auto.

Jesus kriegt alles mit. Den gesamten Cocktail aus Gedanken und Emotionen. Den Streit, den Stress und die Sorgen. Aber auch die Freude, die Dankbarkeit und die vielen Wünsche.

Und wie in jeder anderen Beziehung auch, sind manche Themen für eine Zeit lang wichtiger als andere:

  • Gespräche über Identität, Gaben und Stärken, über den Tod, die Scheidung der Eltern einer Freundin,…
  • Gebete für den kranken Opa, die verschwundene Katze und für Pflegekinder,…
  • Und seit Ostern haben wir einen Ohrwurm: „Der Herr ist auferstanden! …“ Mal sehen, ob der sich bis Weihnachten hält.

Wie vermittelt ihr euren Kids Bibelwissen?

Uns geht es gar nicht in erster Linie um trockenes Sachwissen – damit sie bald alle Jesus-Geschichten der Bibel kennen.

Eigentlich mehr um „Beziehungs-Tipps.“

Jede Beziehung wird schlechter, wenn man nicht investiert. Was bedeutet es, in die Beziehung zu Gott zu investieren?

Dabei liegt unser Fokus nicht auf einem „tun müssen“, sondern auf dem Erleben einer besonderen Freundschaft:

Wie kann ich Zeit mit Gott gestalten? Wie können wir gemeinsam Probleme lösen? Wie klappt das, Sorgen abzugeben? Wie kann ich auf die mir geschenkten himmlischen Ressourcen zugreifen? Wie funktioniert ein Geben und Nehmen, ein Sprechen und Zuhören? Und was bedeutet das im Alltag?

Antworten auf diese Fragen finden wir hier:

Wir sind dankbar über die christlichen Schulen, die unsere Kinder besuchen können. Wir sind da in Gummersbach sehr gut aufgestellt. https://www.fcbg.de

Unsere Kinder gehen gerne in den KidsPlanet (Kindergottesdienst) und bringen einen Zettel mit nach Hause, was lief. Der dient uns schon mal als Gesprächs-Anzünder. Wir sind Teil der Kirche für Oberberg, einer lebendigen Freikirche. https://www.kirchefueroberberg.de

Zu Hause stehen Hörspiele, Zeitschriften und Bücher hoch im Kurs.

Drachen

Unsere Kinder lieben Hörspiele. Da es nach dem Mittagessen eine „Pause für alle“ gibt, bietet sich hier eine gute Möglichkeit, biblischen Input anzubieten.

Die Jüngeren hören

  • Flo, das kleine Feuerwehrauto (Gerth Medien)
  • BENNY BLAUFISCH (GerthMedien)
  • Piet SCHOLLE (GerthMedien)
  • Lotta und Luis (Bibellesebund)

Und für die Älteren sind es

– 5 Geschwister

  • Mia (francke)
  • Kuddel UND Muddel (francke)
  • Julia aus Haferkleen (Christliche Verlagsgesellschaft mbH)
  • Drachen haben Mundgeruch und Drachen mögen keine Kekse (GerthMedien)
  • Caro und Max (Bibellesebund)

Alle lesen begeistert die Zeitschrift Kläx und seit Oktober 2018 ja auch Fips (SCM Bundes-Verlag). https://bundes-verlag.net

Wir lassen uns immer wieder für eine Zeit lang durch Familien-Andachtsbücher begleiten: „Tierisch gute Zeiten mit Gott.“ Oder als Empfehlung für den Urlaub oder sonstige Familienzeiten: „Wenn Familien Beten: Gemeinsam Zeit verbringen – Gott begegnen“ (Anke Kallauch).

Um die Inhalte der Bibel zu entdecken, nutzen wir auch gerne diese Bücher:

  • Mein großes Bibel-Wimmelbuch (COPPENRATH)
  • Die Bibel-Detektive (HERDER)
  • Das große Buch der BIBEL FRAGEN (FRANCKE)
  • Und das sind auch vier wunderbare Büchlein, um zu verstehen, worauf es ankommt: Die Beziehung.

DEb Hörbücher

Unsere Kinder kommen jetzt ins Freizeit-Alter. Sie besuchen in den Sommerferien ein WDL-Sommercamp und in den Herbstferien eine  Kinderbibelwoche. Bei Spring https://meinspring.de sind wir dann alle gemeinsam. Das sind so die Highlights.

Wie machst du das mit der Stillen Zeit? Auf welcher Art tankst du auf?

Ich starte meinen Tag am liebsten mit einer kurzen Sporteinheit auf dem Bellicon-Trampolin und dann einem Date mit Gott. Bevor alle anderen wach sind. Das ist dann wirklich eine „stille“ Zeit.

Abgesehen davon, dass mir die Bewegung gut tut, kommt auch einfach mein Kreislauf in Schwung und ich werde wach.

Natürlich klappt das nicht immer. Aber dadurch, dass ich es bewusst einplane, zumindest öfter als nie.

Doch meistens habe ich mit Gott eher viele laute Zeiten als eine stille Zeit. Viele kleine Begegnungen in all dem Trubel.

Wie tanke ich auf?

Beim Schlafen und beim Duschen! Welche Mama kennt das nicht?

Außerdem tanke ich auf, wenn ich die Kräuter in unserem Garten rieche (oder verarbeite). Wenn ich Zeit habe, in Ruhe zu backen. Ein Spaziergang im Sonnenschein. Bei einem Telefonat mit einer Freundin oder einer Tasse Tee vorm Kamin.

Und als Paar? Hast du Tipps, wie man als Paar gemeinsam Gott im Alltag erleben kann?

Deb und Mann

Ohne Plan kein Date. Das ist unsere Erfahrung. (Unseren Artikel zu diesem Thema findest du in der Family 06/2017. Oder über meinen Blog, in der sidebar.)

Darum haben wir einige Termine, die uns helfen, Gott gemeinsam im Alltag zu erleben, fest im Kalender stehen:

Unseren Gebetsspaziergang, den Eheabend und das Treffen der Hauskirche.

Außerdem lenkt ein gemeinsamer Start in den Tag sowie ein gemeinsamer Tagesabschluss unseren Blick auf die Beziehungen untereinander und zu Gott.

Bei all dem ist es immer wieder herausfordernd und unbedingt empfehlenswert, das Handy beiseite zu legen. Ungeteilte Aufmerksamkeit ist der Schlüssel, um sein Gegenüber (Gott, Ehepartner, Kinder) intensiv zu erleben.

Aber ganz ehrlich – ich finde das sehr herausfordernd!

Was ist das Schönste und was ist das Stressigste im Familienleben?

Planänderungen sind oft ganz schön stressig. Ich liebe den Job als Managerin der Termine. Und ich mag auch irgendwie die Herausforderungen, wenn sich Pläne ändern: Fahrgemeinschaft fällt aus, einer kommt früher nach Hause, für den anderen muss noch dringend etwas besorgt werden,…

Auf der anderen Seite können sich solche Situationen zum anstrengenden Spagat entwickeln. Nochmal mehr, wenn wie bei uns ein Großfamilienbetrieb dran hängt.

Ich erlebe es als Stress, wenn das Ganze dann auf Kosten von meiner „Arbeitszeit“ geht. Das geht gar nicht!

Das Schönste im Familienleben sind die gemeinsamen Mahlzeiten, die haben bei uns einen ganz hohen Stellenwert. Markus ist in der Regel bei den drei Hauptmahlzeiten zu Hause und es wird viel angesprochen, berichtet und geteilt.

Und Strandtage, Waldausflüge und Samstage im Wohnzimmer sind auch immer wieder sehr schöne Zeiten.

Ganz besonders schön finde ich die Momente, in denen unsere Kinder als Geschwister zusammenhalten. Wenn sie sich verbünden gegen den Rest der Welt. Das ist stark!

Deb 1

Wie löst ihr Streit in eurer Familie und was sind deine Praxistipps für ein friedliches Miteinander.

Eltern-Tipps:

  1. Nicht einmischen: Solange „keiner stirbt“, versuchen wir, uns nicht einzumischen. Kinder finden Lösungen und Wege, wenn wir sie lassen. Sie können ihre Themen unter sich ausmachen. Sie melden sich, wenn sie Hilfe brauchen oder wollen. Und dann kann man immer noch sagen: „Möchtest du, dass ich dir sage, was ich machen würde?“
  2. Nicht bewahren: Solange „keiner stirbt“, ist es okay, wenn Kinder ihre Erfahrungen machen. Wir versuchen die natürlichen Konsequenzen zuzulassen oder uns zumindest logische Konsequenzen zu überlegen: „Okay. Du kannst das Zähneputzen sein lassen. Aber ich kann dir dann leider nichts mehr mit Zucker geben.“

Fragen für alle Familienmitglieder:

  1. Macht es den anderen Spaß mit mir?

Rücksicht will gelernt sein und ist einfacher, wenn man die Bedürfnisse der anderen versteht.

Darum möchten wir, dass unsere Kinder lernen zu äußern, was sie brauchen.

Nicht: „Du bist zu laut! Du störst mich.“ – Sondern: „Ich brauche mal Ruhe. Wie kriegen wir das hin?“

Nicht: „Du hast mein schönes Bild zerrissen! Du bist doof!“ – Sondern: „Das Bild ist für mich wichtig und wertvoll. Ich will, dass du meine Sachen achtest. Meinst du, das geht?“

Gewaltfreie Kommunikation ist nicht einfach. Aber sie trägt entscheidend zu einem friedlichen Miteinander bei. Wir möchten diesen Umgang untereinander erlernen und es gibt keinen besseren Ort dafür als die Familie. Aber einfach ist das nicht.

Dieses Buch ist klasse, um das Thema anzugehen: „Ich will anders, als du willst, Mama. Kinder dürfen ihren Willen haben – Eltern auch.“ von Britta Hahn.

  1. Ist das wahr?

Diese Frage ist unglaublich hilfreich! Denn jedem Gefühl geht ein Gedanke voraus. Und der stimmt oft nicht.

Wenn meine Tochter völlig aufgelöst zu mir kommt, sie dürfe nicht mitspielen bei den anderen, steckt vielleicht noch ein Gedanke mehr hinter ihren Gefühlen.

„Keiner mag mich.“ – ist ein typische Gedanke, hinter dem Gefühl der Ablehnung. Wobei es ja gar nicht wahr ist, dass sie keiner mag. Darum fragen wir uns öfter mal: Ist das wirklich wahr? Kannst du dir da sicher sein? Und wenn es nicht so wäre?

3. Brauche ich eine Auszeit?

Jeder tickt hier mal aus. Wenn man sich nicht mehr freundlich und fair verhalten kann, muss man sich vielleicht einfach mal beruhigen gehen. Raus aus der Situation, durchatmen und die Sache später klären.

Inzwischen verordnen sich unsere Kinder diese Zeit schon oft von alleine. Manchmal müssen wir sie aber auch darin begleiten.

Welchen Tipp würdest du einer jungen Mama geben?

Auch Mamas sind nur Menschen.

Lerne, dich bei deinen Kindern zu entschuldigen. Sei gnädig zu dir selber. Und gönn dir was.

Hör’ dir „Gönn Dir.“ von Johannes Hartl an. Podcast vom 17. September 2018. Mit 10 Ideen, wie du lernen kannst, gut für dich zu sorgen.

Zeit für mich

Und wenn du dir Gedanken um die Ernährung deiner Family machen möchtest, komm’ mich „online“ besuchen. ;-) https://www.familypower-blog.de


Liebe Debby, ich danke dir für das interessante Interview. Du hast uns einen tollen Einblick in euer Familienleben gegeben und deine vielen Anregungen und Tipps inkl. Bezugsquellen sind sehr inspirierend und hilfreich! Du sprühst nur so von Lebensfreude :)  Ich wünsche dir und deiner Familie Gottes reichen Segen!

Vegetarische Ernährung

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Ihr Lieben,

heute beginne ich mit der Frage/Antwort Serie. Ich habe schon zahlreiche Fragen erhalten und bin gespannt welche noch folgen. Also, los geht´s!

Die erste Frage lautete:

Liebe Lena, warum ernährt ihr euch zu hause vegetarisch?

Ja, warum eigentlich? Mir ist aufgefallen, dass ich in den letzten Jahren auf dieses Thema nie explizit eingegangen bin. Vielleicht liegt es daran, dass es nach all den Jahren einfach natürlich für uns geworden ist.

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wann ich beschlossen habe auf Fleisch zu verzichten. Wir saßen vor 7 Jahren im Flieger nach Amerika und ich las gerade die letzten Seiten des Buches „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer (Amazon Partnerlink). Dann legte ich die Lektüre zur Seite und mir war klar, ich will das nicht mehr. Ich hätte mich lieber dafür auf dem Rückflug entscheiden sollen. Vegetarisch in Amerika ist genauso herausfordernd, wie mit Stöckelschuhen wandern zu gehen.

Aber ich schweife ab.

Daniel und ich wollten einfach kein Fleisch mehr aus Massentierhaltungen, also stiegen wir erstmal auf Bioqualität um. Für Studenten bedeutet das praktisch: Zurück zum Sonntagsbraten. Das ging eine ganze Weile so, bis uns auch weitere Aspekte wichtig wurde. Vor allem der Ethisch-moralische. Fakt ist: Unser übertriebener Fleischkonsum im Westen führt dazu, dass heute das meiste Getreide als Tierfutter verwendet wird. Es leiden so viele Menschen an Hunger aber die Nahrungsmittel werden zum großen Teil an Rind, Schwein und Huhn verfüttert, damit wir später die vielen BBQ genießen können. Die Tatsache fühlte sich nicht richtig an. Und der Appetit ließ schnell nach. Man hat ja häufig ein Gefühl der Überforderung, wenn man an Welthunger denkt. Dass man tatsächlich persönlich dagegen aktiv werden kann, hatten wir vorher nicht gewusst.

Wir lernten mit den Jahren die gesundheitlichen Vorteile kennen. Nicht, dass jemand von uns davor krank war, aber wir schätzen die vielen gesunden Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Quinoa, Süßkartoffeln, Linsen etc. die so ihren Weg auf unsere Teller gefunden haben. Meine Eisenwerte waren in den letzten beiden Schwangerschaften immer optimal und ich brauchte keine Präperate, die ich bei der ersten Schwangerschaft mit unseren Großen noch benötigt hatte.

Da wir in Jesus frei sind, dürfen wir diese Freiheit auch auf unsere Ernährung übertragen. Daher ist die Vegetarische Ernährung für uns nichts Dogmatisches. Daniel und der Große essen auswärts auch mal Fleisch. Wir fühlen uns zu Hause einfach wohler ohne und machen richtig gute Erfahrungen damit.

Vegetarische Gerichte von Müttern empfohlen

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Ihr Lieben,

ich nehme immer mal gerne neue Rezepte in meiner Küche auf. Gesund und einfach sollen sie sein und wenn sie den Kindern schmecken, bin ich rundum glücklich. Auf der Suche nach neuer Inspiration, habe ich neulich auf instagram nach Kochideen anderer Mütter gefragt. Da kamen viele praxiserprobte, abwechslungsreiche und vor allem leckere Gerichte für die ganze Familie zusammen. Ich möchte sie heute gerne mit euch teilen, denn ich glaube für den Familienalltag ist so eine Auflistung mehr als praktisch. Und nach den Rezepten googlen wir einfach.

Pasta:

  • Vegetarische Lasagne (statt Hackfleisch Tofu/Möhren in die Soße)
  • Vegane Bolognese (mit Tofu)
  • Nudeln mit Tomatensauce, Spinat und Gorgonzola
  • Nudeln mit Pilzsoße
  • Spaghetti mit rotem Pesto
  • Spaghetti mit Basilikumpesto & Mozzarella & Tomaten
  • im Ofen gebackene Tomaten und Knoblauch zu Spaghetti
  • Nudelauflauf
  • Nudeln mit Spinat (gehackt) und Frischkäse (alles durcheinander gerührt, dann ist das so ähnlich wie Pesto)
  • Lasagne mit Linsen-Tomatensoße
  • Tortellini gefüllt mit Käse oder Gemüse
  • Käsespätzle mit angebratenen Zwiebeln
  • Nudelsalat

Kartoffeln:

  • Kartoffeln mit Kräuterquark
  • Süßkartoffelwedges mit Koriander
  • Schwedische Kartoffeln
  • Sesamkartoffeln aus dem Ofen
  • Gnocchi
  • Kartoffelomlett/Bauernfrühstück
  • 3erlei Kartoffelbrei (Kartoffelstampf mit roher roter Beete geraspelt- lila. Oder rohe Karotte feingeraspelt- orange. Salat/Spinat für grün).
  • Kartoffeln mit Spinat
  • Selbstgemachte Pommes mit Falafel
  • Kartoffelsalat

Reis:

  • Gemüsereis
  • Reis und Tofugyros mit Tzatziki
  • Pilzrisotto
  • Curry und Reis
  • Reisschnitten mit Tomatensoße und Feldsalat
  • Milchreis

(Pseudo-) Getreide/Hülsenfrüchte:

  • Couscous mit angebratenem Gemüse
  • Möhren-Couscous-Bratlinge
  • Linseneintopf
  • Hirsebrei mit Obst, Zimt und Nüssen
  • Quinoapfanne
  • Quinoabratlinge
  • Bulgursalat
  • Haferbrei mit Obst
  • Linsencurry
  • Falafel in Teigtaschen oder mit Gemüse und Dips
  • Buchweizen mit Brokkoli (der Tipp meiner Kids)

Mehlspeise (süß und herzhaft):

  • Gnocchiauflauf mit Zucchini und Mozzarella
  • Kaiserschmarrn
  • Dampfnudel mit Vanillesoße
  • Crepes
  • Waffeln
  • Pancakes mit Ahornsirup

Belegt / Gefüllt:

  • Tortillawraps gefüllt mit „Veggie-Fleisch“ (Valess), Salat + Sauce
  • Pitataschen gefüllt mit Feta, Gemüse und Creme fraiche
  • Pfannkuchen
  • Pide mit Spinat/Tofu/Feta Belag

Gemüse:

  • „Avocadonudeln“ mit Tomaten und Walnüssen
  • Gebratener Kürbis
  • Ofengemüse
  • Gemüsetorte, dazu Reis oder Nudeln
  • Gemüsequiche
  • Frischer Salat
  • Gemüsesticks mit Dip
  • Brokkoli und Blumenkohl
  • grüne Bohnen mit Walnüssen
  • Guacamole zu Kartoffeln

Pizza:

  • Pizzawaffeln
  • Pizza Margarita
  • Gemüsepizza
  • Pizzabrötchen

Suppen /Eintopf:

  • Kartoffel-Karotten-Eintopf mit gerösteten Brotwürfeln
  • Gemüsesuppe
  • Kartoffelsuppe
  • Lasagnesuppe
  • Linseneintopf
  • Kürbissuppe
  • Pürierte Lauch-Creme-Suppe
  • Möhrensuppe

 

Und? Habt ihr jetzt auch Hunger bekommen :)

Wenn ihr noch weitere vegetarische Lieblingsspeisen eurer Kids für mich habt, dann würde ich sie gerne hinzufügen!

Segensgrüße, Lena

Süß und fruchtig – das Getränk meiner Kindheit

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Meist trinken wir zu hause Wasser. Einfach pur oder mit Minze und Zitronen angereichert. Hin und wieder gibt es im Sommer auch selbstgemachte Limonade.

Als leckere Alternative für zwischendurch kommt hier meine absolute Empfehlung, die wir zu Hause Kompott nennen. Das mag jetzt irritierend klingen aber in diesem Fall meine ich nicht den süßen Nachtisch, sondern das Getränk der russlanddeutschen (und sicherlich auch der russischen) Küche.

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, gab es zwischen Frühjahr und Herbst regelmäßig Kompott daheim. Dafür hatte meine Mutter meist Beeren oder Rhabarber verwendet, sie mit Wasser aufgekocht und entweder als Kaltgetränk an heißen Tagen oder als Heißgetränk an kühleren Abenden serviert. Die Küche hat dabei herrlich geduftet. Was natürlich nicht fehlen durfte, war reichlich Zucker.

Heute mache ich das ähnlich, wie meine Mutter. Für das Kompott nehme ich nur überreifte Früchte, denn das einwandfreie Obst essen wir lieber frisch und roh. Gerade jetzt, haben wir so viele Leckereien in der Obstschale und die Erdbeeren sind leider schnell überreif. Diese werfen wir nicht weg, sondern verarbeiten sie zu einem Kompott.

Russlanddeutsche Köche haben es in der Regel nicht so mit genauen Rezeptangaben. Wir machen alles nach Gefühl, daher gelten folgende Angaben auch nur als Orientierung.

Für eine Karaffe mit Erdbeer-Kompott braucht ihr:

  • 2 Liter Wasser
  • 100 Gramm Erdbeeren (etwa 2 Hände voll)
  • 40 Gramm Vollrohrzucker (das mach ich so- aber in der Regel nimmt man weißen Industriezucker und schmeckt einfach ob)

Ihr kocht das Wasser mit den Früchten und dem Zucker auf und lässt das Ganze etwa 5 Minuten köcheln. Und schon habt ihr ein unglaublich leckeres Getränk für euch und eure Lieben. Meine Mutter lässt das Obst immer im Kompott drin, ich nehme es meist vorm Servieren raus. Schaut einfach, was ihr lieber habt! Mit Eiswürfeln schmeckt es heißen Tagen natürlich besonders gut.

So der Große kommt jetzt von der Schule. Der wird sich über den herrlich fruchtigen Duft vom Kompott freuen, so wie es mir in meiner Kindheit häufig ging.

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Wer von euch kennt denn Kompott auch als Getränk? Und wir bereitet ihr es vor?

Über Erdbeeren, Himbeeren und Fußballtrikots

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Was für eine leckere Zwischenmahlzeit!

Gesunde Leckereien kann ich euch nicht vorenthalten und deshalb erzähle ich heute mal, was diese Tage ziemlich häufig auf den Tisch kommt. Das Gute dabei ist

  • Die Kinder und mein Mann lieben sie
  • Sie sind gesund, interessant und individuell
  • Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, wohin das Auge reicht
  • Und ihre Zubereitung ist sehr einfach

Die Rede ist von Obstschalen. Oder besser gesagt von fruchtigen Leckereien mit Super- Power- Potential. Wirklich, sie sind eine unglaublich gute Möglichkeit auf einfachster und gleichzeitig kreativer Weise das leckere Obst zu genießen. Gerade jetzt im Mai füllen sich die Obststände ja mit traumhaften Sorten: Rhabarber, Erdbeeren, Äpfel und weil wir als Familie es leider nicht schaffen regional zu essen, landen auch exotische Lebensmittel wie Ananas, Bananen, Aprikosen und Co. in unseren Einkaufskorb.

Zurück zu unserer Lieblings-Zwischenmahlzeit. Ja klar, Smoothie bowls bzw. fruit bowls sind gerade im clean-eating Konzept Hoch im Kurs. Und muss dieser Smoothie Trend zum Löffeln jetzt auch noch in unserer heimischen Küche imitiert werden.

Ein klares ja!!!!!! Unbedingt!!!

Und so geht’s:

  • Etwas Obst wird püriert und dann in einzelne Schälchen serviert. Je nachdem welches Obst, füge ich noch ein bisschen Honig oder Agavendicksaft, Mandelmus oder etwas Reismilch hinzu. Im Moment mögen die Kinder die Bananen/Ananas und Himbeer/Erdbeeren Smoothies sehr. Danach kann nach Herzenslust verziert werden: mit Nüssen, Kokosraspeln, Schokotropfen, Zitronenmelisse oder Minze, Obststücke, Leinsamen, Gojibeeren, Müsli, Amaranth…was man so alles im Vorratsschrank findet. Und fertig ist eine leckere Zwischenmahlzeit.

Einfach, bunt, gesund, und lecker. Eine tolle Kombination, findet ihr nicht auch? Gerade auch beim warmen Wetter ist dieser fruchtige Snack ideal. Vor allem, wenn das pürierte Obst noch gefroren war (wir brauchen unbedingt ein Gefrierfach. Jetzt nach 8 Jahren ist Schluss. Ich will allein schon ein Gefrierfach um selber Eis machen zu können).

Ich hoffe ich konnte euer Interesse wecken und wer weiß, vielleicht haben einige von Euch Lust darauf diese Obst-Schalen am Wochenende auszuprobieren. Sie eignen sich auch super zum Frühstück mit Haferflocken. Erzählt mir, wie es euch geschmeckt hat!

Als Leckerei für kleine Sportler sind diese Obstschalen natürlich hervorragend. Übrigens laufen meine Kinder momentan täglich mit ihren Trikots rum. Am Morgen wollte ich gern, dass mein Sohn ein anderes T-Shirt zum Kindergarten anzieht. „Kannst du nicht heute Mal was Anderes anziehen. Du hast doch so viele andere schöne Oberteile“, versuchte ich geduldig zu sagen. Seine Antwort lautete nur: „Mama, du musst dich daran gewöhnen!“

Na, dann… Am 10. Juni beginnt erst die Europameisterschaft. Wer weiß, vielleicht trägt er jetzt die nächsten 1 ½ Monate schwarz, rot, gold. Und seine kleine Schwester natürlich auch. :)

Ich wünsche euch allen ein schönes und sonniges Pfingstwochenende!

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