Herbstblätter mit Bienenwachs konservieren

Wir können uns kaum entscheiden, wo nun das wunderschöne Herbst-Mobile hängen soll. An der Wand, am Fenster, im Wohnzimmer oder doch im Kinderzimmer. Denn überall verschönert es den Raum erheblich und verbreitet eine behagliche Atmosphäre. Also werden wir wohl dieses Projekt wiederholen und weitere Herbst-Schätze konservieren. Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja auch Freude darauf.

Alles was ihr dafür braucht sind

– Herbst-Blätter

– ein Ast

– Faden

– Nadel

– 2 Backpapiere

– Ein Bügeleisen

– Bienenwachs (etwa ein halbes Teelicht)

Nach eurem Spaziergang in der Natur, bei dem ihr hübsche Blätter gesammelt habt, macht ihr euch an die Arbeit. Meine Maus hat ein Bienenwachs-Teelicht in kleine Stücke geschnitten und diese auf ein Backpapier gelegt. Darauf kam dann immer ein Herbstblatt, worauf sie auch etwas Bienenwachs streute. Nun wird das Herbst-Blatt mit einem weiteren Backpapier verdeckt. Darauf wird kurz gebügelt, so dass das Wachs zwischen den beiden Backpapieren verläuft und das Herbstblatt ganz in Bienenwachs hüllt.

Das Bügeln habe ich übernommen und auch das Einfädeln. Dann hat meine Tochter mit der Nadel den Faden in die Blätter geführt, so dass wir die Blätter aufhängen konnten.

Anstatt zu bügeln, könnt ihr auch die Blätter in Wachs tunken, so wie ich es hier schon mal gemacht habe. Nur ihr mehr Bienenwachs.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Kreativsein!

Herbstgemütlichkeit

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Wir bauen wieder Buden, kuscheln uns in gemütliche Decken ein, trinken Tee und erfreuen uns an zahlreichen Lichterketten und Kerzen, die unsere kleine Wohnung in ein warmes Licht tauchen.

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Der Herbst wird von uns besonders verwöhnt und wir geben ihm viel Raum. Auch wenn wir in unserem Alltagsmodus mit Lichtblicken und Herausforderungen stecken, finden wir doch genug Zeit fürs Drachensteigen, Basteln und Plätzchen backen.

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Kurze und lange Spaziergänge gehören dazu und seit ich wieder das Fahrrad neu für mich entdeckt habe, auch tägliche Fahrten damit, um Besorgungen zu erledigen. Der Junior sitzt dann hinten auf dem Fahrradsitz und beschwert sich manchmal, wenn wir wieder aussteigen müssen.

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Nun haben wir zwei Schulkinder und ich habe jetzt schon paar Mal daran gedacht Bilder von der Einschulung mit euch auch hier zu teilen. Aber die Zeit vergeht so schnell und schon stehen demnächst die Herbstferien vor der Tür. Hättet ihr dennoch Interesse?

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Ich bin Gott so dankbar, wie er uns als Familie führt. Immer wieder sorgt er mit herausfordernden, ermutigenden und interessanten Impulsen dafür, dass wir neue Schritte wagen, Gewohnheiten reflektieren und immer wieder in spannende Gespräche vertieft sind.

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Und das finde ich so schön an einer Beziehung zu Gott. Sie ist nichts Statisches, nichts Routiniertes, nichts Vorausschaubares. Sondern eine übersprudelnde Quelle des Lebens, die mich persönlich immer wieder neu erfrischt.

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Während die beiden Großen in der Schule sind, genieße ich die Vormittage mit meinem Bärchen. Und wenn Daniel von der Arbreit kommt, nehme ich mir hin und wieder Zeit an der Veröffentlichung meiner Doktorarbeit weiter zu kommen. Die Uhr tickt und ich habe nur noch bis Januar Zeit.

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Heute haben wir die köstlichsten Waldtiere gebacken. Auch wenn der Boden wieder voller Mehl und Zuckerstreuseln war, so hatten wir viel Spaß dabei und das ist für mich das Wichtigste. Der große Spatz kam nur zum Naschen hinzu, sonst hat die Maus mit wenigen Hilfestellungen das Meiste selbst gemacht.

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Für den Honig-Teig habe ich dieses Rezept verwendet. Bei mir kam noch etwa 100 gr. Mehl dazu, weil er zu flüssig war. Außerdem kam der Teig noch für 1 Stunde in den Kühlschrank. Die Plätzchen, die nur 7 Minuten gebacken wurden, haben wir mit Schoko- und Zuckerguss dekoriert und die Kids hatten viel Spaß beim Verzieren.

Apfelernte und das Geschenk der Liebe

Meine Füße sind noch ein wenig kalt und ich genieße die behagliche Wärme unseres Wohnzimmers. Am Vormittag sind wir zu fünft auf einer wunderschönen Apfelplantage gewesen. Dort grasten fünf Rehe zwischen den Bäumen, doch als sie uns entdeckten liefen sie zurück zum Wald. Der kleine Bär schlief bei Daniel in der Trage und die beiden Großen riefen begeistert, wenn sie die einsamen Äpfel auf den Bäumen entdeckten.

Der Bauer hatte uns erlaubt nach der diesjährigen Ernte einige der übrig gebliebenen Äpfel zu pflücken und es war ein wunderschönes Erlebnis für die gesamte Familie. Eine ganze Kiste mit besonders aromatischen und regionalen Äpfeln steht nun in der Garage und jeder verzehrte Apfel wird nun besonders genossen und gewertschätzt. Denn dieses Obst wurde nicht einfach im Supermarkt gekauft, sondern selbst geerntet. Mit aller Mühe die dazu gehörte, denn einige Äpfel hingen besonders hoch und andere wieder versteckten sich ganz geschickt zwischen den Blättern.

Es liegt in unserer Natur, dass wir Selbsterarbeitetes mehr Wertschätzung geben. Ich denke da an selbstgenähte Kleidung, selbstgemachte Marmelade oder selbstgeschreinerte Möbel. Da steckt so viel Zeit und Ernergie drin und daher blicken wir mit großer Achtung auf diese Dinge. Diese mag man dann gar nicht mehr hergeben, geschweige denn wegschmeißen.

Mit Gottes Liebe ist es manchmal schwieriger. Denn für diese haben wir im Vorfeld so rein gar nichts gemacht. Keine mühsame Arbeit, kein Verdienst unsererseits geht ihr vorran. Und trotzdem dürfen wir sie genießen und jeden Tag in Anspruch nehmen. Unser natürlicher Impuls will sie verdienen und aus eigener Kraft verdienen, doch bei Gott geht diese menschliche Rechnung nicht auf. In der Bibel heißt es, dass Gott uns zuerst geliebt hat (1. Joh. 4). Keine anstrengende Aktion unsererseits hat Gott dazu gebracht uns zu lieben. Vielleicht können wir dadurch diese besondere Gnade in unserem Alltag nicht immer bewusst wertschätzen und begreifen?

Ich möchte uns gern dazu ermutigen, über diesen Gedanken nachzudenken und uns Gottes Geschenk der Liebe neu bewusst zu werden. Ich sehe die frisch geernteten Äpfel auf dem Tisch und ich erinnere mich gerne an unseren wunderschönen Ausflug heute Morgen. Dankbarkeit erfüllt mein Herz. Genauso geht es mir gerade mit Gottes Liebe. Wenn ich an sie denke, wird mein Herz sogar noch wärmer, denn für sie habe ich heute Morgen gar nichts gemacht. Keine kalten Füße, keine Blessuren an den Händen, kein Verrenken und Verbiegen. Allein durch Gnade darf ich sie genießen.

Segensgrüße, Lena

Süßes und sonst noch Jesus!

Unsere Kids freuen sich schon sehr auf den morgigen Abend. Denn dann findet wieder das alljährliche Kinderfest in unserer Gemeinde statt. Es wird um die Musketiere gehen und die Kids werden sich dementsprechend verkleiden, gemeinsam singen und am Lagerfeuer knuspriges Stockbrot machen.

Die Freiheit in Jesus ermöglicht uns unterschiedliche Möglichkeiten, den 31. Oktober zu begehen. Doch ich freue mich, dass wir persönlich einen großen Bogen um Halloween machen und wir ein kreatives und wunderschönes Abendprogramm für die Kinder bieten, das frei von Grusel und Gespenstern ist.

Es gibt da diesen Vers in 1. Tim. 1, 7, den ich in und auswendig kenne: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Den nutze ich ständig in meinem Alltag und ich fände es jetzt komisch an einem Tag im Jahr aber ganz bewusst dem Geist der Furcht Raum zu lassen. Solange der aber im Zentrum der deutschen Interpretation von Halloween steht, bevorzugen wir das jährliche Lagerfeuer mit toller Gemeinschaft und Bibelgeschichten.

Und wenn an unserer Tür am Abend geklingelt wird, haben wir selbstverständlich wie jedes Jahr Süßes parat. In einem Körbchen werden wieder Naschzeug mit tollen Jesus- Botschaften zur Verfügung stehen. Und die Wohnung hell erleuchtet sein. Denn dunkle Feiertage brauchen große Lichtquellen.

Das Wochenende in Bildern

Das Wochenende war ein Fest!

Der Tisch war dekoriert mit wunderschöne Herbstfarben und gedeckt mit Erntedankatmosphäre. Mit alten Feunden, neuen Freunden und Unbekannten saßen wir an diesen Tagen zusammen und feierten die Güte Gottes und das Leben.

Wir bestaunten unzählige Kürbisse, schnitzten lustige Kübisgesichter, verspeisten köstliche Kuchen und genoßen die Gemeinschaft mit unseren Lieben. Wir zählten die vielen Gründe auf, wofür wir dankbar sind und wurden still und laut und gaben ihm alle Ehre.

Manche Wochenenden sind besonders schön und dieser gehört auf jeden Fall in diese Kategorie. Ich starte mit einem dankbaren Herzen in die neue Woche, auch wenn ich etwas Halsweh habe und ich gerade auf das Chaos in der Wohnung schaue, das ich gleich beseitigen werde.

In meinem Alltag reichen sich Schönes und Unschönes die Hand. Da gibt es Herbstglück und Halsschmerz, Lachen und Weinen, Motivation und Müdigkeit. Das Menschenherz kennt eben sein Leid und seine Freude (Sprüche 14,10) und beides gehört auf eine natürliche Art und Weise zusammen.

Auch wenn der Tisch meines Leben nicht nur mit Hoffnung gedeckt ist, sondern auch bittere Herauforderungen serviert, will ich mit keinem Geringeren als den Schöpfer des Universums speisen. Ich liebe es gerade in beiden Situation auf Gottes Nähe zu vertrauen. Denn ich will weder alleine leiden, noch alleine feiern.

Und Gründe zum Feiern gibt es im Moment en masse, findet ihr nicht auch?!

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Mehr Wochenendbilder sammelt Susanne hier.