Einfaches Frühlings-Fensterbild

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Irgendwie erinnern mich diese Transparentblumen an Ranunkeln. Und weil ich diese wunderschönen Blumen liebe und ein Fan von einfachen Bastelideen bin, setzte ich mich mit den Kindern hin und realisierte diese Inspiration, die mir schon ein paar Mal auf Pinterest und Instagram begegnete.

Benötigt wird:

  • Schere
  • Kleber
  • buntes Transparentpapier
  • und evtl. ein paar kreisförmige Gegenstände als Hilfsmittel (wobei ich es schöner finde keine Vorlagen zu verwenden)

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Mit den Kindern haben wir erstmal die Farben gemeinsam ausgesucht. Dann schnitt jeder selbstständig ein paar Kreise aus und bastelte seine eigene Blume. Für die Maus malte ich ein paar Kreise vor.p1310129p1310130

Die prachtvollen Blüten der Ranunkeln sind unglaublich schön. Ich mag die Frühjahrsblüher sehr. Scheinbar sollen sie Dankbarkeit und Bewunderung symbolisieren.p1310148

Zuletzt haben wir die bunten Blumen einfach ans Fenster geklebt. Vielleicht findet ihr da andere Lösungen aber für mich passt es so, weil wir nur in der Blütenmitte und am Stengelende ein bisschen Kleber drauf getan haben.  p1310151

Eine kleine und einfache Bastelei, die das Fenster verschönert und den Frühling ins Haus bringt. Findet ihr nicht auch?!

März-Collage

„Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.“

  1. Chron. 29, 13

In diesem Monat hat sich die Natur so unglaublich schön verändert. Die Pflanzenwelt blüht auf, öffnet die zarten Knospen und breitet ihre Blätter aus, als würde sie sich nach dem Winterschlaf recken und strecken wollen. Im März habe ich so viele kleine, unscheinbare und auffällige Frühlingsblüher entdeckt. Auf dem Weg zur Uni, zum Kindergarten oder auch einfach beim Spaziergang sind sie einfach da. Mal schüchtern hinter einem Baum, mal selbstbewusst im Frühlingsgarten oder einsam am Wegesrand. Eine bunte Farbpalette kommt dabei zum Vorschein. So viele pastellige Farbtöne, dann aber auch das intensive Gelb der Narzissen mitten in einer Vielfalt unterschiedlicher grüner Nuancen. Hier und dort die kleinen zarten weißen Schneeglöckchen, die sich im Wind wiegen. Und diese ganze Schönheit wird dazu noch von entspannendem Vogelgezwitscher begleitet.

Und wer hats gemacht?

Mein Gott!

Er ist der großartigste Künstler dieser Welt. Jeden Tag aufs Neue darf ich seine künstlerische Kreativität sehen, hören, fühlen, riechen und wie bei meinem Wildkräuter-Smoothie heute Morgen schmecken.

Ein wunderschöner Song über Gottes Schöpfung ist das nachfolgende Lied:

 

So siehts aus

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– nun ist mein Liebster auch krank geworden und damit hat uns die Grippe in den letzten Wochen alle erwischt

– die Kinder freuen sich auf Ostern, malen viel und fragen sich ob es den Osterhasen nicht doch gibt

– wir als Familie sind erleichtert und Gott dankbar, dass es meinem Papa wieder besser geht

– ich vermisse meine Familie, die im Ausland lebt

– ich schreibe viel für die Uni, lerne bis tief in die Nacht und schlafe zu wenig. Ich komm an meine Grenzen und werde wahrscheinlich den Abgabetermin meiner Arbeit um vier Monate verschieben

– die Predigt von Sonntag begleitet mich in der neuen Woche. Ich bete viel häufiger um Weisheit in bestimmten Situationen

– diese Woche wird mir stark bewusst, dass ich ein Problem mit Menschenfurcht habe. Ich will es allen recht machen und mache es mir schwer auch mal „Nein“ zu sagen.

– Mein Patenkind hat gelernt LENA zu sagen, worauf ich total stolz bin.

– Wir genießen die wenigen sonnigen Momente sehr und gehen gerne raus.

– Auf der Suche nach einem Schulranzen für unseren Sohn, frage ich mich ob wir dafür einen Kredit aufnehmen sollen. ;)

– Unsere Maus hat sich ihre wunderschönen Locken abgeschnitten, weil sie ihr gestört haben. Eine Woche lang trug sie einen asymmetrischen Haircut, bis ich mich dazu gerungen habe auch die andere Hälfte der Haare abschneiden zu lassen (ich bin untröstlich)

– Ich werde Anfang April 30 (ich versuche das gerade ganz neutral klingen zu lassen). Und daher mache mir langsam Gedanken, wie ich feiern möchte.

– Um mich herum tragen in der Uni alle weiße Sneakers- muss gerade wohl ziemlich trendy sein

– Ich hab so richtig Lust mal wieder auf einen chilligen Kinoabend, mit der größten Portion Popcorn, die es gibt.

– lasse mich von meinem Mottovers aus Jesaja 40,31 für diese Woche ermutigen: „Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“. (Vielen Dank, Anita!)

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15. Wartezeit

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Letzte Woche haben wir zum ersten Mal mit Salzteig herum experimentiert. Im Internet gibt es dazu viele einfache Rezepte und ich dachte wir könnten dieses Jahr was Schönes daraus machen. Die Grundzutaten habe ich vermischt und im Nachhinein noch ein paar Tropfen Zimtöl dazu getan, da ich den Geruch des Teiges nicht so mochte.

Irgendwie war mir nicht bewusst, dass der Salzteig lange trocknen muss. Es hat bei uns tagelang gedauert und ich war schon richtig genervt, wo ich die Figuren so lange lagern sollte. Denn wir haben eine kleine Wohnung und da ist Platz Mangelware.  Schon hatte ich bereut überhaupt mit Salzteig zu arbeiten.

Geduld ist nicht meine Stärke und obwohl ich durch meinen Mann und meinen Kindern immer mehr dazu lerne, stoße ich häufig an meine Grenzen. Ich will nämlich, dass alles schnell funktioniert, reibungslos verläuft und absehbar ist. Ich hab keine Zeit zum Warten. Ich will alles schnell und sofort. Und diese Einstellung hat natürlich großen Einfluss auf mich und mein Umfeld (meine Familie kann Lieder davon singen).

Im Advent geht es aber um das große Warten auf die Ankunft Jesu. Natürlich ist er schon da und dennoch dienen diese Wochen symbolisch als Wartezeit. Und obwohl Warten und Geduld nicht meine Spezialfächer sind, will ich mich heute bewusst darauf einlassen. Ich will in meinem Herzen Raum für Advent machen und einem Moment der Stille und des Rückzugs suchen. Dafür muss ich mich aber bewusst entscheiden, weil es meinem Temperament und meiner Zeiteinteilung gar nicht entspricht. Denn für mich sind Wartezeiten überflüssig und ich will sie mit „Sinnvollem“ füllen. Heute will ich mich neu ausrichten und fokussieren. Noch hab ich mir heute die Zeit für einen Moment der Stille nicht genommen. Und auch wenn mir noch viele Dinge einfallen, die ich machen muss, sage ich mir:

Lena, nimm dir die Zeit. Lass deinen Aktionismus gerade ruhen und tanke in seiner Gegenwart auf.

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14. Wochenend-Schnipsel

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Hallo, ihr Lieben!

Heute gibt es zum 14. einen kleinen Mini- Rückblick auf unser Wochenende.

Am Samstag war bei meinem Liebsten in der Schule Tag der offenen Tür und somit verbrachte ich den halben Tag mit den Kindern allein. Wir spielten im Kinderzimmer und ich las ihnen einige Bücher vor.

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Momentan sind die Bücher von Petterson und Findus hier sehr beliebt. Am Freitag besuchte mein Mann mit unserem Sohn eine Theatervorstellung von Petterson und Findus. Wir hatten unserem Königskind eine Karte dafür zum Nikolaus geschenkt und auf diesem Weg hatten die beiden einen tollen Papa- Sohn-Nachmittag.

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Später am Vormittag bemalten wir diese unterschiedlich großen Zapfen mit weißer Farbe und brachten sie anschließend am Tannenbaum an.

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Eine leckere Lauchsuppe diente als Soulfood an diesem verregneten Tag. Am Tag davor habe ich zum ersten Mal Haferbrot gebacken und meine Kinder mochten es leider nicht. Total schade, vielleicht lag es daran, dass es nicht knusprig war und durch die Buttermilch recht weich. Daher hab ich für die Kids kleine Formen aus dem Brot ausgestochen und sie etwas in der Pfanne geröstet. Ratz-fatz hatte die Maus sie verputzt aber meinen Sohn konnte ich nicht so sehr begeistern.

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Zum ersten Mal probierten meine Kinder diesen Saft und er schmeckte ihnen auch gut. Ich dachte, er kann im Winter nicht schaden.

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Ich brachte zwischenzeitlich diese Kieferzweige über das Küchenfenster an und hing etwas davon noch an die Haustür. Sie riechen himmlisch. Am Nachmittag, als der Regen langsam weniger wurde, ging mein Mann mit den Kinder raus in den Wald und ich hatte etwas Zeit für mich.P1190229

Am Samstagabend, als die Kinder schliefen und mein Liebster mit der Band probte, buk ich diese Nussecken. 3 Bleche sind es geworden, genug für unsere Gäste am Sonntag und für die Kollegen meines Mannes am Montag.P1190230

Am Sonntagnachmittag erwarteten wir Besuch. Dafür deckten wir den Tisch mit sämtlichen Leckereien. P1190219

Als Deko dienten diese 2 wunderschöne Stern-Teelichter, die unsere Kinder im Kindergottesdienst am Vormittag gebastelt haben. P1190232

Zwei Familien besuchten uns und wir hatten einen ganz tollen Nachmittag. Die Wohnung war voll und laut, denn wir waren insgesamt 7 Kinder und 6 Erwachsene. Wir redeten über Gott und die Welt und genoßen den Kaffee mit den Leckereien. Anschließend setzten wir uns alle im Wohnzimer zusammen, der Tannenbaum hell erleuchtet und sangen Weihnachtslieder. Die Kinder hatten ganz viel Freude und ich hab die Gemeinschaft sehr genoßen.P1190235

Nach all dem süßen Geback am Nachmittag war es Zeit für etwas Nahrhaftes. Aus Mango, Ananas, Datteln und Feldsalat machte ich schnell einen Smoothie zum Abendbrot. Dazu gab es noch ein Toast. Seit dem Herbst hab ich einen Omniblend Hochleistungsmixer mit dem ich wunderbar Smoothies machen kann. Mittlerweile trinken die Kinder diesen grünen Smoothie sehr gern. Das freut mich natürlich, denn in den grünen Blättern stecken so viele kostbare Vitalstoffe. Leider essen meine Kinder nur Eisbergsalat aber nicht Feldsalat, Babyspinat etc. Durch die grünen Smoothies trinken sie aber auch die anderen wertvollen Salate. In Kombination mit Obst fällt es ihnen scheinbar leichter.

Ich hoffe die Eindrücke haben euch gefallen. Ich wünsche euch einen wundervollen und gesegneten Wochenstart!

Eure Lena